Im Test: HP Pagewide 377dw

Der Multifunktionsdrucker HP Pagewide 377dw soll im Büro Laser verdrängen. Rein technisch schafft er das. Einen Knackpunkt offenbart der Test jedoch.

Rund drei Jahre ist es her, dass wir mit dem Officejet Pro X576dw den ersten HP-Multifunktionsdrucker mit seitenbreitem Druckkopf getestet haben. Er schnitt gut ab, war aber sehr teuer in der Anschaffung. Jetzt ist die zweite Generation unter dem Namen Pagewide am Start. Der Vorteil: Modelle wie der HP Pagewide 377dw sind mit rund 400 Euro inzwischen eine erschwingliche Alternative für den Büroeinsatz. Der Test untersucht, ob sich die Investition lohnt.

TEST-FAZIT: HP Pagewide 377dw

TESTERGEBNIS (NOTEN)

HP Pagewide 377dw

Qualität (40%)

2,02

Geschwindigkeit (20%)

2,01

Handhabung (15%)

3,36

Ausstattung (15%)

2,72

Service (10%)

1,29

Aufwertung

-0,35 (Duplex-Scan, NFC, Mopria, Apple Airprint, HP ePrint, Google Cloudprint, App)

Testnote

gut (1,90)

Preisurteil

teuer

Der HP Pagewide 377dw tritt als Tinten-Alternative für die im Büro immer noch verbreitete Lasertechnik an. In punkto Leistung erfüllt der Multifunktionsdrucker diese Vorgabe. Er ist flott in der Arbeitsweise, liefert hochwertige Ergebnisse und ist gut ausgestattet. Insbesondere der Dual-Scanner ist hier hervorzuheben. Gleichzeitig ist das Kombigerät auch in Sachen Mobildruck auf der Höhe der Zeit. Eigentlich alles wunderbar, wären da nicht die Seitenpreise. Für ein auf Durchsatz ausgelegtes Gerät sind sie zu hoch. Vielleicht lässt der Hersteller in Zukunft auch XL-Kartuschen für das Gerät zu. Oder Sie greifen zum nächsthöheren Modell HP Pagewide 477dwt für derzeit rund 700 Euro. Denn dafür gibt es auch XL-Tintenpatronen.

Pro

+ PCL-6-Treiber und PS-3-Emulation

+ Wi-Fi Direct, NFC

+ flotte Arbeitsweise

+ Duplex-Druck und -Scan

Contra

– kein echter Ausschalter

– hohe Seitenpreise fürs Büro

– kein Randlosdruck

Neue Gerätefamilie „Pagewide“

Die Pagewide-Reihe steht nun für eine eigene Business-Geräteserie. Das Modell HP Pagewide 377dw gehört dabei zum Einstieg in die Familie. Sie ist auf den Büroeinsatz zugeschnitten und in unterschiedliche Profile unterteilt. Das Modell 377dw zählt zum Bereich „Fighter“, der den Geschwindigkeitsbereich bis 30 Seiten pro Minute abdeckt. Daneben gibt es „Transactional“ mit 40 Seiten pro Minute, „Enterprise“ und „Contractual“ mit 50 Seiten pro Minute. Sie unterscheiden sich neben dem Arbeitstempo auch in den Füllmengen der Tintenkartuschen und der maximal möglichen Auslastung.

HP PageWide 377dw

Beibehalten hat HP den Druckkopf, der die Seitenbreite voll abdeckt. Er ist statisch im Gehäuse eingebaut, nutzt jedoch neue Tinten, die besonders schnell trocknen. Wie gehabt, wird das Papier unter dem Druckkopf durchgeführt. Auf dem Druckkopf sind 42240 Düsen platziert, die mit pigmentierter Tinte arbeiten. Fallen Tropfen aus oder sind fehlerhaft platziert, springen Nachbardüsen ein. Das soll Streifen verhindern und die Druckqualität gleichmäßig hochhalten. Da der Druckkopf permanent im Gerät verbleibt, hat HP eine Servicekassette eingebaut, die für die Wartung des Kopfs zuständig ist. Sie deckt ihn ab, um das Austrocknen von Tinte und damit das Verstopfen der Düsen zu verhindern.

Tempo – selbst als Einstiegsgerät der Reihe flott unterwegs

Der HP Pagewide 377dw absolviert im Test 10 Textseiten aus Acrobat in 36 Sekunden. Das ist ein sehr guter Wert, wenn auch nicht neuer Rekord. Wie schnell der Multifunktionsdrucker arbeitet, zeigt er, wenn Farbe ins Spiel kommt. So ist ein zehnseitiges Farb-PDF mit 40 Sekunden extrem schnell erledigt. Auch im Scannen hält der Multifunktionsdrucker kaum inne. Das zeigen Messwerte von 7 Sekunden für die Vorschau oder 9 Sekunden für den farbigen Scan. Dadurch kommt das Gerät auch im Kopieren auf Spitzenzeiten: 7 Sekunden für eine Kopie in Graustufen, 10 Sekunden für eine in Farbe.

GESCHWINDIGKEIT

HP Pagewide 377dw (Note: 2,01)

Drucken (s/w): 1 Seite Text, Qualitätsmodus / 10 Seiten Text, Normalmodus / Grafik, Normalmodus / Grafik, Qualitätsmodus

0:26 / 0:36 / 0:25 / 0:28 Minuten

Drucken (Farbe): 10 Seiten PDF / A4-Foto, Normalmodus / A4-Foto, Fotopapier / randl. Foto (10 x 15 cm)

0:40 / 0:49 / 0:52 / 0:31 Minuten

Scannen: Farbe, Text, Vorschau, Graustufen

0:09 / 0:09 / 0:07 / 0:09 Minuten

Kopieren (s/w): 5 Seiten, 1 Seite

0:23 / 0:07 Minuten

Kopieren (Farbe): 1 Seite

0:10 Minuten

Scharfe Scans bis in die Tiefe: HP Pagewide 377dw

Hohe Qualität im Drucken, Scannen und Kopieren

Trotz des flotten Arbeitstempos gibt es wenig an der Ausgabequalität auszusetzen. HP nennt die Auflösungsstufen in einem eigenen Wording: Büro allgemein, für professionelle Verwendung, Präsentation, maximale Auflösung. Die Texte haben fein gezeichnete Buchstaben, die trotz der etwas rauen Ränder gut lesbar sind. Gleichzeitig überzeugen die Farbdrucke. Sie fallen zwar aufgrund der pigmentierten Tinten etwas dunkel aus, sind jedoch in sich sehr homogen. Bei reinen Graustufen fehlten feine Abstufungen etwas. Dafür überzeugen farbige Flächen. Für den Fotodruck eignet sich das Gerät zudem, wenn auf den Randlosdruck verzichtet werden kann. Denn diesen beherrscht der HP-Bürodrucker nicht. Unsere Testscans haben eine sehr gute Schärfe, die auch in die Tiefe anhält. Leicht übertriebene Rot- und Blautöne stellt die Farbanalyse zwar fest. Sie stören im Sichttest jedoch nicht wirklich, da selbst Hauttöne natürlich gedruckt sind. Die gute Scanschärfe kommt auch den Kopien zugute. Sie sind detailreich und in Originalgröße. Lediglich am Seitenanfang schneidet der Scannern etwas stark ab. Abhilfe schafft, wenn Sie das Blatt nicht ganz an die Markierung anlegen.

Ausstattung – Duplex fürs Drucken und Scannen

Der Multifunktionsdrucker HP Pagewide 377dw druckt, scannt, kopiert und faxt. Neben der Duplex-Einheit fürs Drucken ist der Duplex-Scanner erwähnenswert. Er kann beidseitig beschriftete Blätter in einem Rutsch digitalisieren. Dabei sind die Ziele flexibel wählbar mit Computer, Netzwerkordner, E-Mail, Sharepoint oder USB-Stick. Letzterer lässt sich in den Anschluss unter dem Bedienpanel einstecken. Dazu bietet der Multifunktionsdrucker mit USB, Ethernet, WLAN, Wi-Fi Direct und NFC (Near Field Communication) eine flexible Schnittstellenausstattung. Das gilt auch für den Papiervorrat: Neben der Kassette für maximal 500 Blatt ist ein Mehrzweckfach für weitere 50 Blatt vorhanden. Reicht das nicht, lässt sich der Pagewide 377dw durch eine weitere 500-Blatt-Kassette erweitern. Für den Betrieb ohne PC gibt es ein farbiges Touch-Bedienpanel, dessen Menüstruktur übersichtlich und logisch aufgebaut ist. Hin und wieder hätte die Reaktion auf den Fingerdruck etwas schneller sein können. Neben Apple Airprint und Google Cloudprint beherrscht das Gerät Mopria für Android-Mobilgeräte und den herstellereigenen Service HP ePrint. Damit ist es auf der Höhe der Zeit.

AUSSTATTUNG

HP Pagewide 377dw (Note: 2,72)

Anschlüsse

USB, Ethernet, Wi-Fi 802.11n, Wi-Fi Direct, NFC

Extras

Dokumenteneinzug, 2. Papierfach, Flachbettscanner, Bildschirm, Duplexdruck, Direktdruck

Software

Iris OCR, HP Pagewide Hilfe, Studie zur Verbesserung des Produkts

Treiber

Windows 7, 8, 10, Linux, Mac-OS

Faxen ohne PC möglich

ja

Verbrauch – fürs Büro zu hohe Seitenpreise

Im Lieferumfang des HP Pagewide 377dw finden sich Starter-Patronen mit Reichweiten von 3000 schwarzweißen und 1500 farbigen Seiten. Im Nachkauf gibt es für dieses Modell ausschließlich eine Reichweitenauswahl – 3500 schwarzweiße und 3000 farbige Seiten. Damit kommt der 377dw auf Seitenpreise von 2,7 Cent für das Graustufen- und 9,6 Cent für das farbige Blatt. Für ein Bürogerät, das auf Durchsatz ausgelegt ist, sind das gesalzene Preise – insbesondere für die Farbseite. Dafür zeigt sich der Stromverbrauch unauffällig. Das Messgerät zeigt 3,5 Watt im Energiesparmodus an, auch wenn das WLAN-Modul aktiviert ist. Drücken wir den Ausschaltknopf geht die Strommessung auf 0,4 Watt. Der Ausschalter trennt das Gerät nicht ganz vom Netz – ein unnötiger Verbrauch.

Die besten Multifunktionsdrucker im Test

VERBRAUCH

HP Pagewide 377dw

Stromverbrauch: Aus / Ruhemodus / Betrieb

0,4 / 3,5 / 100,0 Watt

Seitenkosten: Schwarzweiß / Farbe

2,7 / 9,6 Cent pro Seite

ALLGEMEINE DATEN

HP Pagewide 377dw

Testkategorie

Multifunktionsgeräte

Multifunktionsgerät-Hersteller

HP

Internetadresse von HP

www.hp.com/de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

399 Euro

HPs technische Hotline

01805/652180

Garantie des Herstellers

36 Monate (nach Registrierung)

DIE TECHNISCHEN DATEN

HP Pagewide 377dw

Drucktechnik / Anzahl der Druckfarben / Anzahl der Patronen

Tintenstrahl / 4 / 4

Treiberversion: Drucker / Scanner

8.00.1324.3353 / 39.1.1906.58201

TESTERGEBNISSE

HP Pagewide 377dw

Qualität

Drucken (s/w): Text, Qualitätsmodus / Text, Normalmodus / Grafik, Normalmodus / Grafik, Qualitätsmodus

sehr gut / gut / gut / gut

Drucken (Farbe): PDF, Normalmodus / A4-Foto, Normalmodus / A4-Foto, Qualitätsmodus/ randl. Foto (10 x 15 cm), Qualitätsmodus

sehr gut / gut / sehr gut / befriedigend

Drucken: Farbtreue (Treffer)

2 von 24

Scannen: Bildschärfe

sehr scharf

Scannen – Treffer: farbtreu / zu hell / zu dunkel

4 / 3 / 2

Scannen – Farbstich: Rot / Grün / Blau / Gelb

5 / 3 / 4 / 3

Scannen: Gesamteindruck

sehr gut

Kopieren (s/w)

gut

Kopieren (Farbe)

sehr gut

Handhabung

Software: Drucker / Scanner

gut / gut

Transportarretierung / Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

nein / ja / ja / nein / nein

Bedienfeld / Patronenwechsel / Farben einzeln tauschbar / Platzbedarf / Verarbeitung / Papiertransport / max. Papiervorrat

sehr einfach / einfach / ja / 2884 cm² / sehr gut / gut / 550 Blatt

Service

Garantiedauer

36 Monate (nach Registrierung)

Service-Hotline / deutschsprachig / erreichbar (Stunden) / durchgehend / per E-Mail erreichbar

01805/652180 / ja / 9,5 / ja / ja

Internetseite / deutschsprachig / Handbuch-Download / Treiber und Firmware / Hilfsprogramme

www.hp.com/de / ja / ja / ja / ja

 

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Sapphire Radeon RX 470 – Schnäppchen im Test

Die Radeon RX 470 soll auch in Top-Spielen mindestens über 60 Bilder pro Sekunde liefern. Wie es in der Praxis ausschaut, erfahren Sie im Test.

Für unseren Test der AMD Radeon RX 470 hat uns der Chip-Hersteller mit einem übertakteten Modell aus dem Hause Sapphire bemustert. Die Kühlung ist nicht allzu weit entfernt vom Referenz-Design, verfügt aber beispielsweise über ein Backplate an der Platinen-Unterseite. Das GPU-Overclocking des Boardpartners fällt zudem recht milde aus, denn anstatt mit 1206 arbeitet der Chip mit 1216 MHz.

Vergrößern Die technischen Daten der Sapphire Radeon RX 470 OC in GPU-Z.

Und da wären wir auch schon bei den technischen Daten angekommen. Der Grafikprozessor hört auf den Namen Ellesmere Pro und entstammt der aktuellen Polaris-Architektur. Letztere basiert auf der GCN-Architektur (Graphics Core Next) und ist der mittlerweile vierte Aufguss des bewährten GPU-Designs. Allerdings erfolgt die Fertigung des Chips im 14-Nanometer-FinFET-Verfahren, was bereits bei der RX 480 für einen satten Anstieg bei der Energieeffizienz gesorgt hat. In folgender Tabelle vergleichen wir die technischen Daten verschiedener Grafikkarten miteinander:

Grafikkarten-Mittelklasse: Technische Daten im Vergleich

AMD Radeon RX 470

AMD Radeon RX 480

Nvidia Geforce GTX 1060

AMD Radeon R9 380X

Nvidia Geforce GTX 970

Grafikchip

Ellesmere Pro

Ellesmere XT

GP106

Antigua XT

GM204

Fertigung

14 Nanometer FinFET

16 Nanometer FinFET

28 Nanometer

Chipfläche

232 mm²

200 mm²

366 mm²

398 mm²

GPU-Standard-Takt / Boost-Takt

bis zu 1206 MHz

bis zu 1266 MHz

1506 / 1709 MHz

bis zu 970 MHz

1050 / 1178 MHz

Shader-Einheiten

2048

2304

1280

2048

1664

TMUs

128

144

80

128

104

ROPs

32

32

48

32

56

Grafikspeicher

4096 MB GDDR5

8192 MB GDDR5

6144 MB GDDR5

4096 MB GDDR5

4096 MB GDDR5

Speichertakt (effektiv)

7000 MHz

8000 MHz

8000 MHz

5700 MHz

7012 MHz

Speicheranbindung

256 Bit

256 Bit

192 Bit

256 Bit

256 Bit

Speicherbandbreite

224 GB/s

256 GB/s

192 GB/s

182 GB/s

224 GB/s

TDP

120 Watt

120 Watt

120 Watt

190 Watt

148 Watt

Preis

225 Euro (unverbindliche Preisempfehlung)

250 Euro (Straßenpreis)

279 Euro (Straßenpreis)

200 Euro (Straßenpreis)

160 Euro (Straßenpreis)

Sapphire Radeon RX 460 2GB 5GDDR 1090MHz (11257-00-20G)

Im Vergleich zur RX 480 verfügt die RX 470 über halb so wenig Grafikspeicher, auch der Speichertakt ist niedriger. Gleiches gilt für die Anzahl der Shader- und Textur-Einheiten. Gleich bleiben hingegen die Chip-Fläche, das Speicher-Interface und die recht niedrige TDP (maximale Verlustleistung) von 120 Watt. Für den Stromanschluss ist im Übrigen auch nur ein 6-Pin-Stromanschluss nötig. Der Chip-Takt bei der RX 470 fällt mit 1206 MHz auch geringer aus. Dennoch soll die Grafikkarte genügend Power bieten, um auch topaktuelle Spiele mit über 60 Bilder pro Sekunde in Full-HD (1920 x 1080 Pixel) darstellen zu können.

Um die RX 470 mit Strom zu versorgen genügt ein einzelner 6-Pin-Stromanschluss.

Vergrößern Um die RX 470 mit Strom zu versorgen genügt ein einzelner 6-Pin-Stromanschluss.

© Sapphire

Ansonsten besitzt und beherrscht die Radeon RX 470 alle Techniken und Funktionen, mit der AMD die RX 480 ausgestattet hat. Dazu gehören beispielsweise die 4K60-kompatiblen Video-Schnittstellen (also 4K-Inhalte in flüssigen 60 Hertz) sowie der neue HEVC- respektive H.265-Standard, um unter anderem mit 240 Bildern pro Sekunde in 1080p zu streamen. Für mehr Details zu diesen und anderen Techniken lesen Sie bitte unseren Test der AMD Radeon RX 480 .

Die OC-Version der Radeon RX 470 von Sapphire verfügt über ein Backplate. Gut erkennbar ist auch die Tatsache, dass die eigentliche Platine eigentlich viel kürzer ist. Hier dürfen Sie also kompaktere Versionen der RX 470 erwarten.

Vergrößern Die OC-Version der Radeon RX 470 von Sapphire verfügt über ein Backplate. Gut erkennbar ist auch die Tatsache, dass die eigentliche Platine eigentlich viel kürzer ist. Hier dürfen Sie also kompaktere Versionen der RX 470 erwarten.

© Sapphire

Sapphire Radeon RX 470 OC in Leistungs-Vergleich

Wir testen die Radeon RX 470 OC von Sapphire mit vier Spielen in drei verschiedenen Auflösungen (1080p, 1440p und 2160p) sowie in einem synthetischen Benchmark (3DMark Fire Strike). Wir haben bei den beiden ersten Auflösungen die Kantenglättung gemäß den Angaben in den Tabellen aktiviert, bei Ultra-HD (3840 x 2160 Pixel) war sie bei den Messungen aber deaktiviert.

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Des Weiteren haben wir uns auch die Temperaturen, Lautstärke und den Stromverbrauch genauer angesehen.  Wenn Sie wissen möchten, welche Hardware wir bei unseren Grafikkarten-Tests verwenden, dann lesen Sie unseren Artikel  „Wie PC-WELT Grafikkarten testet“.

Durchschnittliche Bildraten und Benchmark-Ergebnisse im Vergleich

Spiel/Anwendung

GTA 5 (FXAA)

Witcher 3 (FXAA)

3DMark

Auflösung/Benchmark

1080p

1440p

2160p

1080p

1440p

2160p

Fire Strike

Radeon RX 470

62

47

25

40

32

19

9 218 Punkte

Geforce GTX 1060

77

61

31

53

39

22

11 567 Punkte

Radeon RX 480

66

53

28

53

35

23

10 768 Punkte

Durchschnittliche Bildraten im Vergleich

Spiel

The Division (SMAA hoch)

Rise of the Tomb Raider (SMAA hoch)

Auflösung

1080p

1440p

2160p

1080p

1440p

2160p

Radeon RX 470

47

34

19

54

38

21

Geforce GTX 1060

55

40

23

38

23

29

Radeon RX 480

56

40

23

35

30

26

Kurzum: Die Radeon RX 470 leistet in Top-Spielen nicht ganz die versprochenen 60 Bilder pro Sekunde in 1080p – aber sie ist sehr nah dran und eignet sich uneingeschränkt fürs Full-HD-Gaming. Tatsächlich ist auch noch das Daddeln in 1440p möglich. Fürs Gaming in Ultra-HD ist die Grafikkarte nicht geeignet, was aber auch keine Überraschung ist und auch nicht behauptet wurde.

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GTX 1060 vs. RX 480 vs. GTX 980 – Das Duell

UMWELT UND GESUNDHEIT

Sapphire Radeon RX 470 OC

Nvidia Geforce GTX 1060

AMD Radeon RX 480

Stromverbrauch des Test-PCs: Leerlauf

121 Watt

121 Watt

121 Watt

Stromverbrauch des Test-PCs: Last

225 bis 273 Watt

230 bis 264 Watt

250 bis 360 Watt

Betriebsgeräusch: Leerlauf

1,0 Sone

0,5 Sone

0,5 Sone

Betriebsgeräusch: Last

2,7 Sone

1,4 Sone

1,5 Sone

Temperatur: Leerlauf

41 Grad Celsius

37 Grad Celsius

38 Grad Celsius

Temperatur: Last

82 Grad Celsius

84 Grad Celsius

89 Grad Celsius

Im Vergleich zwischen der RX 470 und der GTX 1060 fällt der Stromverbrauch trotz geringerer Leistungswerte der AMD-Karte um über drei Prozent höher aus. Beschämend laut hingegen ist der einzelne Lüfter, der fast schon turbinenartig versucht die Abwärme der GPU nach Außen zu schaufeln.

Die Kühlung erinnert stark an das AMD-Referenz-Design.

Vergrößern Die Kühlung erinnert stark an das AMD-Referenz-Design.

© Sapphire

Nvidia Geforce GTX 1060 im Test

TEST-FAZIT: Sapphire Radeon RX 470 OC

Eine Radeon RX 470 eignet sich uneingeschränkt fürs Gaming in Full-HD mit aktivierter Kantenglättung. Selbst in der Auflösung 2560 x 1440 Pixel sind noch genügend Reserven da. Beim Stromverbrauch können wir der Grafikkarte keinen großen Stromhunger vorwerfen. Im Gegenteil: Für die gezeigten Ergebnisse ist die Leistungsaufnahme recht niedrig, auch wenn Konkurrent Nvidia in diesem Bereich noch einen Tick besser abschneidet. Dazu zählt auch die reine Performance, denn die GTX 1060 liegt mit teils großem Abstand vor der RX 470. Dafür ist die Karte aber auch deutlich teurer!

Denn die unverbindliche Preisempfehlung von 225 Euro macht die RX 470 definitiv zu einem wahren Schnäppchen. Doch AMD macht sich selbst Konkurrenz: Die RX 480 kostet lediglich 25 bis 35 Euro mehr im Preisvergleich. Und dank der üppigeren Speicherbestückung und der höheren Taktraten ist sie auch noch zukunftssicherer. Unser Meinung nach sollten Sie also den vergleichsweise niedrigeren Aufpreis in Kauf nehmen und lieber in eine Radeon RX 480 investieren.

 

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Test: UHD-TV Philips 55PUS6501/12 mit Ambilight

Der UHD-Fernseher Philips 55PUS6501/12 ist ein Modell der neuesten TV-Generation. Der 55-Zöller unterstützt etwa den neuen terrestrischen DVB-T2-HD-Standard und die HDR-Wiedergabe für besseren Dynamikumfang. Zudem überzeugt der UHD-TV mit seiner Bildqualität. Wir haben uns den Fernseher im Test näher angesehen.

Der Philips Philips 55PUS6501/12 basiert auf einem 55-Zoll-Bildschirm mit UHD-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Eine Besonderheit ist das links und rechts an der Gehäuserückseite integrierte Ambilight. Die LED-Leisten steigern laut Philips das Fernsehvergnügen durch eine farbige Hintergrundbeleuchtung, die sich über diverse Modi beispielsweise an den aktuellen Bildinhalt oder auch die Wandfarbe des Zimmers anpassen lässt.

Tipp: Mit einem Raspberry können Sie sich Ambilight auch selbst bauen für Ihren Fernseher

Philips 55PUS6501

Im Maschinenraum des Philips 55PUS6501/12 werkelt ein Vierkern-Prozessor, der für schnelle Reaktionszeiten des Fernsehers beim Umschalten, Einrichten und der Smart-TV-Anwendung sorgt. Als Betriebssystem dient Android 5.1 alias Lollipop. Der interne Speicher von 16 GB lässt sich per USB-Stick erweitern.

TEST-FAZIT: Philips 55PUS6501/12

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Philips 55PUS6501/12

Testnote

befriedigend (2,54)

Preis-Leistung

noch preiswert

Bildqualität (40%)

2,74

Ausstattung (35%)

2,28

Tonqualität (10%)

2,00

Bedienung (5 %)

3,03

Stromverbrauch (5%)

3,62

Service (5%)

2,23

Der Philips 55PUS6501/12 passt mit seiner 55-Zoll-Diagonale gut in kleinere und mittelgroße Wohnzimmer. Der UHD-Fernseher besitzt einen leistungsfähigen Upscaler, der HD-Sendungen mit einem deutlichen Qualitätssprung auf die UHD-Auflösung hochrechnet. Zudem überzeugt das Bild mit guter Helligkeit, hohem Kontrast und natürlicher Farbwiedergabe. Mit der integrierten Unterstützung der neuen DVB-T2-, HEVC- und HDR-Standards ist der Philips 55PUS6501/12 zudem zukunftssicher aufgestellt. Für die gebotene Leistung ist der UHD-Fernseher durchaus preiswert.

Pro

+ überzeugende Bildqualität

+ zukunftssichere Ausstattung

+ Fernbedienung mit Tastatur

+ Ambilight-Beleuchtung

Contra

– umständliches Bildschirmmenü

Bildqualität

Wichtigstes Bauteil eines UHD-Fernsehers ist der integrierte Prozessor mit seinem Upscaler. Er muss schließlich die geringer aufgelösten Fernsehinhalte von HD- und SD-Sendungen auf eine vernünftige Bildqualität in UHD-Auflösung hochrechnen. Der Philips 55PUS6501/12 schlägt sich in dieser Disziplin überdurchschnittlich gut. Besonders HD-Programme skaliert er auf eine wirklich ansprechende Qualität. Bei SD-Inhalten kommt es vor allem auf das Ausgangsmaterial an. Sehr alte Fernsehsendungen bieten eine zu schlechte Qualität um sie auf ein vernünftiges Bild in UHD zu skalieren.

Zudem liefert der UHD-Fernseher eine gute Helligkeit mit einer ausgewogenen Helligkeitsverteilung über den gesamten Bildschirm. Dank Micro-LED-Dimming stimmt auch der Kontrast. Abgerundet wird der positive Gesamteindruck des Philips 55PUS6501/12 durch eine recht natürliche Farbwiedergabe, die sich per Bildkontrolle einfach für die persönlichen Vorlieben verfeinern lässt.

Ausstattung

Der integrierte TV-Multituner verarbeitet neben den Empfangsstandards DVB-C und-S zusätzlich das neue terrestrische HD-Format DVB-T2 und den HEVC-Modus. Damit lassen sich HD-Sender auch über Antenne empfangen. In ausgewählten Großstädten ist das neue Fernsehsignal mit einigen Sendern bereits verfügbar. Der Philips 55PUS6501/12 unterstützt zudem die HDR-Wiedergabe für einen höheren Dynamikumfang. WLAN und eine Ethernet-Schnittstelle für den Zugang zum heimischen Netz und ins Internet sind ebenfalls vorhanden.

Ton

Für interne TV-Lautsprecher liefern die beiden Stereo-Modelle einen durchaus guten Sound mit brauchbaren Bässen, klaren Höhen und einer deutlichen Sprachwiedergabe.

Handhabung

Das Bildschirmmenü des Philips 55PUS6501/12 ist nicht in tabellarischer Form angelegt und anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Nach kurzer Einarbeitungszeit geht die Konfiguration und Bedienung des Fernsehers aber sehr schnell und problemlos. Praktisch: Die mitgelieferte Fernbedienung hat auf der Rückseite eine vollständige alphanumerische Tastatur integriert. Die Tasten sind zwar recht klein, erleichtern das Surfen im Internet über die Smart-TV-Anwendung jedoch deutlich.

Stromverbrauch

Im Betrieb verbraucht der Philips 55PUS6501/12 durchschnittlich rund 110 Watt, bei zugeschaltetem Ambilight sind es ein paar Watt mehr. Im Standby-Betrieb sinkt der Strombedarf auf nur 0,3 Watt. Das sind noch akzeptable Verbrauchswerte.

UHD-Fernseher im Vergleichstest

Bildqualität

Philips 55PUS6501/12 (Note: 2,74)

Bildhelligkeit: maximal

256 cd/m²

Bildhelligkeit: 3D-Betrieb

Helligkeitsverteilung

13,0 %

Bildkontrast: maximal

1643:1

Bildkontrast: 3D-Betrieb

Blickwinkelabhängigkeit

gut

Farblinearität

gut

Farbraum (2D-Modus)

gut

Sichttest: 2D

gut

Sichttest: 3D

Ausstattung

Philips 55PUS6501/12 (Note: 2,28)

3D-fähig (Technik)

nein

Anzahl der mitgelieferten Brillen

nein

Bildschirmdiagonale

55 Zoll (139,7 Zentimeter)

Bildschirmauflösung

3840 x 2160 Bildpunkte

Abmessungen Breite x Höhe x Tiefe

1239 x 773 x 235 Millimeter

Gewicht (ohne Fuß)

17,0 kg

Empfangsteile: DVB-T

ja

Empfangsteile: DVB-C

ja

Empfangsteile: DVB-S

ja

Anschlüsse

HDMI

4

Scart

1

YUV

1

Composite

0

Digitalton: ein/aus

1

Analogton: ein/aus

2

Kopfhörer

1

USB

3

VGA

o

DVI

0

Speicherkarte

1

Aufnahmemöglichkeit

ja

Mediaplayer-Formate

HEVC, AVI, MKV, H.264/MPEG-4,, MPEG-1, MPEG-2, WMV9, VC1, MP3, AAC, WAV, WMA, JPG

Ethernet

1

WLAN

ja

Smart TV

YouTube

ja

Vimeo

ja

Skype

ja

Google

ja

Wetter

ja

Facebook

ja

Twitter

ja

Google+

nein

Sonstige

Verivox, SZTV, PC-WELT, Spiegel, Maxdome, Spotify, insgesamt rund 100

Tonqualität

Philips 55PUS6501/12 (Note: 2,00)

Hörtest

gut

Bedienung

Philips 55PUS6501/12 (Note: 3,03)

Menü

befriedigend

Zugang Schnittstellen

gut

Steuerung: Gesten

ungenügend

Steuerung: Sprache

ungenügend

Steuerung: Augen

ungenügend

Fernbedienung

gut

Sendersuchlauf Kabel (in s)

90

Stromverbrauch

Philips 55PUS6501/12 (Note: 3,62)

Stromverbrauch: Betrieb 2D

110 Watt

Stromverbrauch: Betrieb 3D

Stromverbrauch: Standby

0,3 Watt

Stromverbrauch: Aus

0,3 Watt

Stromverbrauch laut Energieeffizienzlabel der EU

153 kWh

Energieeffizienzklasse laut EU-Label

A

Service

Philips 55PUS6501/12 (Note: 2,23)

Garantiedauer

24 Monate

Service-Hotline / deutschsprachig / erreichbar (Stunden) / durchgehend / per E-Mail erreichbar

0800/1802089 / ja / 13,0 / ja / ja

Internetseite / deutschsprachig / Handbuch-Download / Treiber und Firmware / Hilfsprogramme

www.philips.de / ja / ja / ja / ja

ALLGEMEINE DATEN

Philips 55PUS6501/12

Testkategorie

LCD-TV

LCD-TV-Hersteller

Philips

Internetadresse von Philips

www.philips.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

1199 Euro

Philipss technische Hotline

0800/1802089

Garantie des Herstellers

24 Monate

 

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Edler Bluetooth-Lautsprecher im Test

Creatives leistungsstarker Nachfolger des Sound Blaster Roar 2 ist der Sound Blaster Roar Pro. Ob der Speaker neben einem veränderten Design noch weitere Neuerungen zu bieten hat, lesen Sie bei uns im Praxis-Test.

Wie auch der Vorgänger besteht der Sound Blaster Roar Pro aus einem eleganten und hochwertigen Metall-Gehäuse. In Sachen Design hat sich hier nicht viel geändert – dafür aber im Inneren! Laut Creative kommen beim inneren Aufbau weniger Einzelteile zum Einsatz, um weniger Vibrationen zu verursachen. Darin liegt unter anderem auch der Grund für die noch klarere Soundqualität im Vergleich zum Vorgänger.

TEST-FAZIT: Creative Sound Blaster Roar Pro

In Sachen Bedienbarkeit und Anschlussvielfalt hat sich der Creative Sound Blaster Roar Pro so gut wie nicht verändert. Das ist aber kein Negativ-Punkt, denn hier mangelt es Ihnen an kaum einer Anschlussart. Auch die längere Akkulaufzeit und der hellere sowie klarere Klang haben uns überzeugt. Bei der Verarbeitung und dem vibrationsarmen Innenleben hat Creative ganze Arbeit geleistet. Auch die unterschiedlichen Klang-Modi sind ein nettes Feature, um die Soundqualität an Ihr favorisiertes Musik-Genre anzupassen.

Für einen mobilen Speaker ist der Roar Pro jedoch ein wenig groß und schwer geraten, was uns dazu bringt, die Mobilität ein wenig in Frage zu stellen. Denn nicht bei jeder Aktivität bietet es sich an, rund 1,10 Kilo in der Tasche mit sich zu tragen. Aufgrund der Leistung und des einwandfreien Klangs können wir von diesem Minuspunkt absehen und finden die unverbindlichen Preisempfehlung von rund 180 Euro vertretbar.

+ viele Anschlüsse und Schnittstellen

+ klarer und kräftiger Klang

+ hochwertige Verarbeitung

+ verschiedene Klang-Modi

– hohes Gewicht

Zum Test des Creative Sound Blaster Roar (1. Version)

Creative Labs Sound Blaster FRee weiß

Das leicht gewachsene Gerät beinhaltet die verbesserten aber dennoch baugleichen fünf Premium-Treiber, die auch im Sound Blaster Roar 2 verbaut sind. Die nun etwas empfindlicheren Treiber bieten jedoch einen lauteren und helleren Klang. Wie versprochen überzeugen satte Klänge und ein druckvoller Bass.

Im Inneren vermeidet Creative viele Einzelteile, um Vibrationen auf ein Minimum zu reduzieren. Die insgesamt fünf Audiotreiber bieten einen kräftigen, klaren Klang.

Audioprofile und verbesserter Akku

Drei voreingestellte Audioprofile versprechen noch mehr Genuss bei der Sound-Wiedergabe. Warm, Neutral oder Energiegeladen – für jedes Genre ein Modus. Der Schalter zum Ändern der Modi befindet sich, wie auch die meisten anderen Anschlüsse und Tasten, auf der Rückseite des Geräts. Damit der Musikgenuss auch unterwegs und fernab vom Stromnetz lange anhält, hat Creative dem Sound Blaster Roar Pro mehr Akkulaufzeit spendiert. Denn statt acht Stunden kann der Bluetooth-Speaker nun zehn Stunden Krach machen. Im Test konnten wir feststellen, dass wir wie auch beim Vorgänger auf nur knapp 10 Stunden kamen. Der stärkere Akku erklärt natürlich neben der angestiegenen Größe auch das höhere Gewicht. Wo der kleinere Vorgänger noch 1 Kilo wog, wiegt der Roar Pro nun 1,10 Kilogramm.

Roar TeraBass für geregelte Tiefen

Eine bereits bekannte Funktion ist Roar TeraBass. Bei eingeschalteter Roar-Funktion erkennt das Gerät den Audiopegel und regelt somit auch den Bass herunter, ohne ihn weiter künstlich zu übersteuern. Wie auch beim Vorgänger bietet sich die Funktion gerade bei Gartenpartys sehr an, wenn die Lautstärke in den späten Stunden etwas niedriger sein muss. So bleibt die Bassqualität trotz des geringen Pegels erhalten, was auch in der Praxis sehr gut klappt.

Zu Lasten des integrierten Akkus des Speakers können Sie auch Ihr mobiles Endgerät aufladen.

Externes Mikro für mehr Gehör

Der Speaker unterstützt Sie nun auch als mobiles Lautsprechersystem für kleinere Ansprachen. Koppeln Sie den Sound Blaster mit dem Creative Iroar Mic, dann haben Sie die Möglichkeit, einfache Präsentationen in einen professionellen Vortrag zu verwandeln. Das Mikrofon hat ebenfalls eine Akkulaufzeit von knapp zehn Stunden und lässt sich dank des geringen Gewichts von nur 30 Gramm problemlos in der Hand halten oder sogar dank eines Clips an der Oberbekleidung befestigen. Das Iroar Mic ist allerdings nicht im Lieferumfang enthalten und ist für rund 80 Euro separat erhältlich. Unserer Meinung nach ein teurer Spaß, auch wenn das Mikrofon seinen Job ziemlich gut erledigt.

Das externe Mikrofon schlägt mit 80 Euro zu Buche - ziemlich teuer!

Anschlussfreudiger Brüllwürfel

In Sachen Schnittstellen hat sich beim Roar Pro wenig geändert und gibt dem Nutzer viele Möglichkeiten an die Hand, den Ton wiederzugeben. Über einen USB-2.0-Anschluss ist es beispielsweise möglich, zu Lasten des integrierten Akkus sein Smartphone oder Tablet zu laden. Zudem verfügt die Box über Bluetooth 3.0, Aux-In und die Möglichkeit, eine Micro-SD-Speicherkarte einzulegen. Auch NFC ist an Bord: Damit lässt sich ihr Smartphone im Handumdrehen koppeln. Dank eines Micro-USB-Anschlusses lässt sich der Sound Blaster Roar Pro auch an den PC anschließen, um beispielsweise Filme darüber wiederzugeben.

Der Creative Sound Blaster Roar Pro gibt sich anschlussfreudig. Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte rechts unten auf

 

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Gaming-Maus für MOBA-Gamer im Test

Die Neuauflage der Gaming-Maus für MOBA-Spieler bietet einen verbesserten Sensor und überarbeitete, mechanische Daumentasten. Ob die Weiterentwicklung gelungen ist, klären wir im Praxis-Test.

Wir hatten die erste Razer Naga Hex im Jahr 2012 bereits im Test und beurteilten die Gaming-Maus als präzise, hochwertig verarbeitetes Modell. Die kreisförmig angebrachten Daumentasten fordern allerdings etwas Einarbeitungszeit von ungeübten Spielern. Die Zielgruppe des Nagers ist hingegen klar definiert: Vor allem MOBA-Gamer (Multiplayer Online Battle Arena) sollen mit Hilfe der leicht erreichbaren Daumentasten schneller reagieren können.

TEST-FAZIT: Razer Naga Hex V2

Die Razer Naga Hex V2 ist ein würdiger Nachfolger der ersten Version und punktet mit hochwertiger Verarbeitung, RGB-Beleuchtung und hochpräzisen Laser-Sensor. Die Überarbeitung der Daumentasten ist ebenfalls gelungen. Die Zusatz-Tasten sind komfortabel und schnell zu erreichen, ohne dabei den Spieler zu überfordern. Darüber hinaus ist das Design schlicht gehalten und ermöglicht eine bequeme Bedienung auch über mehrere Stunden.

Allerdings ist das Design nur für Rechtshänder geeignet. Und auch die Cloud-Speicherung über die intuitive Razer-Synapse-Software hat ihre Vor- und Nachteile: So stehen die Einstellungen zwar praktisch weltweit zur Verfügung, ein Offline-Betrieb an einem anderen PC ist aber nicht möglich. Razer ruft für die Naga Hex V2 einen Preis von rund 100 Euro auf (unverbindliche Preisempfehlung). Damit ist die Maus satte 20 Euro teurer als der Vorgänger – unserer Meinung nach garantiert alles andere als ein Schnäppchen, im Vergleich mit der Konkurrenz aber – leider – nicht zu hoch gegriffen.

+ hochwertige Verarbeitung

+ RGB-Beleuchtung

+ bequeme Form

+/- Cloud-Speicherung

– nur für Rechtshänder geeignet

Das ist neu bei der Razer Naga Hex V2

Bereits in Sachen Design sind die Unterschiede zum Vorgänge deutlich erkennbar: Während die erste Version mit Hochglanzlack aufzufallen wusste, hält sich die Weiterentwicklung vornehm zurück und nutzt matten, schwarzen Kunststoff. Neu ist allerdings, dass das Razer-Logo, Mausrad und die Daumentasten in einer von 16,8 Millionen Farben effektreich leuchten können. Das etwas bauchige Design ist geblieben, womit sie sich sehr gut für Palm-Grip-Spieler eignet – also für diejenigen, die gerne ihre komplette Hand auf der Maus ablegen.

Das bauchige Design erlaubt eine bequeme Bedienung, die allerdings nur Rechtshändern vorbehalten ist.

Razer Naga Hex Gaming Maus grün (RZ01-00750100-R3M1)

Die größten Neuerungen betreffen den Sensor und die Daumentasten: Der sogenannte 5G-Lasersensor löst nun mit bis zu 16.000 DPI auf. Ein extrem hoher Wert, der in der Praxis wohl kaum zum Einsatz kommen dürfte. Da sich die Auflösung aber selbst definieren lässt, stört das nicht weiter – wer hat, der hat! Ab Werk erfolgt die Umstellung in Echtzeit übrigens über die beiden Tasten unter dem Scrollrad, wie schon beim Vorgänger.

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Auch die Daumentasten hat Razer komplett überarbeitet. So befinden sich nun insgesamt sieben Daumentasten an der linken Außenseite, die kreisförmig um eine gummierte Daumenauflage angeordnet sind. Weiterhin handelt es sich nun um mechanische Tasten, die eine längere Haltbarkeit und einen knackigeren Druckpunkt vorweisen können.

Die Daumentasten sind nun mechanisch, aber weiterhin kreisförmig um eine gummierte Daumenablage angeordnet.

MOBA-Profile zum Download und Cloud-Speicherung

Um auch Einsteigern den Start mit der Razer Naga Hex V2 zu erleichtern, stellt der Hersteller gleich mehrere voreingestellte Profile für die beiden bekanntesten MOBAs League of Legends (LoL) und Dota 2 als Gratis-Download bereit. Damit lassen sich unter anderem über die Daumentasten schneller Zaubersprüche auslösen, Gegenstände einsetzen oder auch die Kommunikation mit den Team-Mitgliedern flotter umsetzen.

Dank gummierter Flächen liegt die Razer Naga Hex V2 sicher in der Hand.

Doch natürlich steht es Ihnen auch frei, alle Tasten nach eigenen Wünschen zu programmieren oder auch mit Makros zu belegen. Das und auch die Beleuchtung stellen Sie im Treiber-Tool „Razer Synapse“ ein. Glücklicherweise ist die Software leicht verständlich und nicht überladen. Die Speicherung kann auch in mehreren Profilen erfolgen, die sich dann wiederum in der Razer-Cloud speichern lassen. Sehr gut finden wir auch die Möglichkeit, die Naga Hex V2 auf den Untergrund zu kalibrieren. Somit stehen Ihnen Ihre persönlichen Einstellungen an jedem internetfähigen Gerät bereit.

Technische Daten

Razer Naga Hex V2

Abmessungen (L x B x H)

119 x 75 x 43 Millimeter

Gewicht

135 Gramm

Tastenanzahl

14

Frei belegbar

Ja

Mausrad

3-Wege

Sensortyp / -bezeichnung

Laser / 5G-Laser-Sensor

Maximale Auflösung in DPI

16.000

Polling-Rate

bis zu 1000 Hertz

Profil- / Makrofunktion

ja / ja

Verbindung

USB-2.0-Kabel (2,1 Meter Länge)

Weitere Ausstattung / Besonderheiten

gesleevtes Kabel / RGB-Beleuchtung / Treiber-Software mit Cloud-Speicherung

Allgemeine Daten

Gerätekategorie

Peripherie

Hersteller

Razer

Internetadresse

www.razerzone.com

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

99,99 Euro

Garantie

24 Monate

 

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Günstig und gut: Wiko U Feel im Test

Fingerabdrucksensor, clevere Software mit nützlichen Features und samtweiche Haptik – das Wiko U Feel ist für unter 200 Euro (Straßenpreis) ein Top-Smartphone. Was das Handy im Detail drauf hat, lesen Sie im ausführlichen Test.

Das „U Feel“ ist das erste Smartphone von Wiko mit einem Fingerabdrucksensor. Der dient aber nicht nur zum Entsperren, sondern kann noch mehr. Details im Punkt „Besonderheiten“.

TEST-FAZIT: Wiko U Feel

In dieser Preisklasse finden Sie selten einen Fingerabdruck und Software, die etwas mehr kann, als die Standard-Features, die Google auf jedes Android-Gerät bringt. Außer, Sie schauen noch bei Huawei, Honor oder ZTE vorbei. Das Gehäuse ist wertig, die samtweiche Haptik gewöhnungsbedürftig, aber angenehm. Und die Kamera macht gute Fotos. Allerdings wird das System schnell träge und die WLAN-Verbindung ist teilweise schlecht und langsam. Außerdem fehlt NFC.

Ansonsten zeigt das Wiko U Feel, das günstige Smartphones auch besondere Features haben können und der Kunde keine Unsummen ausgeben muss. Dafür muss er, wie beschrieben, mit weniger Performance auskommen.

Pro

+ Fingerabdrucksensor

+ Gute Software-Features

+ Dual-SIM

+ Lange Akkulaufzeit

Contra

– Schwache Performance

– Schwache WLAN-Verbindung

– Kein NFC

TESTERGEBNISSE (NOTEN)

Wiko U Feel

Testnote

gut (2,00)

Preis-Leistung

sehr günstig

Ausstattung und Software (24 %)

1,83

Handhabung und Bildschirm (24 %)

1,94

Internet und Geschwindigkeit (20 %)

2,27

Mobilität (19 %)

1,20

Multimedia (10 %)

3,25

Service (3 %)

2,81

Display und Design: Samtweiche Rückseite

Gehäuse: Im Sinne von „U Feel“ besitzt das gleichnamige Smartphone keine klassische Rückseite. Die softe Sandstein-Oberfläche fasst sich sehr angenehm an. Anders als die Sandstein-Rückseite des OnePlus One ist die des Wiko U Feel deutlich feiner und weicher. Trotzdem ist das „Gefühl“ noch gewöhnungsbedürftig, auch wenn das Handy so besser und vor allem rutschfester in der Hand liegt.

Die Sandstein-Rückseite ist samtweich, aber gewöhnungsbedürftig.

WIKO U Feel grau

Bildschirm: Das Display ist 5 Zoll groß und löst in HD (720 x 1280 Pixel) auf. Die Punktedichte könnte zwar höher sein, ist in der Praxis aber noch ausreichend. Bei VR-Anwendungen, bei denen das Gerät in einer VR-Brille steckt, fällt Ihnen der Unterschied zu QHD-Displays auf. Das 2,5D-Glas rundet den Bildschirm an den Seiten ab, was die Bedienung angenehm macht.

Handhabung und Bildschirmqualität

Wiko U Feel (Note: 1,94)

Verarbeitungsqualität

hoch

Akku wechselbar

nein

Bedienung Touchscreen / Touchscreen-Technik

1 / kapazitiv

Bildschirm: Technik / Diagonale / Größe / Auflösung / Punktedichte

IPS / 12,7 Zentimeter (5,0 Zoll) / 720 x 1280 Pixel / 294 ppi

Bildschirm-Qualität: Kontrast / Helligkeit

2158:1 / 403 cd/m²

Besonderheiten: 5 Finger, 5 Aktionen

Fingerprint: Im Soft-Touch-Home-Button steckt ein Fingerabdrucksensor – in dieser Preisklasse keineswegs selbstverständlich! Mithilfe eines definierten Fingers können Sie wie bei Oberklasse-Geräten das U Feel schnell und einfach entsperren. Zusätzlich können Sie für jeden Finger einer Hand eine andere Aktion zu weisen. Heißt: Scannen Sie Ihre beispielsweise Ihren Zeigefinger, rufen Sie direkt Ihre Mutter an. Oder der Mittelfinger startet Google Maps. Oder der Ringfinger öffnet gleich das gewünschte Chat-Programm. Dieses Fingerprint-Feature ist zwar nicht neu, für unter 200 Euro aber kaum bis gar nicht zu finden. Der Fingerabdrucksensor reagiert im Test schnell und startet zuverlässig die entsprechenden Anwendungen.

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Software-Funktionen: Wiko integriert darüber hinaus weitere smarte Features. Dazu gehören der Doppelklick, um den Bildschirm einzuschalten, umdrehen, um stummzuschalten oder Sie automatisch einen Anruf annehmen, wenn Sie das U Feel zum Ohr führen. Aktivieren Sie die Funktion „Smart Gesture“, können Sie auf dem deaktivierten Bildschirm einen Befehl zeichnen wie ein „O“, um etwa die Kamera direkt zu starten. Sie können neben drei vordefinierten „Zeichen“ auch eigene Befehle hinterlegen. Im Test funktionieren die smarten Gesten einwandfrei und sind bei deaktiviertem Display eine sinnvolle Ergänzung.

Außerdem gibt es einen Telefonassistenten, in dem Sie unter anderem das Energiemanagement überwachen und anpassen, die Berechtigungen einzelnen Apps zuweisen und mit einem Klick die Systemgeschwindigkeit optimieren – hierbei werden die im Hintergrund geöffneten Anwendungen geschlossen und der Arbeitsspeicher bereinigt.

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Geschwindigkeit und Laufleistung: Etwas träge

Leistung: Das Wiko U Feel arbeitet mit einer Quad-Core-CPU mit 1,3 GHz Taktung und einem 3 GB großen Arbeitsspeicher. Grundsätzlich läuft das System ruckelfrei. Es wird aber schnell und spürbar träge, je mehr Apps im Hintergrund laufen. Das beweisen auch die Benchmarks 3D Mark und Antutu-Benchmark, in denen das U Feel nur 5-211 und 29.878 Punkte erreichen konnte. Die Performance ist vergleichsweise schwach, ein Honor 5C ist fast doppelt so schnell im Test.

Auch stellen wir fest, dass die WLAN-Verbindung vergleichsweise schwach ist. Die Empfangsstärke ist zwar gleich mit denen anderer Geräte, allerdings bricht die Verbindung öfter ab und Webseiten laden kaum bis gar nicht. Schade.

Internet und Geschwindigkeit

Wiko U Feel (Note: 2,27)

Browser: Geschwindigkeit / Flash unterstützt

1227 Millisekunden / nein

Geschwindigkeit: Startzeit / Datenübertragung / Tempo-Messung (Antutu)

00:33 Minuten / 00:35 Minuten / 29878 Punkte

Mobilität: Obwohl die Rückseite abnehmbar ist, lässt sich der 2500-mAh-Akku nicht entfernen. Im Akkutest Dauer-Surfen hält er das Handy fast 10,5 Stunden am Leben. In dem Test ruft ein Browser alle 10 Sekunden eine neue Webseite bei etwa 75-prozentiger Display-Helligkeit auf. Die Laufleistung ist sehr gut!

Mobilität

Wiko U Feel (Note: 1,20)

Akkulaufzeit

10:22 Stunden

Gewicht

145 Gramm

Kamera: Die 13-Megapixel-Kamera knipst gute Fotos und der Auslöser reagiert schnell. Der Autofokus ist in Ordnung. Das Kameramenü bietet einige Einstellungen wie „Lächelauslöser“, HDR-Aufnahmen, Dual-View oder den manuellen Modus. Die Kamera ist also gut ausgestattet. Nur bei schwächeren Lichtverhältnissen lässt die Qualität nach. Videoaufnahmen sind in Full-HD möglich.

Die Kamera steht leicht aus dem Gehäuse hervor, stört aber nicht.

Ausstattung: Das U Feel arbeitet mit Android 6.0 und eigener Nutzeroberfläche, die unter anderem oben genannte Software-Funktionen enthält. Hinzu kommen eine Dual-SIM-Funktion sowie ein Micro-SD-Slot, um den 16 GB großen Speicher zu erweitern. WLAN-n ist auch an Bord, auf den ac-Standard verzichten die meisten Hersteller in dieser Preisklasse. Zudem kommt nur die ältere Bluetooth-Version 4.0 zum Einsatz. NFC fehlt gänzlich.

Multimedia

Wiko U Feel (Note: 3,25)

Kamera: Auflösung / Bildqualität / Autofokus / Touch-Fokus / Makro / Motivprogramme / Bildstabilisator / optischer Zoom / digitaler Zoom / mechanischer Auslöser / LED-Licht

4160 x 3120 Bildpunkte / 2 / ja / ja / ja / ja / nein / / ja / nein / ja

Video: Auflösung / Bild- und Tonqualität / Bildstabilisator / Aufnahme Stereoton

1920 x 1080 Bildpunkte / mittel / nein / ja

DLNA

ja

ALLGEMEINE DATEN

Wiko U Feel

Testkategorie

Smartphones

Smartphone-Hersteller

Wiko

Internetadresse von Wiko

de.wikomobile.com/

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

199 Euro

Technische Hotline

040 / 8000 49 444

Garantie

24 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

Wiko U Feel

Größe (L x B x H in Millimeter)

143 x 71 x 9 Millimeter

Formfaktor

Barren

Betriebssystem

Android 6.0

Prozessor (Takt)

(Quad-Core. 1.3 GHz)

3G/4G-Tempo / LTE

150 MBit/s / ja

Bluetooth / WLAN / NFC / GPS

4.0 / 802.11n / nein / ja

USB / HDMI / Klinkenstecker

Micro / nein / ja

interner Speicher / davon frei / Speichererweiterung

16 GB / 10 GB / Micro-SD

Lieferumfang

Lade-Adapter, USB-Kabel, Headset

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

installierte Software / verfügbare Apps

sehr viel / sehr viele

 

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Das neue Aldi-Notebook im Test

Großes bei Aldi: Ab 28. Juli verkauft Aldi Nord das Medion Akoya E7420 für 499 Euro. Der Laptop soll wegen seines großen 17,3-Zoll-Bildschirms vor allem als PC-Ersatz dienen.

Wie fast alle Aldi-Notebooks überzeugt auch das E7420 mit einer für diesen Preis ungewöhnlich reichhaltigen Ausstattung: Das bezieht sich nicht auf den Prozessor: Der Core i3-6100U mit zwei Kernen und Hyperthreading arbeitet mit einer maximalen Taktrate von 2,3 GHz, aber ohne Turbo Boost. Er stammt aus der aktuellen Skylake-Generation. Sie bekommen aber durchaus günstigere 17-Zoll-Notebooks mit einem Core i3.

TEST-FAZIT: Medion Akoya E7420

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Medion Akoya E7420

Testnote

Gut (2,31)

Preis-Leistung

sehr preiswert

Geschwindigkeit (35 %)

1,00

Ausstattung (25 %)

1,27

Bildschirm (20 %)

3,70

Mobilität (5 %)

4,13

Tastatur (5 %)

1,65

Umwelt und Gesundheit (5 %)

1,38

Service (5 %)

1,00

Die SSD ist das entscheidende Merkmal des Medion Akoya E7420: Sie erhöht seine Geschwindigkeit deutlich über das Niveau, das in dieser Preisklasse üblich ist. Und durch die Kombination mit der 1-TB-Festplatte fehlt es Ihnen trotzdem nicht an Speicherplatz. Deshalb überzeugt auch beim aktuellen Aldi-Notebook vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis. In allen anderen Kriterien, zum Beispiel Bildschirm- und Tastaturqualität, kann sich das Aldi-Notebook dagegen nicht auszeichnen. Gerade darauf kommt es aber an, wenn Sie oft und lange mit dem Notebook arbeiten.

Pro

+ SSD und Festplatte

+ 11ac-WLAN

Contra

– mäßige Bildschirmqualität

SSD und Festplatte in einem Notebook

Das eindeutige Ausstattungs-Highlight des Aldi-Notebooks ist die 128 GB große SSD, die als M.2-Steckkarte auf der Platine sitzt. Darauf ist das Betriebssystem Windows 10 Home installiert. Außerdem hat das E7420 eine 2,5-Zoll-Festplatte von Toshiba mit 1 Terabyte an Bord: Genügend Platz für Programme und Dateien. Die SSD ist nicht ganz so schnell wie die Flash-Platten in vielen 2in1-Geräten oder Ultrabooks, die per NVMe-Protokoll und PCI-Express angebunden sind. Die SSD im Akoya hängt dagegen am SATA-Controller. Doch sie beschert dem Aldi-Notebook ein Tempo, das für diese Preisklasse ungewöhnlich ist.

Denn der Tempovorsprung gegenüber einer normalen Festplatte ist ganz enorm – das belegen die Tests und das merken Sie in der alltäglichen Arbeit sofort. Deshalb fällt die Prozessorleistung bei den meisten Anwendungen gar nicht so sehr ins Gewicht – die SSD gleicht dieses Defizit aus. Bei Surfen und Office arbeitet das E7420 schneller als ein Notebook mit Core i5 und Festplatte. Nur bei anspruchsvollen und CPU-intensiven Multimedia-Aufgaben, etwa beim Bearbeiten und Umwandeln von hochaufgelösten Videodateien –  setzt sich ein Core-5-Notebook durch: Vor allem, wenn Sie daneben noch mit anderen Programmen arbeiten.

Spieletauglich ist das Aldi-Notebook dagegen nicht: Seine 3D-Leistung kommt von der Prozessor-Grafik Intel HD Graphics 520 und die reicht höchstens für ältere Spiele und geringe Detailstufen.

Aldi-Notebook von innen: Ein RAM-Steckplatz ist frei, links daneben sitzen SSD und Festplatte.

Ausstattung: Mit 11ac-WLAN, ohne USB-Typ-C

Abgesehen von der SSD setzt das E7420 bei der Ausstattung auf bewährte Technik: Ein USB-Typ-C-Anschluss fehlt, stattdessen gibt es einen Port mit USB 3.0 und zwei Buchsen, die USB 2.0 unterstützen – für schnelle Peripheriegeräte ist am Aldi-Notebook also nicht viel Platz. Einen Monitor oder Beamer schließen Sie per HDMI oder VGA an. Außerdem hat das Aldi-Notebook noch einen kombinierten Audioeingang/ausgang sowie vorne einen Kartenleser für SD-Karten an Bord. Als optisches Laufwerk dient ein DVD-Brenner. Beim WLAN bekommen Sie den aktuellen Standard 11ac – allerdings verfügt das Akoya E7420 nur über eine Antenne pro Frequenz und arbeitet deshalb maximal mit 433 Mbit/s über 5 GHz. Keine Beschwerden gibt es beim LAN-Anschluss, der standesgemäße Gigabit-Geschwindigkeit unterstützt.

Bildschirm

Das Akoya E7420 werden Sie vor allem zu Hause und vor allem an einem festen Ort nutzen: Dafür reicht die Bildqualität des 17,3-Zoll-Bildschirm aus. Es hilft, dass er eine entspiegelte Oberfläche hat, um störende Reflexionen des Umgebungslichts zu reduzieren. Unter freiem Himmel lässt sich das Display trotzdem nur schlecht ablesen, weil seine Leuchtkraft eher gering ist: Die Helligkeit liegt deutlich unter 200 cd/qm. Auch der Kontrast ist mäßig. Entsprechend wenig überzeugend ist die Farbdarstellung. Zudem stört, dass sich das Bild abdunkelt und die Farbsättigung weiter abnimmt, wenn Sie nicht mittig vor dem Bildschirm sitzen: Für Filme und Fotos ist das Display also nicht optimal, vor allem, wenn mehrere Leute sich vor dem Notebook versammeln sollen. Auch mit der mäßigen Auflösung von 1600 x 900 Bildpunkten eignet sich die Akoya E7420 kaum als Multimedia-Notebook: Aufgrund der Punktedichte von 106 ppi ist die Darstellung etwas pixelig, bei genauem Hinsehen fallen bei Buchstaben Ecken und Kanten auf.

Tastatur und Touchpad

Für die Arbeit mit Office ist die Qualität und die Auflösung des Bildschirms meist nicht so entscheidend: Hier kommt es vor allem auf Tastatur und Touchpad an. Aber auch bei diesen Komponenten bietet das Aldi-Notebook höchstens Mittelmaß. Die Tastatur mit einem zusätzlichen Ziffernblock fühlt sich unstabil an. Sie gibt bei einem festeren Tastenanschlag spürbar nach, die Druckrückmeldung ist nicht ausgeprägt. Bei gelegentlichen Schreibarbeiten können Sie darüber hinwegsehen, wer viel am Notebook tippt, sollte nicht auf das Akoya E7420 setzen.

Das Touchpad reagiert dagegen angenehm präzise. Auch Mehrfinger-Gesten funktionieren ordentlich. Die integrierten Tasten geben ein deutliches Klickgeräusch von sich, haben dafür aber einen klaren Druckpunkt.

Akkulaufzeit

Das Medion Akoya E7420 wiegt über 2,7 Kilogramm – ist also absolut kein Leichtgewicht. Aber zumindest innerhalb der Wohnung können Sie es umplatzieren – und müssen dabei auch gar nicht ständig nach einer Steckdose schielen. Denn im Akkutest schafft das Aldi-Notebook knapp über fünf Stunden Laufzeit.

Da das Medion-Notebook die ohnehin nicht besonders leistungsfähigen Komponenten in ein großes Gehäuse packt, werden Sie weder durch einen lauten Lüfter noch durch hohe Temperaturen gestört. Auch unter längerer Last bleibt der Lüfter leise. Das Gehäuse erwärmt sich dabei kaum. Die Garantie des Aldi-Notebooks beträgt drei Jahre – ein nicht zu unterschätzender Vorteil des Discounter-Angebotes gegenüber anderen Notebooks aus dieser Preisklasse, die meist mit nur einem Jahr Garantie verkauft werden.

Die besten Notebooks bis 500 Euro

GESCHWINDIGKEIT

Medion Akoya E7420 (Note: 1,00)

Geschwindigkeit bei Büro-Programmen

97 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei Multimedia-Programmen

83 Punkte (von 100)

Geschwindigkeit bei 3D-Spielen

31 Punkte (von 100)

Startzeit

18 Sekunden

BILDSCHIRM

Medion Akoya E7420 (Note: 3,70)

Größe

43,9 Zentimeter / 17,3 Zoll

Auflösung

1600 x 900 Bildpunkte

Punktedichte Höchste Punktedichte im Test

106 dpi 276 dpi

Helligkeit

154 cd/m²

Helligkeitsverteilung

79 %

Kontrast

309:1

Entspiegelung

hervorragend

UMWELT UND GESUNDHEIT

Medion Akoya E7420 (Note: 1,38)

Betriebsgeräusch: geringe /hohe Last

0,1 / 0,8 Sone

Temperatur unter Last: Unterseite /Oberseite

33,8 / 32,4 Grad Celsius

ALLGEMEINE DATEN

Medion Akoya E7420

Internetadresse von Medion

www.medion.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

499 Euro / Euro

Technische Hotline

01805/633466

Garantiedauer

36 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

Medion Akoya E7420

Prozessor (Taktrate)

Intel Core i3-6100U (2,30 GHz, 2 Kerne, kein Turbo-Boost)

verfügbarer Arbeitsspeicher (eingebauter Arbeitsspeicher), Typ

4014 MB (4096 MB), DDR3-1600

Grafikchip (Grafikspeicher)

Intel HD Graphics 520 (1024 MB )

Bildschirm: Diagonale, Auflösung, Typ

17.3 Zoll (43.9 Zentimeter), 1600 x 900, Matt

Festplatte

SSD Phison 128 (117,64 GB) + Festplatte Toshiba MQ01AB (931,51 GB): 1049,2 GB (nutzbar)

optisches Laufwerk

HL-DT-ST GUD0N (DVD-Brenner)

Betriebssystem

Windows 10 Home (64 Bit)

LAN

Gigabit-Ethernet

WLAN

802.11ac (1×1)

Bluetooth

Bluetooth 4.1

Schnittstellen Peripherie

2x USB 2.0 (rechts), 1x USB 3.0 (links), 1x Kartenleser (vorne, SD-Karte), 1x LAN (links)

Schnittstellen Video

1x VGA (links), 1x HDMI (links), 1x Webcam

Schnittstellen Audio

1x Audioanschluss (kombinierter Eingang/Ausgang) (rechts)

Tablet oder Notebook? Beides! 2in1-Geräte im Test

 

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960-GB-SSD für 222 Euro: Toshiba Q300 im Test

Bei der Toshiba Q300 960GB kostet das Gigabyte nur 25 Cent – das ist sehr preiswert. Ob die SSD auch etwas taugt verrät der Test.

Es ist noch gar nicht so lange her, da hat eine SSD der 1-Terabyte-Klasse den Gegenwert eines guten Spiele-PCs gekostet. Doch jetzt sind die Preise im Keller. So bezahlen Sie für die Toshiba Q300 960GB nur rund 220 Euro. Bei einer nutzbaren Kapazität von 894 Gigabyte liegt der GB-Preis der Q300 bei lediglich 25 Cent – das ist sehr preisgünstig. Doch bietet die Toshiba-SSD auch brauchbare Datenraten, eine gute Ausstattung und eine hohe Energieeffizienz – unser Test fühlt der Solid Sate Drive ganz genau auf den Zahn.

TEST-FAZIT: Toshiba Q300 960GB

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Toshiba Q300 960GB

Testnote

gut (2,31)

Preis-Leistung

sehr preiswert

Geschwindigkeit (70 %)

2,25

Ausstattung (15 %)

2,06

Umwelt und Gesundheit (10 %)

2,80

Service (5 %)

2,85

Die Toshiba Q300 960GB bietet ein flottes Lese- und Schreibtempo sowie sehr kurze Zugriffzeiten. Zur soliden Ausstattung gehört eine recht hohe Gesamtschreibleistung von 240 Terabyte. Der Lieferumfang fällt hingegen etwas dürftig aus, aber immerhin bietet Toshiba eine Migrations-Software und eine Tool-Sammlung zum Download an. Die Leistungsaufnahme unter Last fällt allerdings recht hoch aus. Dank des attrakiven Preises ist die Toshiba-SSD unterm Strich ein sehr preiswertes Angebot. Wer vor allem viel Speicherplatz für kleines Geld sucht, kann bei der Toshiba Q300 960GB nicht viel falsch machen.

Pro

+ sehr niedriger Gigabyte-Preis

+ hohe Lese- und Schreibraten

+ kurze Zugriffszeiten

Contra

– recht hoher Stromverbrauch unter Last

Geschwindigkeit der Toshiba Q300 960GB

Zu den Besonderheiten der Q300 gehört der adaptive Schreib-Cache, der zusätzlich zu den beiden 512 MB großen DDR3-SDRAM-Bausteinen Speicherzugriffe puffert. Dabei knapst Toshiba circa 40 Gigabyte der zur Verfügung stehenden NAND-Kapazität ab und steuert den TLC-Flash im SLC-Modus an – schreibt also in diesem Bereich nur ein statt drei Bit pro Speicherzelle.

Toshiba Q300 960GB (HDTS896EZSTA)

Sequenziell messen wir beim Schreiben im Druchschnitt knapp 460 MB/s – eine solider Wert für eine 2,5-Zoll-SSD mit SATA-3-Schnittstelle. Auch die Leseleistung kann überzeugen, sie liegt im Mittel bei 510 MB/s. Das gilt auch für die sehr kurzen Zugriffszeiten von maximal 0,03 Millisekunden. Mit rund 82.000 Punkten fällt auch das Ergebnis im Festplatten-Test des PC Marks sehr gut aus. Das Tempo der Toshiba Q300 960GB kann sich also sehen lassen.

Ausstattung der Toshiba Q300 960GB

Die Gesamtschreibleistung des Toshiba-Modells liegt bei 240 Terabyte, ein solider Wert für eine SSD mit TLC-Speicher. Die MTBF beträgt brauchbare 1,5 Millionen Stunden. Drive-Verschlüsselung beherrscht die Q300 hingegen nicht. Programme sind nicht im Lieferumfang enthalten, der Hersteller bietet aber die Migrations-Software NTI Echo 3 sowie die Tool-Sammlung Toshiba Storage Utilities zum Download an. Unterm Strich bietet die Toshiba Q300 960GB also auch eine solide Ausstattung mit.
Der einzige Kritikpunkt besteht in der vergleichsweise hohen Leistungsaufnahme unter Last, die fast vier Watt erreicht, während der Verbrauch im Leerlauf mit 0,2 Watt vorbildlich niedrig ausfällt. 

GESCHWINDIGKEIT

Toshiba Q300 960GB (Note: 2,25)

DVD-Film (4,2 GB) auf SSD schreiben / lesen / duplizieren

0:12 / 0:11 / 0:39 Minuten

1000 MP3-Dateien (5 GB) auf SSD schreiben / lesen / duplizieren

0:25 / 0:21 / 0:43 Minuten

Praxis-Simulation (PC Mark Vantage – Gesamtergebnis)

82 277 Punkte

sequenzielle Leserate (TecBench): minimal / durchschnittlich / maximal

503 / 509 / 515 MB/s

sequenzielle Schreibrate (TecBench): minimal / durchschnittlich / maximal

435 / 457 / 477 MB/s

Dateien auf der SSD finden (TecBench): mittlere / maximale Zugriffszeit

0,03 / 0,03 Millisekunden

wahlfreies Lesen, Blockgröße 4K, 32 parallele Anfragen (Iometer)

62 114 Befehle/s / 243 MB/s / 0,51 Millisekunden

wahlfreies Schreiben, Blockgröße 4K, 32 parallele Anfragen (Iometer)

6040 Befehle/s / 24 MB/s / 5,30 Millisekunden

wahlfreies Lesen, Blockgröße 4K, 32 parallele Anfragen, aligned (Iometer)

69 036 Befehle/s / 270 MB/s / 0,46 Millisekunden

wahlfreies Schreiben, Blockgröße 4K, 32 parallele Anfragen, aligned (Iometer)

7968 Befehle/s / 31 MB/s / 4,02 Millisekunden

AUSSTATTUNG

Toshiba Q300 960GB (Note: 2,06)

TRIM-Funktion

ja

Garbage Collection

ja

Firmware-Update möglich

ja

Zubehör für Einbau / Extras

Gehäuse-Extension für 9,5 Millimeter Bauhöhe / 7 Millimeter Bauhöhe

UMWELT UND GESUNDHEIT

Toshiba Q300 960GB (Note: 2,80)

Stromverbrauch Leerlauf

0,19 Watt

Stromverbrauch Last

3,78 Watt

ALLGEMEINE DATEN

Toshiba Q300 960GB

Testkategorie

Festplatte (SSD)

SSD-Festplatten-Hersteller

Toshiba

Internetadresse von Toshiba

www.toshiba.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

220 Euro

Toshibas technische Hotline

00800/84685463

Garantie des Herstellers

36 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

Toshiba Q300 960GB

Nennkapazität

960 GB

verfügbar

894,30 GB

Preis pro Gigabyte

0,25 Euro

Bauart

2,5 Zoll

Anschluss

SATA 6 GBit/s

Gewicht

53 Gramm

Speicherchips Technik

19nm Toshiba-TLC (synchron)

Speicherchips Organisation

4 x 256 GB

Speicherchips Typ

TH58TET1UDKBAEG

Firmware-Version

SAFM11.1

Controller

Toshiba Alishan (TC58NC1000)

Zwischenspeicher: Typ

2x Micron 4WE77 DDR3-1600

Zwischenspeicher: Größe

1024 MB

TRIM-Funktion

ja

Garbage Collection

ja

Firmware-Update möglich

ja

Zubehör für Einbau / Extras

Gehäuse-Extension für 9,5 Millimeter Bauhöhe / 7 Millimeter Bauhöhe

Programme

NTI Echo 3 (Download),Toshiba Storage Utilities (Download)

Handbuch: umfangreich

ja

Handbuch: deutsch

ja

Handbuch: gedruckt

ja

Handbuch: als PDF

ja

 

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Sony Xperia XA mit randlosem Display im Test

299 Euro kostet das Mittelklasse-Smartphone Sony Xperia XA mit randlosem Display, Speichererweiterung und Android 6.0. Ob das Handy zu dem Preis überzeugen kann, klären wir im ausführlichen Test.

Das Xperia XA ist das Mittelklasse-Smartphone der neuen Xperia-X-Reihe. Das Handy trumpft mit randlosem Display und schicker Optik auf.

TEST-FAZIT: Sony Xperia XA

Das Sony Xperia XA ist ein klassisches Mittelklasse-Smartphone mit aktuellem Android und einer Ausstattung, die für normale Anwendungen ausreicht. Das Design ist schick und die Haptik gut – wobei die Verarbeitungsqualität nur mittelmäßig ist. Uns gefällt vor allem das fast randlose Display, nur die Auflösung könnte höher sein. Die Kamera liefert gute Fotos und Akkulaufzeit ist in Ordnung.

Pro

+ Randloses Display

+ Speicher erweiterbar

+ Gute Kamera

Contra

– Nur mittelmäßige Verarbeitung

– Geringe Akkulaufzeit

TESTERGEBNISSE (NOTEN)

Sony Xperia XA

Testnote

gut (2,22)

Preis-Leistung

günstig

Ausstattung und Software (24 %)

1,62

Handhabung und Bildschirm (24 %)

2,31

Internet und Geschwindigkeit (20 %)

1,87

Mobilität (19 %)

3,02

Multimedia (10 %)

2,63

Service (3 %)

2,21

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Sony Xperia XA im Hands-on / Kurztest

Display und Design: Nur HD-Auflösung

Die Besonderheit des Xperia XA ist sein fast randloses Display

Bildschirm: Das Display des Sony Xperia XA erstreckt sich über die gesamte Breites des Smartphones. Besonders bei Spielen oder Videos bzw. Filmen macht das besonders viel her. Das Display ist am Rand abgerundet, die Bedienung ist damit sehr smooth. Auf seinen 5 Zoll zeigt es Inhalte in HD (720 x 1280 Pixel). Dass die Auflösung nicht die höchste ist, sieht man relativ schnell an Details wie Rundungen und Schriften – Full-HD hätte drin sein sollen! Ein Motorola Moto G (4. Gen) zeigt, dass es möglich ist für weniger Geld. Die Helligkeit mit gemessenen 436,29 cd/m² und der Kontrastwert von 1860:1 sind gut.

Die Rückseite besteht laut Sony aus Metall, doch finden wir überwiegend Plastik-Anteil vor.

Sony Xperia XA schwarz

Design: Das Xperia XA besteht aus Glas, Kunststoff und Aluminium. Das Gehäuse ist stabil gebaut, es verbiegt sich zumindest nicht leicht. Allerdings lässt sich die Rückseite relativ einfach öffnen – obwohl das nicht vorgesehen ist! Über eine Kerbe an der linken Gehäuseseite lässt sich die Rückseite mit dem Fingernagel zu leicht öffnen, die Stelle ist eindeutig niht stark genug verklebt. Wenn man es provoziert, lässt sich so die gesamte Rückseite abnehmen. Dadurch wird auch deutlich, dass die Rückseite überwiegend aus Plastik besteht.

Handhabung und Bildschirmqualität

Sony Xperia XA (Note: 2,31)

Verarbeitungsqualität

mittelmäßig

Akku wechselbar

nein

Bedienung Touchscreen / Touchscreen-Technik

1 / kapazitiv

Bildschirm: Technik / Diagonale / Größe / Auflösung / Punktedichte

LCD / 12,7 Zentimeter (5,0 Zoll) / 720 x 1280 Pixel / 294 ppi

Bildschirm-Qualität: Kontrast / Helligkeit

1860:1 / 436 cd/m²

Geschwindigkeit und Laufleistung: Hardware ist in Ordnung

Leistung: Als Motor dient die Quad-Core-CPU MediaTek helio P10 mit maximal 2 GHz Taktung. Als Arbeitsspeicher sind 2 GB integriert. Im 3D Mark schafft das Xperia XA 11.268 Punkte und im Antutu-Benchmark sind 47.945 Punkte drin. Damit ist es ungefähr so stark wie das Huawei P9 Lite und das Honor 5C. In der Praxis läuft das Handy überwiegend gut, allerdings fällt auf, dass Apps teilweise etwas träge laufen.

Internet und Geschwindigkeit

Sony Xperia XA (Note: 1,87)

Browser: Geschwindigkeit / Flash unterstützt

1212 Millisekunden / nein

Geschwindigkeit: Startzeit / Datenübertragung / Tempo-Messung (Antutu)

00:53 Minuten / 00:42 Minuten / 47945 Punkte

Mobilität: Der fest eingebaute Akku bietet eine Kapazität von 2300 mAh. Im Akkutest Dauer-Surfen erreicht das Smartphone eine Laufzeit von 5:36 Stunden. In dem Test ruft ein Browser alle 10 Sekunden eine neue Webseite bei etwa 75-prozentiger Display-Helligkeit auf. Die Ausdauer ist vergleichsweise sehr gering, in der Praxis werden Sie maximal bis zum frühen Abend ohne Strom auskommen bei alltäglichen Tätigkeiten wie telefonieren, surfen, chatten, fotografieren und dergleichen verwenden.

Mobilität

Sony Xperia XA (Note: 3,02)

Akkulaufzeit

05:36 Stunden

Gewicht

139 Gramm

Kamera: Die 13-Megapixel-Kamera mit großem 1/3-Zoll-Sensor knipst tatsächlich gute Fotos mit ordentlicher Bildqualität. Auch der Autofokus arbeitet schnell. Das Kameramenü bietet auch einen manuellen Modus, in dem Sie verschiedene Einstellungen selbst anpassen können. Sony setzt traditionell auf einen physischen Auslöser auf der rechten Gehäuseseite.

Ausstattung: Das Smartphone bietet Platz für eine Micro-SD-Karte, um den 16 GB großen Speicher zu erweitern. An Bord sind auch LTE Cat4 (150 Mbit/s) und NFC.

Die besten Smartphones unter 350 Euro

Multimedia

Sony Xperia XA (Note: 2,63)

Kamera: Auflösung / Bildqualität / Autofokus / Touch-Fokus / Makro / Motivprogramme / Bildstabilisator / optischer Zoom / digitaler Zoom / mechanischer Auslöser / LED-Licht

4160 x 3120 Bildpunkte / 2 / ja / ja / ja / ja / nein / ja / ja / ja

Video: Auflösung / Bild- und Tonqualität / Bildstabilisator / Aufnahme Stereoton

1920 x 1080 Bildpunkte / mittel / ja / ja

DLNA

ja

ALLGEMEINE DATEN

Sony Xperia XA

Testkategorie

Smartphones

Smartphone-Hersteller

Sony

Internetadresse von Sony

www.sonymobile.com/de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

299 Euro

Technische Hotline

01805 / 252586

Garantie

24 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

Sony Xperia XA

Größe (L x B x H in Millimeter)

144 x 67 x 8 Millimeter

Formfaktor

Barren

Betriebssystem

Android 6.0

Prozessor (Takt)

MediaTek helio P10 (Octa-Core.)

3G/4G-Tempo / LTE

150 MBit/s / ja

Bluetooth / WLAN / NFC / GPS

4.1 / 802.11n / ja / ja

USB / HDMI / Klinkenstecker

Micro / nein / ja

interner Speicher / davon frei verfügbar / Speichererweiterung

16 GB / 8 GB / Micro-SD

Lieferumfang

Lade-Adapter, USB-Kabel, Headset

Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

ja / ja / ja / ja

installierte Software / verfügbare Apps

sehr viel / sehr viele

 

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OnePlus 3 vs. Galaxy S7 Edge: Der Vergleich

Kann der 400-Euro-günstige Flaggschiff-Killer OnePlus 3 unserem aktuellen Testsieger Samsung Galaxy S7 Edge das Wasser reichen? Wir vergleichen das Highend-Schnäppchen mit dem Marktführer.

Zwei Top-Geräte mit starker Ausstattung, aber zwei völlig unterschiedliche Preise: 400 Euro gegen 800 Euro. Ist das ein fairer Vergleich? Aber ja, denn OnePlus schickt einen echten Flaggschiff-Killer ins Rennen mit ähnlicher guter Hardware zum Samsung Galaxy S7 Edge , aber einem deutlichen Preisvorteil – zumindest in der Theorie. Deshalb checken wir, ob das OnePlus 3 auch in der Praxis mit dem S7 Edge mithalten kann.

Fazit: Kann das OnePlus 3 mit dem S7 Edge mithalten?

Das OnePlus 3 ist mit starker Hard- und aktueller Software ausgestattet. Die Kamera ist gut, der Akku ausdauernd und das Design ist schick. Das China-Smartphone kann also tatsächlich in den meisten Punkten mit dem etablierten Flaggschiff-Spitzenreiter Samsung Galaxy S7 Edge mithalten. Wermutstropfen sind die fehlende Speichererweiterung und das Handy ist gegenüber dem S7 nicht wasserdicht.

Allerdings kostet das OnePlus 3 mit 400 Euro UVP auch nur die Hälfte des S7 Edge. Sollten Sie derzeit auf der Suche nach einem neuen Android-Smartphone sein, können wir für das Handy getrost eine Kaufempfehlung aussprechen. Das Gerät ist ein sehr faierer Deal!

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Design: Alu gegen Glas

ONEPLUS 3 64GB gold

Das Unibody-Gehäuse des OnePlus 3 besteht aus hochwertigem Aluminium. Beim Galaxy S7 Edge ist dagegen nur der Rahmen aus Alu, Vorder- und Rückseite sind komplett aus Glas gefertigt, wodurch ebenfalls eine sehr elegante Optik entsteht. Das OnePlus 3 ist aber trotz identischer Display-Größe von 5,5 Zoll geringfügig höher und breiter als das S7 Edge – aber beide sind gleich schwer. Das S7 Edge liegt insgesamt etwas besser in der Hand, außerdem ist das Gerät, wenn auch nur minimal, rutschfester als das OnePlus 3.

Alu gegen Glas, beides ist hochwertig, das Glas ist einen Tick rutschfester.

Während das OnePlus 3 einen Soft-Touch-Home-Button besitzt, setzt Samsung auf eine klassische Home-Taste. Die Soft-Touch-Lösung finden wir tatsächlich eleganter, denn ein reicht ein kurzer leichter Druck wie beim HTC 10. Beide Buttons dienen übrigens auch als Fingerabdrucksensor. Daneben befinden sich jeweils die berührungsempfindlichen Navigationstasten für „Zurück“ und „Letzte Apps“ – hier gibt es keine Unterschiede.

Samsung Galaxy S7 Edge im ausführlichen Test

OnePlus 3 im ausführlichen Test

Im nachfolgenden Video vergleichen wir die beiden Flaggschiffe OnePlus 3 und Samsung Galaxy S7 Edge:

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OnePlus 3 vs. Galaxy S7 – Der Vergleich

Display: FHD gegen QHD

Beide Smartphones sind mit einem 5,5 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet. Allerdings löst der Screen des Galaxy S7 Edge mit 2560 x 1440 Pixeln (QHD) gegenüber dem Full-HD-Bildschirm des OnePlus 3 deutlich höher auf. Mit bloßem Auge erkennen Sie auf den ersten Blick und bei alltäglichen Aufgaben keinen großen Unterschied. Auffällig wird es erst, wenn das jeweilige Gerät in einer VR-Brille steckt und Sie Inhalte in der virtuellen Realität genießen. Ansonsten sind die Blickwinkel stabil, die Schwarzwerte hoch und die Farben knackig.

Die Bildschirme beider Geräte sind gleich groß, das S7 Edge ist allerdings minimal kompakter gebaut und liegt etwas besser in der Hand.

Leistung: Benchmark-Vergleich

Das Galaxy S7 Edge arbeitet hierzulande mit dem eigenen Octa-Core-Prozessor Exynos 8890 mit 4 x 2,3 und 4 x 1,6 GHz und 4 GB Arbeitsspeicher. Das OnePlus 3 bezieht seine Leistung aus der aktuellen Quad-Core-CPU Qualcomm Snapdragon 820 mit 2 x 2,2 und 2 x 1,6 GHz und satten 6 GB RAM.

Beide Smartphones sind besonders schnell, allerdings hat das OnePlus 3 in unseren Benchmarks leicht die Nase vorn: Im 3D Mark schlägt das China-Handy mit 29.066 Punkten das S7 Edge mit 28.778 Punkten nur knapp. Im Antutu-Benchmark wird das Ergebnis deutlicher: 141.773 zu 128.636 Punkte. Tatsächlich fällt dieser kleine Vorsprung auch in der Praxis auf, denn selbst Apps starten und schließen einen Tick flotter beim OnePlus 3.

Das kann unter anderem auch an der verwendeten Software liegen. Beim S7 Edge ist Android 6.0 installiert mit darüber liegender TouchWiz-Oberfläche. Auf dem OnePlus 3 läuft hingegen eigenes OxygenOS basierend auf Android 6.0. Letzteres sieht einem Stock-Android sehr ähnlich, bietet aber mehr Funktionen. Das System ist auch etwas schlanker als TouchWiz und damit auch schneller.

Ausstattung: Dual-SIM vs. Speichererweiterung

Der interne Speicher des OnePlus 3 ist mit 64 GB doppelt so große wie der im Galaxy S7 Edge. Dafür bietet letzteres einen Micro-SD-Steckplatz, um den Speicher zu erweitern. Den hat das OnePlus-Handy nicht, stattdessen gibt es einen zweiten SIM-Karten-Slot. Hier müssen Nutzer abwägen, was wichtiger ist: Mehr Speicherplatz oder die Dual-SIM-Funktion.

Die besten Dual-SIM-Handys auf dem Markt

Das Galaxy S7 Edge nutzt noch einen Micro-USB-Anschluss. Hauptgrund ist tatsächlich die Kompatibiltät zur VR-Brille Samsung Gear VR , die mit der neuen S7-Generation sonst nicht nutzbar gewesen wäre. Das OnePlus 3 setzt dagegen auf USB-Typ-C und eine starke Schnellladefunktion. Innerhalb von 30 Minuten ist das China-Handy von 0 auf 64 Prozent aufgeladen.

Das OnePlus 3 ist mit einem USB-Typ-Anschluss ausgestattet, während das Galaxy S7 Edge noch mit Micro-USB auskommen muss.

Ansonsten bieten beide Geräte aktuelle Funkstandards wie WLAN-ac, LTE Cat6 (bis zu 300 Mbit/s) beim OnePlus 3 und LTE Cat9 (bis zu 450 Mbit/s) beim S7 Edge, NFC und Bluetooth 4.2. Der Akku ist jeweils fest eingebaut.

Mobilität: Akkus halten lange durch

Es stehen 3600-mAh-Kapazität des S7 Edge den 3000 mAh des OnePlus 3 gegenüber. Und doch beweist letzteres mit knapp 13 Stunden eine besonders lange Laufzeit im Akkutest. Eine halbe Stunde früher hat das Galaxy S7 Edge schlapp gemacht. In der Praxis können Sie beide Handys locker 1,5 Tage nutzen bei normalem Gebrauch.

Die jeweilige Hauptkamera der beiden Smartphones knipst scharfe und kontrastreiche Fotos, die qualitativ etwa gleichauf liegen. Vor allem bei den Farben unterscheiden sich die Geräte, die sind beim S7 Edge deutlich knackiger. Und der Autofokus arbeitet minimal schneller und besser.

Große Unterschiede finden wir im Kameramenü. Die Kamera-App des Galaxy-Handys bietet mehr Optionen und Modi als die des OnePlus 3. Einen Pro-Modus gibt es bei beiden Geräten, wobei Sie beim S7 Edge auch in diesem Fall mehr manuelle Freiheiten haben.

 

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