Gear S3 im Test: Samsungs beste Smartwatch

Der Smartwatch-Markt ist im Moment angespannt. Glaubt man den Analysten, hat im dritten Quartal nur Apple mit knapp der Hälfte des Marktanteils seine Spitzenposition halten können. Auch Samsung hat es da mit Konkurrenten wie Garmin und Fitbit nicht leicht, während Pebble gerade von Fitbit aufgekauft wird. Das erklärt vielleicht auch, weshalb LG, Huawei & Co. im Moment eine Smartwatch-Pause einlegen und den Markt beobachten. Was kann da Samsung mit seiner neuen «Gear S3»-Smartwatch noch entgegenhalten? Etwa mehr Fitnessfunktionen? Mit der Gear S2 haben die Südkoreaner jedenfalls sehr vieles richtig gemacht. Wir erinnern uns gerne an den filigran verarbeiteten Drehring als zusätzliches Bedienelement, den genauen Pulsmesser und an das gut ausgeleuchtete Display, um nur einige der Top-Eigenschaften des Vorgängers zu nennen. Auf seinem hauseigenen Tizen-Betriebssystem baut der Hersteller weiter auf. Der Vorteil: Samsung kann beliebig neue Funktionen einführen und auf Bedienungselemente wie den präzisen Lünettendrehring setzen. Welche Funktionen sich damit ermöglichen, haben wir Ihnen in der Bilderstrecke (oben rechts) zusammengefasst.

Die Samsung Gear S3 besticht mit dem lichtdurchlässigen Super-Amoled-Display Die Samsung Gear S3 besticht mit dem lichtdurchlässigen Super-Amoled-Display Zoom© sgr / PCtipp

Mechanische Präzision

Die Gear S3, die es in zwei Versionen (Classic und Frontier) ab 450 Franken gibt, ist deutlich grösser als der Vorgänger. Die Outdoor-Version (Frontier), die wir ausprobieren durften, wirkt mit ihrem markigen Gehäuse fast so wuchtig wie eine Tag Heuer Connected. Im direkten Vergleich mit einer schlanken Huawei Watch Classic, empfinden wir das Frontier-Modell aber dann doch nicht so klobig. Beide Uhren sind ungefähr gleich schwer (ca. 63 Gramm) und gross. Für Frauen mit schmalen Handgelenken wohl ein wenig zu gross. Ob Samsung noch eine kleinere Version nachreicht, ist schwierig einzuschätzen, weil viele Verbesserungen durchaus mit dem Grössenvorsprung zusammenfallen. So wurde vor allem der Drehring mechanisch verfeinert. Der flinke Drehschalter ist jetzt noch besser im Edelstahlgehäuse verankert.

Das Standardmodell der neuen Samsung-Uhr lautet auf die Bezeichnung «Gear S3 Classic» Das Standardmodell der neuen Samsung-Uhr lautet auf die Bezeichnung «Gear S3 Classic» Zoom© Samsung

Schweizer Uhren-Ideen

Analoguhren-Fans werden bei diesem Sound zweimal hinhören: Das kaum hörbare Klicken beim Drehen vermittelt die Dezenz einer echten mechanischen Uhr. Da erstaunt es fast, wenn Samsung in der Medienmitteilung schreibt, man habe sich von Uhrenmachern «der ganzen Welt» inspirieren lassen. Das Schweizer «Watch Valley» dürfte einen genauso entscheidenden Einfluss auf die Konzeption gehabt haben. Bekannt ist etwa, dass der Schweizer Hublot-Uhrendesigner Yvan Arpa bei der Entwicklung der neuen Gear-S3-Modelle mitgeholfen hat. Das Standard-Silikon-Armband passt optisch zur Frontier-Fassung. Wer häufig nach Lust und Laune Armbänder wechselt, wird sich am etwas fummeligen Einfädeln der zwei Metallstiftchen stören. Bei der Apple Watch klappt das fast wie auf Knopfdruck.

Der Super-Amoled-Bildschirm der Gear S3 erwies sich als sehr blickwinkelstark Der Super-Amoled-Bildschirm der Gear S3 erwies sich als sehr blickwinkelstark Zoom© sgr / PCtipp

Drehen, reden und wischen

Der Drehring dient weiterhin zur Aufnahme beliebter Widgets wie des Pulsmessers oder Kalenders. Gleichzeitig fungiert die Lünette wieder als Rotationsschalter für die zirkular angeordneten App-Symbole aller Anwendungen, die man rechts unten über die Haupttaste aufruft. Ebenso möglich ist damit das schnelle Aufrufen eingetrudelter Benachrichtigungen. Ein Alleinstellungsmerkmal: Die beiden robusten Tasten an der rechten Seite sind sehr präzise ins Gehäuse eingearbeitet und lottern an keiner Stelle. Bleibt höchstens noch die Frage, ob es wirklich zwei seitliche Bedientasten braucht. Während die untere Taste bei längerem Gedrückthalten die Ausschaltoption oder bei Doppelklick die Samsung-Assistentin S Voice hervorbringt, fungiert der obere Knopf nur als Zurücktaste.

Altbekanntes: Mit einem Knopf gelangt man immer zur Hauptauswahl der wichtigsten Apps Altbekanntes: Mit einem Knopf gelangt man immer zur Hauptauswahl der wichtigsten Apps Zoom© sgr / PCtipp

Zu viele Tasten?

Aber wozu die Zurücktaste? Man gelangt auch mit einer simplen Wischgeste von oben nach unten zum Hauptbildschirm zurück. Zwar ist diese Kritik auf hohem Niveau, hat doch beispielsweise LG die zwei Knöpfe seiner LTE-Uhr Urbane 2nd Edition mit nur zwei Anwendungen belegt und mangels Android-Wear-Optionen gar nichts aus den erweiterten Bedienfunktionen herausholen können. Was wir an den seitlichen Tasten dennoch sehr lobenswert finden: Sie sind so angeordnet, dass man mit der oberen Handfläche wirklich nie damit in Berührung kommt. Die Samsung-Gehilfin, die Sprachbefehle entgegennimmt, kann man übrigens auch mit den Worten «Hey Gear» jederzeit herbeikommandieren, statt zweimal den Knopf zu drücken. Sie macht Fortschritte, plaudert aber nach wie vor nur in Englisch. Wir waren problemlos in der Lage, kurz jemanden aus dem Adressbuch per Sprachbefehl anzurufen.

Auch die seitlichen Bedienknöpfe der Gear S3 sind sehr robust verarbeitet Auch die seitlichen Bedienknöpfe der Gear S3 sind sehr robust verarbeitet Zoom© sgr / PCtipp

Ein Manko gibt es bei der soliden Verarbeitung trotzdem: Die Gear S3 ist nicht zum Schwimmen geeignet. Zwar erfüllt das Gehäuse den IP68-Schutz für eine Tauchtiefe von 1,5 Metern während 30 Minuten. Bei Seifen- und Salzwasser ist aber zu besonderer Vorsicht geraten.

Nächste Seite: Akkulaufzeit, Bedienung im Alltag, Fazit

 

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Das sind die Themen im neuen Sonderheft

Windows-10-Probleme lösen

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  • Browser für das Internet-Surfen auswählen

  • Dateien im richtigen Programm öffnen

  • Dateiendungen im Windows-Explorer anzeigen

  • Fotos betrachten, Musik und Filme wiedergeben

  • PDF-Dateien mit allen Extras anzeigen

  • Eigene Dateien im Windows-Explorer anzeigen

  • Ihr PC schaltet sich zu früh oder gar nicht ab

  • Probleme mit Windows-Apps lösen

Den häufigsten Problemen vorbeugen

  • Windows-Fehler schnell beheben

  • PC vor Viren schützen

  • Windows immer auf dem neuesten Stand halten

  • Dateien mit dem Dateiversionsverlauf sichern

  • Eigene Dateien regelmäßig sichern

  • Erste Hilfe, wenn Windows nicht mehr startet

  • Windows 10 wieder schnell machen

  • Service-Check für Ihren Windows-10-PC

Windows-Probleme mit angeschlossenen Geräten lösen

  • Probleme mit PC-Hardware beheben

  • Probleme mit der Internetverbindung beheben

  • Probleme mit dem WLAN schnell lösen

  • Probleme mit drahtlosen Verbindungen bei Desktop-PCs und Notebooks beheben

  • Probleme im heimischen Netzwerk lösen

  • Dateien im Netzwerk freigeben ohne Probleme

  • Bildschirmauflösung, Bildwiederholrate und Schriftskalierung richtig einstellen

  • USB-Sticks & -Festplatten funktionieren nicht – so bekommen Sie die Geräte wieder flott

  • Wenn der Drucker nicht mehr richtig druckt, helfen die hier gezeigten Schritte weiter

  • Kostenlose Pannenhilfe im Internet nutzen, Treiber und Anleitungen herunterladen

Das finden Sie auf der DVD

Das Sonderheft Windows 10 – Schritt für Schritt 2/2017 ist für 4,90 Euro am Kiosk erhältlich. Sie können das Heft auch bestellen und sich nach Hause liefern lassen oder als ePaper herunterladen.

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Nächstes Pokémon Go Update: Glitzer-Kostüme und 100 neue Pokémon?

Pokémon Go: Am 12. Dezember will Niantic Details zu neuen Pokémon veröffentlichen.Pokémon Go: Am 12. Dezember will Niantic Details zu neuen Pokémon veröffentlichen. Bild: Pokémon Go
„Pokémon Go“-Entwickler Niantic will am 12. Dezember seine neue Version für Spieler bereit stellen. Entwickler haben aber schon jetzt Hinweise auf die Neuerungen des App-Updates entdeckt: Kostüme, Glitzer, Baby-Status und 100 neue Sounds.

Pokémon Go: Neue Pokémon am 12. Dezember?

Niantics Statement zufolge wird es nicht mehr lange dauern, bis „Pokémon Go“ um neue Pokémon erweitert wird. Nachdem ein geheimes Starbucks-Dokument andeutete, dass das Spiel möglicherweise schon am 8. Dezember ein dickes Update mit neuen Pokémon erhält, rückt stattdessen nun der 12. Dezember in den Fokus. Alle Entwicklungen zu Pokémon Go können Sie im News-Ticker verfolgen.
100 neue Pokémon und Glitzer-Kostüme? 08.12.2016 – 12:00 von Stella Geiger

Zwar soll die große Neuerung in Pokémon Go erst am 12. Dezember kommen – wirft man allerdings einen Blick in den Quellcode der App, entdeckt man schon jetzt erste neue Features, so TheSilphRoad.

Unter anderem entdeckten Entwickler so schon die Sounds von 100 neuen Pokémon. Ebenfalls versteckt ist auch der Hinweis auf „Kostüme“. Pokémon-Spieler sollen wohl eine Auswahl verschiedener Kleidungsstücke und Kostüm-Accesoires bekommen, um ihre Pokémon beispielsweise weihnachtlich zu verkleiden. Damit noch nicht genug, ist im Quellcode auch die Rede von „glänzenden Pokémon“ – etwa vergleichbar mit den besonders seltenen Pokémon-Karten früher? 

Bislang wird unter den Pokémon bei Pokémon Go kaum zwischen Geschlechtern unterschieden – auch das soll sich zusammen mit einem „Baby-Status“ laut App-Code ändern.

08.12.2016 – 14:11
Stella Geiger 08.12.2016 – 14:11 Uhr
Pokémon Go: Was passiert am 12. Dezember? 07.12.2016 – 17:01 von Kim Berkemeyer

Niantic arbeitet an neuen Pokémon für Pokémon Go, wie das Unternehmen in einem Blogeintrag bestätigt. „Wir können zwar noch keine Details nennen, aber haltet am 12. Dezember die Augen auf Social-Media-Kanälen für Details zu neuen Pokémon in Pokémon Go offen“, heißt es im offiziellen Statement.

Dadurch ergeben sich zwei Möglichkeiten: entweder erscheinen die neuen Monster gleich am 12. Dezember, oder aber man stellt die neuen Pokémon lediglich vor und bringt diese erst danach ins Spiel. Ebenfalls unklar ist, ob es sich wie von vielen vermutet um die 100 Monster umfassende zweite Pokémon-Generation handelt oder aber um bislang fehlende Pokémon wie Mew und Mewtu oder die legendären Vögel Arktos, Zapdos und Lavados.

Neben einer Kooperation mit einem amerikanischen Mobilfunkbetreiber kündigte Niantic außerdem neue In-Game-Events an, die noch vor Jahresende starten sollen. Genauere Details nennt das Unternehmen nicht – es wäre aber naheliegend, dass Niantic das Event in die Weihnachtstage legt.

Was auch immer Niantic für den 12. Dezember plant: Man kann davon ausgehen, dass Pokémon Go in naher Zukunft eines der größten Updates seiner Geschichte erhält – wenn nicht sogar das größte überhaupt.

Pokemon Go 2.0 heute Abend? 07.12.2016 – 10:10 von Stella Geiger

Die Spekulationen über neue Updates bei Pokémon Go haben sich in den letzten Tagen überschlagen – jetzt soll eine Pressekonferenz Klarheit schaffen. Gemeinsam mit dem Netzbetreiber Sprint will Niantic heute um 8:30 Uhr (Pacific Time) eine „exklusive Ankündigung“ zu Pokémon Go machen. Anwesend sein werden John Hanke und Marcelo Claure, die CEOs von Niantic und Sprint. Wegen der Zeitverschiebung erfahren wir in Deutschland ab 17:30 Uhr die exklusiven Neuigkeiten. 

Bacherlorarbeit zu Pokémon Go 07.12.2016 – 11:16 von CHIP

Wer mit seinem Pokémon-Go-Wissen die Wissenschaft unterstützen mag, kann das hier in einer Umfrage machen. Der Student Tomas Lada sucht für eine Bachelorarbeit am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover Pokémon-Spieler, die einige Fragen zum Spiel beantworten können.

Erfolgreicher als Pokémon Go 06.12.2016 – 08:01 von Dominik Hayon

Mit Pokémon Go konnte Nintendo in diesem Jahr einen beispiellosen Erfolg verbuchen. Allerdings schläft auch die Konkurrenz nicht: Mit dem Spiel Fate/Grand Order hat auch Sony einen Volltreffer gelandet – der bislang aber nur in Japan eingeschlagen hat. Das Spiel, das auf einem Anime basiert, wurde dort seit Juli 2015 über 7 Millionen mal heruntergeladen, wie Bloomberg berichtet. An 104 von 133 Tagen habe das Spiel – zumindest unter Android – mehr Umsatz gemacht als Pokémon Go.

Wie wichtig das Spiel für Sony ist, zeigt sich an einer Zahl: Im Geschäftsbereich Musik, dem das Spiel zugeordnet wird, hat es im letzten Quartal einen Gewinnsteigerung von satten 23 Prozent bewirkt

06.12.2016 – 08:22
Dominik Hayon 06.12.2016 – 08:22 Uhr
Pokémon Go: Beliebtestes Mobile-Game 05.12.2016 – 20:32 von Kim Berkemeyer

So richtig überraschend ist es nicht: Pokémon Go war im Oktober das beliebteste Mobil-Spiel auf dem Markt. Wie beliebt das Spiel tatsächlich noch ist, dürften Berichte zu den Wintermonaten aufzeigen – um diese Jahreszeit macht es bekanntlich ja nicht unbedingt Spaß, viel Zeit im Freien zu verbringen.

Pokémon: Realfilm kommt 05.12.2016 – 16:15 von Kim Berkemeyer

Nach mehreren Zeichentrick-Kinofilmen wird „Pokémon“ auch als Realverfilmung umgesetzt. Nun wurde bekannt, dass Rob Letterman für den Film, der bislang auf den Arbeitstitel „Detective Pikachu“ hört, auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird. Wann „Detective Pikachu“ in den Kinos startet, ist noch nicht bekannt – man darf aber gespannt sein, ob „Pokémon Go“ dann immer noch so beliebt ist wie in diesem Jahr.

Heimliches Update 05.12.2016 – 07:23 von Dominik Hayon

Im Hintergrund und ohne Ankündigung hat Niantic einige Optimierungen an Pokémon Go vorgenommen. Zwei Funktionen wurden dabei überarbeitet, zum einen der Tracker, der Pokémon in der Nähe anzeigen kann, zum anderen die Arena-Kämpfe.

Die „In der Nähe“-Funktion kam erst kürzlich in überarbeiteter Version nach Deutschland. Besonders in weniger dicht besiedelten Regionen hat sie sich aber als wenig nützlich erwiesen, da sie nur Pokémon in einem Radium von 50 Metern um eine Pokéstop anzeigen konnte. Um das Feature für alle Spieler nützlicher zu machen, hat Niantic den Radius jetzt auf 200 Meter erhöht.

Die zweite Änderung betrifft Arena-Kämpfe: dort gibt es jetzt höhere Prestige-Belohnungen.

Es gibt ein Leben nach Pokémon Go 02.12.2016 – 08:53 von Rupert Mattgey

Pokémon Sonne beweist im Test, dass es ein Leben nach oder neben dem populären Pokémon Go gibt. Das Spiel erzählt eine liebenswerte Geschichte und sorgt dank Sammelanreizen für wochenlange Motivation: eines der besten Spiele für den 3DS im Jahr 2016!

+ Langlebiges Gameplay

+ Viele Quests und Aufgaben

+ Abwechslungsreiche Inselwelt

+ Hübsche Optik für 3DS-Konsole

Alle Infos in unserem ausführlichen Test!

Pokémon Go: Tracking-Feature kommt (noch besser) zurück 01.12.2016 – 19:15 von Kim Berkemeyer

Pokémon Go bekommt wieder eine Funktion zum gezielten Aufspüren von Pokémon. Das Feature war kurz nach Release der App herausgepatcht worden, da es höchst fehleranfällig war. Nun kommt es zurück – in einer überarbeiteten Version, die das Finden nochmals erleichtert (siehe Bild).

Pokémon Go: Kommen bald 100 neue Monster? 01.12.2016 – 13:42 von Arno Eisner

Bekommt das Handy-Game Pokemon Go bald Zuwachs? Über 100 neue Pokemon sollen bald verfügbar sein. Darüber spekulieren Spieler, die den Quellcode des Spiels analysiert haben. Unter den neuesten Monstern sollen unter anderem  Mew und Mewtwo sein. 

Über die Einführung neuer Pokemon wird schon länger spekuliert – jetzt könnte es bald soweit sein. Fleißige Sammler wirds freuen. 

Pokémon Go: So kämpft man jetzt um die Spieler 01.12.2016 – 10:17 von Arno Eisner

(dpa) Es war das Jahr von «Pokémon Go». Die App mit ihrem einfachen Spielprinzip – kleine virtuelle Monster in realen Umgebungen auf dem Smartphone fangen – eroberte die Welt im Sturm. Nach dem Start Anfang Juli wurde das Game binnen zwei Monaten rund 500 Millionen Mal heruntergeladen. Es dürfte damit das erfolgreichste Smartphone-Spiel sein. Die Server gingen in den ersten Wochen immer wieder in die Knie, obwohl die Entwicklerfirma Niantic Rechenleistung nachlegte – doch der Ansturm war 50 Mal stärker als die erwartete Auslastung.

Die Menschen tummelten sich im New Yorker Central Park, in den Einkaufsvierteln Tokios, blockierten eine Brücke in Düsseldorf, liefen Dutzende Kilometer mehr als sonst, um neue Pokémon zu erwischen. Das war im Sommer, inzwischen ist der Hype merklich abgekühlt. In einem Auftritt vor dem US-Kongress gab Niantic-Chef John Hanke den neuen Pegel der Downloads mit 600 Millionen an – in den vergangenen Monaten kamen also deutlich weniger neue Nutzer hinzu als am Anfang. Zahlen zu aktiven Spielern nennt die Firma nicht. In der Rangliste der umsatzstärksten Apps hält sich «Pokémon Go» aber auf den vorderen Plätzen – das heißt, genug Spieler sind so engagiert, dass sie auch Geld für zusätzlichen Trophäen-Platz oder Inventar ausgeben.

Das liegt auch daran, dass Niantic allmählich alle Register zieht, um die Nutzer zum regelmäßigen Spielen zu animieren. Es gibt tägliche Bonus-Punkte, zu Halloween und Thanksgiving ließen die Macher von «Pokémon Go» zudem einwöchige Aktionen steigen, bei denen es zum Beispiel mehr Monster zu fangen gab. Jüngst kam ein neues Pokémon dazu, das sich in Gestalt mehrerer anderer tarnt und sich erst nach dem Fangen zu erkennen gibt – damit muss ein Spieler beherzt zuschlagen, um es auf jeden Fall zu erwischen. Und gemunkelt wird über 100 neue Pokémon, die demnächst dazukommen könnten.

«Wir müssen uns nicht mehr um jeden Dollar, den wir ausgeben, Gedanken machen», sagt Niantic-Chef John Hanke bescheiden über die finanzielle Lage des aus Google ausgekoppelten Start-ups nach dem «Pokémon»-Erfolg. Nach Einschätzung von Marktexperten dürfte es auch nach dem Abflauen des Hypes immer noch um Millionen-Einnahmen pro Tag gehen. Hanke selbst sagt, im September sei die Nutzung abgefallen und habe sich im Oktober auf einer «gesunden Zahl» täglicher Spieler stabilisiert. Der «Social-Media-Irrsinn» der Anfangswochen sei nicht durchzuhalten gewesen und auch jetzt sei das Spiel möglicherweise immer noch das mit der höchsten Zahl täglicher Nutzer.

Smartphone-Spiele sind oft ein kurzlebiges Geschäft: Macher von Hits wie «Candy Crush» oder «Angry Birds» mussten schon feststellen, dass Nutzer irgendwann das Interesse verlieren und zum nächsten neuen Spiel weiterziehen.

Die Theorie, dass die Aktivität der Pokémon-Jäger nun auch mit Einbruch der kalten Jahreszeit sinkt, will Hanke nur bedingt gelten lassen: «Irgendwo ist immer Sommer.» Beim seinem ersten Spiel «Ingress», bei dem Spieler um virtuelle Portale kämpfen, spüre Niantic auch wenig saisonalen Einfluss.

Zugleich sorgte «Pokémon Go» für einige Kontroversen. Städte beklagten sich über Verkehrsbehinderungen, wie schon Portale beim «Ingress»-Game, auf dessen Daten sich Niantic auch diesmal stützte, gab es Kritik an Spielpunkten neben Gedenkstätten. Von deutschen Verbraucherschützern gab es eine Abmahnung wegen der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen ab – Niantic lenkte ein. Um das Spielen am Steuer zu verhindern, kann die App ab einer bestimmten Geschwindigkeit inzwischen nicht mehr genutzt werden. Das treffe auch ihn selbst als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in San Francisco, sagt der Niantic-Chef. «Ich wünschte, wir könnten es nur auf die Leute einschränken, die gerade am Lenkrad sitzen.»

Insgesamt sieht Hanke aber noch zuwenig Verständnis für Spiele wie «Pokémon Go» in der Politik, auch im Heimatland USA. Die Politiker sähen lauter Leute, die auf ihre Handys blicken und sind besorgt. «Wir denken, es ist wichtig, ihnen zu zeigen, wie solche Spiele helfen können, Städte zu beleben, Menschen auf öffentliche Plätze herauszubringen oder zu mehr Bewegung zu animieren.» Solche positiven Effekte sollten bedacht werden, «bevor man übermäßig darüber besorgt ist, dass im Park mehr Müll weggeräumt werden muss, weil dort mehr Leute waren.»

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Pokémon Go: Alle Infos im Überblick

Hier finden Sie alle Informationen zum Hype-Spiel Pokemon Go. Egal ob kuriose Vorfälle, wichtige Updates oder Informationen zu Special Events. Natürlich finden Sie auf CHIP auch zahlreiche Tipps, Tricks und Downloads für die Pokémon-Jagd.

 

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Das echte Photoshop auf dem Handy? Klar geht das – mit Microsofts x86-Emulator

Windows 10 auf ARM-Prozessor: Dank Microsofts x86-Emulator startet sogar Photoshop.Windows 10 auf ARM-Prozessor: Dank Microsofts x86-Emulator startet sogar Photoshop. Bild: Microsoft
Microsoft hat seinen x86-Emulator für Geräte mit ARM-Prozessor vorgestellt. Damit wird man künftig auch große Anwendungen wie Photoshop oder komplexe Spiele wie Crysis auf Smartphones oder Tablets starten können. Was erst einmal nach einer nerdigen Spielerei klingt, hat einen sinnvollen Hintergrund.

Microsoft x86-Emulator für ARM-CPUs: Echte Windows-Software auf dem Handy

Mit Windows RT, einer Spezial-Version von Windows für ARM-Prozessoren, hatte Microsoft gezeigt, wie man es besser nicht machen sollte: RT sah zwar aus wie Windows, konnte aber klassische x86-Programme nicht ausführen.
Nachdem Microsoft sich davon verabschiedet hatte, folgt jetzt die vernünftige Lösung. Mit dem x86-Emulator können ARM-basierte Geräte wie Smartphones und Tablets ab 2017 klassische Windows-Software ausführen. Damit ist es theoretisch sogar möglich, ein vollwertiges Photoshop zu starten oder ein komplexes Spiel wie Crysis zu zocken.

Super-schlanke PCs mit Qualcomm-CPUs angekündigt

Was erst einmal wenig sinnvoll auf den kleinen Geräten klingt, hat aber durchaus seine Daseinsberechtigung. Zum einen macht Microsoft sich unabhängiger von Intel und öffnet sich auch für künftige Geräte wie ultra-portable Laptops mit ARM-CPUs. Tatsächlich hat Qualcomm bereits PCs mit seinen Snapdragon-CPUs für 2017 angekündigt.
Zum anderen baut der Software-Hersteller damit die Funktionalität von Continuum aus. Mit dieser Technologie ist es bisher möglich, ein Windows-Smartphone mit Monitor, Tastatur und Maus wie einen PC zu nutzen. Und dann ergibt es eben absolut Sinn, auch richtige Windows-Anwendungen ausführen zu können und nicht nur die oft eingeschränkten Modern-Apps.
Microsoft kündigte die Verfügbarkeit des x86-Emulators für das zweite Halbjahr 2017 an. Ab diesem Zeitpunkt soll es auch erste PCs mit Qualcomms kommenden Snapdragon 835-Prozessoren geben. Dies ermöglicht völlig neue Formfaktoren, wie leistungsfähige PCs in Smartphone-Größe. Wir können uns also vermutlich auf einige neue Geräteklassen einstellen.

Windows 10 ISOs

CHIP-Bewertung

 

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Was Sie über Bluetooth 5 wissen sollten

Ab sofort ist mit «Bluetooth 5» die neue Kernspezifikation für Bluetooth verfügbar. Das hat die Bluetooth Special Interest Group (SIG) diese Woche bekannt gegeben.

Die Spezifikationen zu Bluetooth 5 wurden im Juni verabschiedet. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) macht den Standard nun offiziell verfügbar. Das heisst: Gerätehersteller können ab sofort ihre Hardware auf den Markt bringen. Der neue Standard soll die maximale Geschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger verdoppeln. Zugleich vervierfacht die verbesserte Funktechnik die Reichweite von Low-Energy-Verbindungen. Statt bisher nur 100 Meter ist nun eine Reichweite von bis zu 400 Metern möglich. Darauf freuen dürften sich nicht nur Musikhörer mit drahtlosen Lautsprechern. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) erhofft sich vor allem eine grössere Unabhängigkeit von Geräten und Apps, da je länger je mehr «komplexere Datenmengen» übertragen werden. Analysten von ABI Research gehen gemäss der Medienmitteilung der Bluetooth SIG davon aus, dass bis zum Jahr 2021 gegen 48 Milliarden internetfähige Geräte installiert seien, von denen fast ein Drittel auf Bluetooth basieren. 

Bluetooth 5 steht für das Internet der Dinge

Potenzial sieht die SIG besonders in grossen Gebäuden wie Wohnhäusern und Aussenbereichen. Eine Sonderrolle ist den sogenannten Bluetooth-Beacons beschieden. Zahlreiche Funksender können sich in Zukunft mit smarten Geräten verbinden, ohne dass diese ständig gekoppelt werden müssen. Damit wird langfristig mehr Interaktion von Geräten im Raum möglich. Als typische Beispiele nennt SIG die Überwachung von Gepäcksstücken an Flughäfen oder dank Einbindung von Navigationsdiensten eine bessere Unterstützung von Sehbehinderten, um ortsbasierte Informationen vorlesen zu können. Möglich wird das durch die Verachtfachung der Datenpacket-Übertragung. In der Stadt der Zukunft werden nach Schätzungen von Analysten wesentlich mehr Beacons (Low-Energy-Sender) zum standortbasierten Datenabgleich oder zur Navigation genutzt werden. 

Die Hauptvorteile von Bluetooth 5

  • Verdopplung der Übertragungsgeschwindigkeit
  • 800 Prozent mehr Kapazität bei einzelnen Sendepaketen
  • Vervierfachung der Reichweite
  • Verbesserte Übertragungs- und Komprimierungsverfahren

Von Bedeutung sind diese Vorteile auch bei Szenarios wie Wearables (wie Fitness-Armbänder), bei denen häufig in regelmässigen Abständen kleine Datenmengen verschickt werden. Welche Reichweiten mit Bluetooth 5 möglich sind, hängt letzten Endes von den Chipfertigern ab. Im Audiobereich wird sich nichts Wesentliches ändern, zumal bereits mit dem aptX-Codec sehr hohe Qualität erreicht wird.

Erste Hardware wohl ab 2017

Wie schnell Bluetooth 5 erste Hardware-Gehversuche macht, bleibt noch abzuwarten. Mit ersten Geräten ist aber auf Anfang 2017 zu rechnen. Ein Software-Update für Bluetooth 5 wird es nicht geben, jedoch wird der Standard auch weiterhin abwärtskompatibel bleiben. Man wird auch mit einem Bluetooth-5-fähigen Smartphone über ältere Bluetooth-4-Lautsprecher Musik abspielen können. Um alle Vorteile von Bluetooth 5 nutzen zu können, werden aber neue Geräte erforderlich sein.

 

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Microsoft stellt Windows 10 für ARM-Geräte vor

Win32-Apps wie Photoshop laufen künftig auch auf ARM-Geräten. Microsoft kündigt Windows 10 für Qualcomm-CPUs an.

Windows RT scheiterte massiv und nun unternimmt Microsoft einen neuen Anlauf, um Windows auch für ARM-Geräte anbieten. Auf der Windows Hardware Engineering Conference (WinHec) in Shenzhen (China) hat Microsoft angekündigt, dass in Partnerschaft mit Qualcomm eine Windows-10-Version für ARM-CPUs entwickelt werde.

Wichtigster Vorteil von Windows 10 für ARM im Vergleich zum gescheiterten Windows RT: Win32-Applikationen (und auch Universal Windows Apps) werden lauffähig sein. Auf diese Weise können also Hardware-Partner künftig günstige Geräte mit Windows 10 und ARM-CPUs ausliefern, auf denen typische und populäre Windows-Applikationen wie Outlook, Office und Photoshop lauffähig sind.

Emulator emuliert nur CPU-Befehle

Win32-Applikationen sind eigentlich nur unter x86-CPUs lauffähig. Bei der Windows-10-Version für ARM-CPUs entwickeln Microsoft und Qualcomm gemeinsam einen Emulator für x86-Befehle. Im folgenden Video ist eine Vorabversion von Windows 10 (Enterprise Edition) für ARM-CPUs zu sehen, die auf einem Gerät mit einem Qualcomm Snapdragon Prozessor 820 läuft. In dem Video ist zu sehen, wie Photoshop und auch das Windows-10-Spiel World of Tanks Blitz auf dem ARM-Gerät laufen.

Um die Performance hoch zu halten, werden durch den Emulator nur x86-CPU-Befehle emuliert. Alle anderen Befehle der Anwendung, wie für die Darstellung von Grafik (GPU) und I/O-Befehle, werden direkt nativ ausgeführt.

Erste Geräte wohl erst ab Mitte 2017 verfügbar

Die Ankündigung von Windows 10 für ARM-Geräte – und damit sind nur Geräte mit Qualcomm-CPUs gemeint – ist durchaus bemerkenswert. Die neue Windows-10-Variante ermöglicht eine neue Palette an günstigen Geräten, ohne dass die Käufer dieser Produkte auf die Nutzung ihrer Windows-Applikationen verzichten müssten.

Von dem was auf der WinHec zu hören ist, wird Windows 10 für ARM wohl in Verbindung mit den ersten Geräten mit der neuen Qualcomm Snapdragon 835 CPU ausgeliefert werden. Diese mobile CPU wird in der ersten Jahreshälfte 2017 an die Hardware-Hersteller ausgeliefert. Mit ersten ARM-Geräten mit Windows 10 kann also wohl ab Anfang der zweiten Jahreshälfte 2017 gerechnet werden.

Zum Snapdragon 835 hatte Qualcomm im November angekündigt, dass die neue mobile CPU im 10-Nanometer-Verfahren hergestellt wird und eine um bis zu 27 Prozent bessere Performance und um bis zu 40 Prozent bessere Energieeffizienz zu bisher im 14-Nanometer-Verfahren hergestellten mobilen CPUs bietet. Genauere Details gibt es noch nicht.

Zukunft von Windows 10 Mobile und offene Fragen

In der Ankündigung zu Windows 10 für ARM-Geräte ist nur von PCs die Rede. Spannend bleibt die Frage, ob es diese Variante auch für Smartphones geben wird und was dies für Windows 10 Mobile bedeutet.

Eine weitere wichtige Frage ist auch, wie gut die Emulation tatsächlich funktioniert und ob oder wie stark sie zu Lasten der Performance der Win32-Anwendungen geht. Und ob es auch wirklich eine 100%ige Kompatibilität gibt.

 

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Ältere Smartphones, die immer noch gut sind

Geld sparen kann man bei Smartphones ganz ordentlich, denn im Vergleich zur letzten Generation wurden die Leistungssprünge geringer. Diese Geräte sind immer noch top!

Bildergalerie Top-Smartphones für wenig Geld Top-Smartphones für wenig Geld 11 Fotos Zoom

Bei High-End-Handys der letzten zwölf Monate kann das Sparpotenzial schnell mehrere Hundert Franken betragen. Daher: Wer klug wählt, muss nicht immer das neuste Top-Smartphone kaufen. Aus aktuellem Anlass haben wir Ihnen die besten Spar-Handys in der Bilderstrecke (rechts) zusammengefasst. Ausserdem wollen wir Ihnen nachfolgend auch ein paar allgemeine Tipps zum Smartphone-Kauf mitgeben.

In diesem Zusammenhang können Sie sich Fragen wie diese stellen: Brauche ich wirklich immer die neuste Kamera, wenn die Verbesserungen vielleicht aus ein paar zusätzlichen Software-Funktionen und einer leicht grösseren Linsenöffnung bestehen? Hier scheiden sich die Geister. Vielfotografierer und Gadget-Verwöhnte würden wohl sowieso immer das neuste Telefon kaufen. Für gelegentliches Geknipse unterwegs reicht aber ein Hauptsensor von ca. 13 Megapixeln.

Prozessor, Speicher, Display und Betriebssystem

Dann gibt es auch ein paar Details, die man ohne schlechtes Gewissen vernachlässigen kann. Beispielsweise beim Prozessor stellen wir in unseren Tests immer wieder fest, dass der neuste Snapdragon 820 im Alltag kaum merklich schneller als der letztjährige Qualcomm-Chip ist. Eine Reihe anderer Faktoren spielen aber beim Smartphone-Kauf durchaus eine entscheidende Rolle:

Beim Speicher sind wir uns einig: Für iOS-10-Verhältnisse sollten iPhone-Nutzer klar zu einem 64-GB-Modell greifen. Bei Android kann man noch eher ein Auge zudrücken und bei wenig Apps und Spielen auch auf ein 32-GB-Modell mit optionaler Speicherkartenerweiterung ausweichen.

Bei der Display-Grösse gibt es fast keine Modelle mehr unter 4,5 Zoll. Wer viel surft, kann auch zu einem grösseren Phablet (mit bis zu 6 Zoll) greifen. Für die meisten Anwender sind aber die Grössen dazwischen eine gute Wahl. Bei der Auflösung sollte die Pixeldichte mindestens 300 ppi betragen. Darauf können Sie auch in den technischen Daten bei den Herstellern achten. 

Zu guter Letzt kann natürlich auch das Betriebssystem eine wichtige Rolle spielen. Bei Android gilt die Faustregel, dass über zweijährige Smartphones irgendwann nicht mehr mit dem aktuellen OS versorgt werden. Daher sollten Sie bei einem alten Telefon genau hinschauen, ob wenigstens noch Android Marshmallow (Android 6.0) mitgeliefert wird. Lollipop (Android 5.0) ist schon ein wenig veraltet, was Gefahren für neue Sicherheitslücken birgt. Es sei denn, Sie bedienen sich aus der Modding-Community und basteln sich selber auf eigene Gefahr eine andere Oberfläche auf das ausrangierte Gerät.

 

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Test: Panasonic Lumix DMC-LX15 (Digitalkamera)

Panasonic Lumix DMC-LX15

  • Preis: 700 Euro

  • Starke Bildqualität
  • Touch- und Selfie-Display
  • Schneller Autofokus
  • Lichtstarkes 3fach-Zoom
  • UHD-Video inkl. Foto-Modi
  • Kurze Akkulaufzeit
  • Lange Einschaltzeit

  • Gesamtwertung:
    gut (88,6 %)
  • Preis-Leistung: 76%
  • Bildqualität: 94.7%
  • Ausstattung / Handling: 84%
  • Geschwindigkeit: 75.9%
  •  
  • (Testzeitpunkt: 05.12.2016)

Fazit: Die Panasonic Lumix DMC-LX15 gehört im Test zu den besten Digitalkameras ihrer Klasse. Die Bildqualität überzeugt, die umfangreichen Extras inklusive Ultra-HD-Video und Touchscreen ebenfalls. Auch der Autofokus punktet mit hohem Tempo. Dagegen drücken die lange Einschaltzeit sowie kurze Akkulaufzeit auf die Gesamtwertung.


Panasonic Lumix DMC-LX15: Handliches Leistungsbündel im Test.
<a itemprop="alternativeHeadline" rel="lytebox[vacation]" href="http://www.chip.de/ii/3/4/5/9/1/3/3/9/01-156f0471f6a2e64b.jpg" target="_blank" id="1468469588_2eeb488923.jpg" title="Panasonic Lumix DMC-LX15: Handliches Leistungsbündel im Test.“> Panasonic Lumix DMC-LX15: Handliches Leistungsbündel im Test.

Wohl wahr, die Eckdaten der Panasonic Lumix DMC-LX15 lesen sich überraschend vertraut: 1-Zoll-Sensor mit 20 Megapixel, lichtstarkes 3-fach-Zoom und Ultra-HD-Video, verpackt in einer rund 300 Gramm leichten Kompaktkamera im Hosentaschenformat. Das alles erinnert frappierend an die RX100-Serie von Sony, genauer gesagt an die RX100 IV. Handelt es sich hierbei lediglich um eine Art Klon? Vielleicht. In einer Hinsicht hebt sich die Panasonic Lumix DMC-LX15 allerdings angenehm von ihrem Vorbild ab: dem Preis. Rund 200 Euro trennen aktuell die beiden Modelle. Klar, dass sich hie und da ein paar Einsparungen bemerkbar machen. Aber ganz ehrlich: Die sind zu verschmerzen.

Panasonic Lumix DMC-LX15: Angriff auf Sony

Der wohl markanteste Unterschied zum Sony-Pendant: Die Panasonic Lumix DMC-LX15 verzichtet auf einen elektronischen Sucher. Stattdessen dient der Motivfindung ausschließlich der scharfe 3-Zoll-Bildschirm auf der Rückseite. Das Display sticht die Konkurrenz sogar aus: Neben einer trendigen Selfie-Klappfunktion besitzt der Monitor zudem noch eine praktische Toucheingabe. Will heißen, im Menü navigieren, durch die Galerie wischen und den Schärfepunkt verlegen klappt bequem per Fingerzeig. Spätestens beim Filmen ist dies ein gern gesehenes Merkmal – und bildet ein zentrales Element der Panasonic Lumix DMC-LX15. Ultra-HD mit 30 Bildern pro Sekunde liefert nicht nur messerscharfe Bewegtbilder. Auch ihre Hitzekontrolle hat die Kreativ-Kamera offenbar besser im Griff und zeichnet mit einer Cliplänge von maximal 30 Minuten auf. Zur Erinnerung: Bei der RX100 IV und RX100 V sind nur fünf Minuten pro Clip drin. Spätestens jetzt könnte für einige Interessenten die Wahl getroffen sein.


Panasonic Lumix DMC-LX15: Ersrt aufnahmen, dann fokussieren – das klappt praktischer Post-Focus-Funktion.
<a itemprop="alternativeHeadline" rel="lytebox[vacation]" href="http://www.chip.de/ii/3/4/5/9/1/3/3/9/06-e5abba9cd7d6acdf.jpg" target="_blank" id="1468469173_f44ee5eaaf.jpg" title="Panasonic Lumix DMC-LX15: Ersrt aufnahmen, dann fokussieren – das klappt praktischer Post-Focus-Funktion.“> Panasonic Lumix DMC-LX15: Ersrt aufnahmen, dann fokussieren – das klappt praktischer Post-Focus-Funktion.

Panasonic Lumix DMC-LX15: Mehr Foto-Spaß mit UHD

Wenn nicht, überzeugen vielleicht die 4K-Foto-Modi der Panasonic Lumix DMC-LX15. Vom genialen Pre-Burst-Modus, der kontinuierlich aufzeichnet, aber erst zwei Sekunden speichert, wenn der Auslöser betätigt wird; über den neuen Focus-Stacking-Modus bis hin zur klassischen Serienbildaufnahme mit 30 Bildern pro Sekunde befinden sich alle aus der DSLM-Serie bekannten Modi an Bord. Einziger Nachteil: Bilder beschränken sich auf acht Megapixel und das JPEG-Format. Dafür sind die EXIF-Informationen enthalten.

Für mehr Auflösung und RAW muss klassisch fotografiert werden. Auch hierbei überzeugt die Panasonic Lumix DMC-LX15: Die 20 Megapixel liefern bis einschließlich ISO 1.600 scharfe und detailreiche Aufnahmen, wirken aber etwas weicher als bei der Sony. Zudem fällt die Schärfe zu den Rändern hin mit bis zu 35 Prozent drastischer ab. Für Landschafts- und Architekturaufnahmen heißt es daher: abblenden! Das klappt mit dem Einstellring am Objektiv recht schnell und unkompliziert, zumal die ganzen Blendenschritte eingraviert sind und einrasten.

Panasonic Lumix DMC-LX15: Fernsteuern und Bilder übertragen klappt per WLAN.
<a itemprop="alternativeHeadline" rel="lytebox[vacation]" href="http://www.chip.de/ii/3/4/5/9/1/3/3/9/03-51aadbd8db3207ac.jpg" target="_blank" id="1468469935_8a31b46b4c.jpg" title="Panasonic Lumix DMC-LX15: Fernsteuern und Bilder übertragen klappt per WLAN.“> Panasonic Lumix DMC-LX15: Fernsteuern und Bilder übertragen klappt per WLAN.

Panasonic Lumix DMC-LX15: Schnell, aber kurzlebig

Wo wir gerade beim Objektiv sind: Der nahezu deckungsgleiche Brennweitenbereich von 24-72 mm bietet für nahezu jedes Motiv den passenden Bildwinkel. Landschaften, Porträts und Reportage – alles kein Problem. Ferner gefallen die effektive 5-Achsen-Stabilisierung sowie die hohe Lichtstärke f/1,4-2,8, die viel kreativen Spielraum beim Freistellen von Motiven gewährt und die Verschlusszeiten von bis zu 1/16.000 Sekunden kurz hält. Rasant arbeitet auch der Autofokus, der sowohl im Weitwinkel als auch im Tele schnappschusstauglich schnell scharf stellt.

Auch die Serienaufnahme punktet mit hohem Tempo: In voller Auflösung zeichnet die Panasonic Lumix DMC-LX15 mit flotten 10,1 Bildern pro Sekunde auf. Pro Serie schafft die Kamera dabei ordentliche 78 JPEGs beziehungsweise kurze 21 RAWs und liegt dabei weit entfernt von dem, was die RX100 V stemmt. Ebenfalls kürzer fällt die Akkulaufzeit aus: 190 Auslösungen sowie 77 Videominuten bringen den gerade mal 680 mAh kleinen Stromspeicher bis zur Erschöpfung. Das ist in der Praxis ein großer Nachteil. Schließlich neigt man Aufgrund der recht langen Einschaltzeit von 2,3 Sekunden dazu, die Kamera stets eingeschaltet zu lassen, um kein Motiv zu verpassen.

Abschließend bleibt nur noch die Frage: Panasonic Lumix DMC-LX15 oder Cyber-shot RX100 IV? Kurz gesagt: Wer auf einen elektronischen Sucher verzichten kann, bekommt mit der Panasonic eine leistungsstarke Alternative – zum deutlich günstigeren Preis.

Alternative:

Die Panasonic Lumix DMC-LX15 erweist sich als starke aber kostspielige Digitalkamera. Wer dagegen am meisten Leistung fürs Geld sucht, sollte sich den aktuellen Preis-Leistungs-Sieger unter den Kreativ-Kameras genauer in folgender Tabelle ansehen. Weitere Alternativen finden Sie in der Bestenliste sowie in der Fotostrecke.

Testergebnisse: Panasonic Lumix DMC-LX15
Kameraklasse Kreativ-Kamera
Maximale Auflösung 20,0 Megapixel
Bildgröße 5.472 x 3.648 Pixel
Video-Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel
Display 3,0 Zoll, Touchscreen
Display-Auflösung 1.040.000 Subpixel
Display schwenkbar 1 Achse
Display-Helligkeit anpassbar ja
Sucher nein
Bildsensor-Typ MOS
Bildsensor-Größe 1,0 Zoll
Optisches Zoom 3,0fach
Minimale Brennweite 8,8 mm
Maximale Brennweite 26,4 mm
Optischer Bildstabilisator optisch
Lichtstärke Objektiv (Weitwinkel – Tele) 1:1.4 – 1:2.8
Aufnahme-Modi Automatik, Programm, Blendenvorwahl, Zeitvorwahl, Manuell
Panorama-Programm Panorama-Assistent mit Auto-Stitching
Minimale Verschlusszeit 1/16.000 s
Maximale Verschlusszeit 60,00 s
Minimale Empfindlichkeit (ISO min) ISO 80
Maximale Empfindlichkeit (ISO max) ISO 25.600
Weißabgleich 1 Preset, manueller Weißpunkt
Auflösung bei ISO min 1.887 Linienpaare
Auflösung bei ISO 400 1.660 Linienpaare
Auflösung bei ISO 800 1.587 Linienpaare
Auflösung bei ISO 1600 1.551 Linienpaare
Textur- / Detailtreue bei ISO min 67 Prozent
Textur- / Detailtreue bei ISO 400 72 Prozent
Textur- / Detailtreue bei ISO 800 69 Prozent
Textur- / Detailtreue bei ISO 1.600 65 Prozent
Experten-Beurteilung: Detailtreue bei ISO min gut (1,5)
Experten-Beurteilung: Detailtreue bei ISO 400 gut (2,3)
Experten-Beurteilung: Detailtreue bei ISO 800 befriedigend (3,0)
Experten-Beurteilung: Detailtreue bei ISO 1600 befriedigend (3,0)
Rauschen bei ISO min 1,46 VN (1,5 VN1; 1,1 VN3)
Rauschen bei ISO 400 1,55 VN (1,60 VN1; 1,10 VN3)
Rauschen bei ISO 800 1,74 VN (1,80 VN1; 1,20 VN3)
Rauschen bei ISO 1600 2,22 VN (2,30 VN1; 1,50 VN3)
Max. Chromatische Aberration (Weitwinkel / Tele) 0,65 / 0,31 Pixel
Vignettierung (Weitwinkel / Tele) 0,6 / 0,3 Blendenstufen
Verzeichnung (Weitwinkel / Tele) -0,3 / 0,0 Prozent
Bildformate JPEG, RAW+JPEG
Einschaltzeit (bis 1. Bild) 2,4 s
Auslöse-Verzögerung Weitwinkel (mit Autofokus) 0,21 s
Auslöse-Verzögerung Tele (mit Autofokus) 0,36 s
Zeitraum zwischen zwei Bildern 0,6 s
Serienbild-Geschwindigkeit JPEG 10,1 Bilder pro Sekunde
Serienbild-Folge JPEG 78 Bilder
Akku-Bezeichnung DMW-BLH7E
Preis Ersatz-Akku 40 Euro
Aufnahmen 190 Fotos
Video: max. Akkulaufzeit 77 Video-Minuten
Video: Container-Formate MP4
Video: Codecs H.264
Video: Maximale Länge 30 Minuten
Speicherkarte SDXC
Interner Speicher
Blitzschuh
GPS-Empfänger
Wasserwaage 2 Achsen
Wasserdicht
Abmessungen 106 x 60 x 42 mm
Gewicht 310 Gramm
Video: max. Auflösung 2.160/30p / 1.080/50p / 720/25p

 

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Amazon.de bietet Zwei- Faktor-Authentifizierung an

Die Kunden von Amazon Deutschland dürfen ihr Konto nun per Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen. So funktioniert es.

Amazon Deutschland bietet seinen Kunden nun einen verbesserten Schutz ihres Kontos an. Über eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, oder, wie sie Amazon auch nennt, Zwei-Schritt-Verifizierung. Die Aktivierung der Sicherheitsfunktion erfolgt über die Einstellungen -> Kontoeinstellungen -> Anmelde- und Sicherheitseinstellungen und dann dort unter Erweiterte Sicherheitseinstellungen.

Für die Nutzung der Zwei-Schritt-Verifzierung wird ein Smartphone benötigt. Bei der ersten Nutzung wird das Smartphone mit dem eigenen Amazon-Konto verknüpft. Bei späteren Anmeldevorgängen wird nach Eingabe des Nutzernamens und des Passworts zusätzlich per SMS ein Code an das Mobilfunktelefon geschickt, der zum Abschließen der Anmeldung im Browser eingegeben werden muss. Bei Rechnern, die der Nutzer häufig verwendet, kann er auch festlegen, dass bei der Anmeldung kein Code eingegeben werden muss.

Alternativ darf die Zwei-Schritt-Verifizierung auch in Verbindung mit einer Authentifizierungs-App verwendet werden. Unterstützt werden unter anderem die Apps Microsoft Authenticator ( hier für Android, hier für iOS ) und Google Authenticator ( hier für Android, hier für iOS ). Die Authentifizierungs-Apps generieren beliebige Codes, mit denen sich dann Amazon-Kunden anmelden können.

Wie Sie wichtige Online-Dienste per Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen können, erläutern wir in diesem Ratgeber.

 

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Pokémon Go: Niantic veröffentlicht heimliches Update

Pokémon Sonne beweist im Test, dass es ein Leben nach oder neben dem populären Pokémon Go gibt. Das Spiel erzählt eine liebenswerte Geschichte und sorgt dank Sammelanreizen für wochenlange Motivation: eines der besten Spiele für den 3DS im Jahr 2016!

Pokémon Go: Die Jagd wird wieder leichter

Hier finden Sie alle Informationen zum Hype-Spiel Pokemon Go. Egal ob kuriose Vorfälle, wichtige Updates oder Informationen zu Special Events. Natürlich finden Sie auf CHIP auch zahlreiche Tipps, Tricks und Downloads für die Pokémon-Jagd.
Heimliches Update 05.12.2016 – 07:23 von Dominik Hayon

Im Hintergrund und ohne Ankündigung hat Niantic einige Optimierungen an Pokémon Go vorgenommen. Zwei Funktionen wurden dabei überarbeitet, zum einen der Tracker, der Pokémon in der Nähe anzeigen kann, zum anderen die Arena-Kämpfe.

Die „In der Nähe“-Funktion kam erst kürzlich in überarbeiteter Version nach Deutschland. Besonders in weniger dicht besiedelten Regionen hat sie sich aber als wenig nützlich erwiesen, da sie nur Pokémon in einem Radium von 50 Metern um eine Pokéstop anzeigen konnte. Um das Feature für alle Spieler nützlicher zu machen, hat Niantic den Radius jetzt auf 200 Meter erhöht.

Die zweite Änderung betrifft Arena-Kämpfe: dort gibt es jetzt höhere Prestige-Belohnungen.

Es gibt ein Leben nach Pokémon Go 02.12.2016 – 08:53 von Rupert Mattgey

Pokémon Sonne beweist im Test, dass es ein Leben nach oder neben dem populären Pokémon Go gibt. Das Spiel erzählt eine liebenswerte Geschichte und sorgt dank Sammelanreizen für wochenlange Motivation: eines der besten Spiele für den 3DS im Jahr 2016!

+ Langlebiges Gameplay

+ Viele Quests und Aufgaben

+ Abwechslungsreiche Inselwelt

+ Hübsche Optik für 3DS-Konsole

Alle Infos in unserem ausführlichen Test!

Pokémon Go: Tracking-Feature kommt (noch besser) zurück 01.12.2016 – 19:15 von Kim Berkemeyer

Pokémon Go bekommt wieder eine Funktion zum gezielten Aufspüren von Pokémon. Das Feature war kurz nach Release der App herausgepatcht worden, da es höchst fehleranfällig war. Nun kommt es zurück – in einer überarbeiteten Version, die das Finden nochmals erleichtert (siehe Bild).

Pokémon Go: Kommen bald 100 neue Monster? 01.12.2016 – 13:42 von Arno Eisner

Bekommt das Handy-Game Pokemon Go bald Zuwachs? Über 100 neue Pokemon sollen bald verfügbar sein. Darüber spekulieren Spieler, die den Quellcode des Spiels analysiert haben. Unter den neuesten Monstern sollen unter anderem  Mew und Mewtwo sein. 

Über die Einführung neuer Pokemon wird schon länger spekuliert – jetzt könnte es bald soweit sein. Fleißige Sammler wirds freuen. 

Pokémon Go: So kämpft man jetzt um die Spieler 01.12.2016 – 10:17 von Arno Eisner

(dpa) Es war das Jahr von «Pokémon Go». Die App mit ihrem einfachen Spielprinzip – kleine virtuelle Monster in realen Umgebungen auf dem Smartphone fangen – eroberte die Welt im Sturm. Nach dem Start Anfang Juli wurde das Game binnen zwei Monaten rund 500 Millionen Mal heruntergeladen. Es dürfte damit das erfolgreichste Smartphone-Spiel sein. Die Server gingen in den ersten Wochen immer wieder in die Knie, obwohl die Entwicklerfirma Niantic Rechenleistung nachlegte – doch der Ansturm war 50 Mal stärker als die erwartete Auslastung.

Die Menschen tummelten sich im New Yorker Central Park, in den Einkaufsvierteln Tokios, blockierten eine Brücke in Düsseldorf, liefen Dutzende Kilometer mehr als sonst, um neue Pokémon zu erwischen. Das war im Sommer, inzwischen ist der Hype merklich abgekühlt. In einem Auftritt vor dem US-Kongress gab Niantic-Chef John Hanke den neuen Pegel der Downloads mit 600 Millionen an – in den vergangenen Monaten kamen also deutlich weniger neue Nutzer hinzu als am Anfang. Zahlen zu aktiven Spielern nennt die Firma nicht. In der Rangliste der umsatzstärksten Apps hält sich «Pokémon Go» aber auf den vorderen Plätzen – das heißt, genug Spieler sind so engagiert, dass sie auch Geld für zusätzlichen Trophäen-Platz oder Inventar ausgeben.

Das liegt auch daran, dass Niantic allmählich alle Register zieht, um die Nutzer zum regelmäßigen Spielen zu animieren. Es gibt tägliche Bonus-Punkte, zu Halloween und Thanksgiving ließen die Macher von «Pokémon Go» zudem einwöchige Aktionen steigen, bei denen es zum Beispiel mehr Monster zu fangen gab. Jüngst kam ein neues Pokémon dazu, das sich in Gestalt mehrerer anderer tarnt und sich erst nach dem Fangen zu erkennen gibt – damit muss ein Spieler beherzt zuschlagen, um es auf jeden Fall zu erwischen. Und gemunkelt wird über 100 neue Pokémon, die demnächst dazukommen könnten.

«Wir müssen uns nicht mehr um jeden Dollar, den wir ausgeben, Gedanken machen», sagt Niantic-Chef John Hanke bescheiden über die finanzielle Lage des aus Google ausgekoppelten Start-ups nach dem «Pokémon»-Erfolg. Nach Einschätzung von Marktexperten dürfte es auch nach dem Abflauen des Hypes immer noch um Millionen-Einnahmen pro Tag gehen. Hanke selbst sagt, im September sei die Nutzung abgefallen und habe sich im Oktober auf einer «gesunden Zahl» täglicher Spieler stabilisiert. Der «Social-Media-Irrsinn» der Anfangswochen sei nicht durchzuhalten gewesen und auch jetzt sei das Spiel möglicherweise immer noch das mit der höchsten Zahl täglicher Nutzer.

Smartphone-Spiele sind oft ein kurzlebiges Geschäft: Macher von Hits wie «Candy Crush» oder «Angry Birds» mussten schon feststellen, dass Nutzer irgendwann das Interesse verlieren und zum nächsten neuen Spiel weiterziehen.

Die Theorie, dass die Aktivität der Pokémon-Jäger nun auch mit Einbruch der kalten Jahreszeit sinkt, will Hanke nur bedingt gelten lassen: «Irgendwo ist immer Sommer.» Beim seinem ersten Spiel «Ingress», bei dem Spieler um virtuelle Portale kämpfen, spüre Niantic auch wenig saisonalen Einfluss.

Zugleich sorgte «Pokémon Go» für einige Kontroversen. Städte beklagten sich über Verkehrsbehinderungen, wie schon Portale beim «Ingress»-Game, auf dessen Daten sich Niantic auch diesmal stützte, gab es Kritik an Spielpunkten neben Gedenkstätten. Von deutschen Verbraucherschützern gab es eine Abmahnung wegen der Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen ab – Niantic lenkte ein. Um das Spielen am Steuer zu verhindern, kann die App ab einer bestimmten Geschwindigkeit inzwischen nicht mehr genutzt werden. Das treffe auch ihn selbst als Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel in San Francisco, sagt der Niantic-Chef. «Ich wünschte, wir könnten es nur auf die Leute einschränken, die gerade am Lenkrad sitzen.»

Insgesamt sieht Hanke aber noch zuwenig Verständnis für Spiele wie «Pokémon Go» in der Politik, auch im Heimatland USA. Die Politiker sähen lauter Leute, die auf ihre Handys blicken und sind besorgt. «Wir denken, es ist wichtig, ihnen zu zeigen, wie solche Spiele helfen können, Städte zu beleben, Menschen auf öffentliche Plätze herauszubringen oder zu mehr Bewegung zu animieren.» Solche positiven Effekte sollten bedacht werden, «bevor man übermäßig darüber besorgt ist, dass im Park mehr Müll weggeräumt werden muss, weil dort mehr Leute waren.»

 

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