Die beste Gaming-Maus + Mauspad im Test

Wir haben die besten und beliebtesten Gaming-Mäuse im Praxis-Test und verraten, welche Modelle sich für welchen Spieler-Typ eignen. Gleich mit im Check: Das passende Mauspad!

Kaum ein PC-Eingabegerät ist so wichtig wie die Maus. Insbesondere für Gamer spielt ein zuverlässiges sowie umfangreiches ausgestattetes Modell eine elementare Rolle. Bevor es aber auf den weiteren Seiten direkt zu den Tests geht, verraten wir Ihnen, auf was Sie beim Kauf einer guten Gaming-Maus beachten sollten. Denn oft sind viele Angaben einfach nur Marketing-Geblubber.
Einen schnellen Überblick über alle getesteten Mäuse und Mauspads bietet die folgende Bildgalerie.

Optische Maus vs Laser-Maus – Welche ist besser?

Ein weiterer wichtiger Wert ist die sogenannte Polling-Rate, die die Hersteller in Hertz angeben. Diese Angabe informiert Sie darüber, wie oft in der Sekunde die Maus dem System mitteilt, wo sie sich aktuell befindet. Eine 1000-Hertz-Polling-Rate bedeutet also, dass das Gerät 1000-mal in der Sekunde berichtet, wo sie jetzt ist. Das wiederum entspricht einer schnellen Reaktionszeit von nur einer Millisekunde. Idealerweise lässt sich die Polling-Rate auch herunterregeln, um die Maus auch an älteren Systemen betreiben zu können.

Nur weil eine Maus eine hohe DPI-Zahl beherrscht, bedeutet das nicht, dass es sich um eine gute Gaming-Maus handeln muss.

Nur weil eine Maus eine hohe DPI-Zahl beherrscht, bedeutet das nicht, dass es sich um eine gute Gaming-Maus handeln muss.

Vergrößern Nur weil eine Maus eine hohe DPI-Zahl beherrscht, bedeutet das nicht, dass es sich um eine gute Gaming-Maus handeln muss.

Auf die Haltung kommt es an

Wenn Sie im „Palm Grip“ spielen, also Ihre Hand komplett auf der Maus ablegen, dann greifen Sie zu einer breiten, hohen Maus. Gamer mit „Claw Grip“, die mit angewinkelten Fingern und der unteren Handflächen daddeln, greifen zu schmaleren und mittelhohen Modellen. „Finger Tip Grip“-Spieler daddeln am besten mit schmalen sowie flacheren Mäusen, da sie sowieso fast nur mit den Fingerspitzen spielen. Gummierte Griffflächen bieten sich auch noch an, um im Eifer des Gefechts nicht den Halt zu verlieren.

Tastatur- und Maus-Treiber optimal einrichten

Das i-Tüpfelchen bildet ein „Weight Tuning System“: Hier verändern Sie mit Hilfe von kleinen Gewichten die Schwere der Maus. Ein kleines aber feines Detail ist das USB-Kabel. Wenn Sie auf die Langlebigkeit Ihres Gaming-Nagers wertlegen, dann achten Sie darauf, dass das Kabel „gesleevt“ ist, also geflochten respektive mit Textil ummantelt ist – das schützt sehr gut vor Kabelbruch!

Veranschaulicht von Razer: Die verschiedenen Grip-Styles, also Bedienweisen der Maus.

Veranschaulicht von Razer: Die verschiedenen Grip-Styles, also Bedienweisen der Maus.

Vergrößern Veranschaulicht von Razer: Die verschiedenen Grip-Styles, also Bedienweisen der Maus.

© Razer

Zusatztasten, Speicher und Beleuchtung

Je nach Spiele-Genre und eigener Vorliebe bieten sich mehr oder weniger Zusatztasten an. Besonders bei MMO- oder MOBA-Gamern bieten sich gleich ganze Zahlenfelder an der linken Außenseite an, die sich schnell über den Daumen bedienen lassen. Darauf lassen sich auch ganze Tastenfolgen im Treiber programmieren. Idealerweise lassen sich die Befehle auch noch in unterschiedliche Profile speichern, um so mehrere Spiele oder Anwendungen abdecken zu können.

Höllenmaschine 7 – Peripherie-Paket von Roccat mit Maus, Tastatur und Zubehör

Ein Onboard-Speicher ermöglicht es, Ihre Einstellungen auch an fremden oder neuen PCs zu nutzen. Bei der Beleuchtung entscheidet wieder der Geschmack: Teurere Modelle bieten RGB-LEDs, um die Maus an das restliche Gaming-Equipment anzupassen, günstigere Mäuse verfügen oft nur über eine oder gar keine Leuchtfarbe.

Teurere Gaming-Mäuse bieten oft eine RGB-Beleuchtung an, damit Sie das Gerät individuell an Ihre optischen Wünsche anpassen können.

Teurere Gaming-Mäuse bieten oft eine RGB-Beleuchtung an, damit Sie das Gerät individuell an Ihre optischen Wünsche anpassen können.

Vergrößern Teurere Gaming-Mäuse bieten oft eine RGB-Beleuchtung an, damit Sie das Gerät individuell an Ihre optischen Wünsche anpassen können.

Gutes Mauspad für tadellose Bedienung

Selbst die beste Gaming-Maus kann nicht einwandfrei funktionieren, wenn der Untergrund nicht stimmt. Deshalb sollte ein Mauspad Pflicht sein, da es einen großen Einfluss auf die Präzision und Bewegungsgeschwindigkeit der Maus haben kann. Achten Sie beim Kauf auf die Angabe „Gleitwiderstand“, die die Hersteller oft mit „Low Sense“ für niedrige DPI, „Mid Sense“ für mittlere und „High Sense“ für hohe Abtastraten angeben.

Neigen Sie zu ausschweifenden Mausfahrten, dann sollte es natürlich auch ein großes Pad sein. Möchten Sie möglichst lange etwas von der Mausgrundlage haben, dann achten Sie auf vernähte Kanten, da sie gerne ausfransen. Aufrollbare Mauspads sind außerdem noch transportabler – vor allem, wenn es sich um größere Flächen handelt. Beleuchtete Modelle sind nicht nur ein wahrer Hingucker, sondern bieten oft auch noch Anzeigefunktionen: Abkühlzeiten von Heiltränken oder der Gesundheitsbalken lassen sich darüber anzeigen.

Ein gutes Mauspad kann für bessere Gleiteigenschaften und präziseres Handling sorgen.

Ein gutes Mauspad kann für bessere Gleiteigenschaften und präziseres Handling sorgen.

Vergrößern Ein gutes Mauspad kann für bessere Gleiteigenschaften und präziseres Handling sorgen.

© Logitech

Auf den folgenden zehn Seiten dieses Praxis-Tests stellen wir Ihnen jetzt jede Gaming-Maus sowie das optimale Mauspad im Detail vor. Wir stellen Ihnen nicht nur Mäuse und Mauspads für jeden Geldbeutel vor, sondern verraten Ihnen auch, was die Stärken und Schwächen der Modelle sind und für welchen Gamer-Typ sie sich eignen. Um das Inhaltsverzeichnis zu öffen, klicken Sie auf den grauen v-Button rechts neben „Seite 1 von 11“.

 

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Riesiger Spiele-Monitor mit Curved Display im Test

Der Acer Predator Z35 ist ein riesiger Gaming-Bildschirm im 21:9-Format. Der 35-Zöller mit gebogenem Panel bietet eine Bildwiederholrate von 144 Hertz. Wie sich das Modell im Gaming-Einsatz schlägt, untersuchen wir in einem ausführlichen Test.

Der Acer Predator Z35 präsentiert sich im modernen Gaming-Design mit scharfen Kanten und roten Applikationen. Der wuchtige Gaming-Bildschirm steht auf einen sehr stabilen Aluminium-Fuß, der sich in der Höhe um 130 Millimeter verstellen lässt. Drehbar gelagert ist der Bildschirm allerdings nicht. Und mit knapp 1000 Euro auch nicht günstig. Dafür bietet das Spiele-Display ein stärker gekrümmtes Curved-Display (2000 zu 3800 Millimeter Radius).

Vergleichstest Gaming-Monitore

Acer Predator Z35 35″

Bildqualität

Nutzt man den Acer Predator Z35 mit seiner nativen maximalen Bildrate von 144 Hertz und der G-Sync-Technik macht das Spielen richtig Spaß. Der Gaming-Monitor zeigt dabei keinerlei Bildfehler, reagiert sehr schnell auf alle Eingaben und vermittelt dank des stärker gebogenen Panels ein gutes Eintauchen ins Spiel. Unterstützt wird das gute Gaming-Gefühl durch satte und neutrale Farben, hoher Helligkeit und eines starken Kontrasts. Nicht empfehlenswert – und auch nicht nötig – ist das Übertakten auf 200 Hertz. Hier schleichen sich deutliche Bildfehler – vor allem Schlierenbildung – in die Darstellung ein.

BILDQUALITÄT

Acer Predator Z35 (Note: 1,75)

Blickwinkelabhängigkeit: horizontal / vertikal

gut / gut

Bildschärfe DVI/HDMI

gut

Farblinearität / Farbraum

gut / gut

Maximale Helligkeit

249 Candela/m²

Helligkeitsverteilung

75 Prozent

Kontrast

2855 : 1

Reaktionszeit

4 Millisekunden

Ausstattung

Der Acer Predator Z35 besitzt die beiden fürs Spielen wichtigen Schnittstellen HDMI und Displayport. Fürs Profi-Gaming eignet sich allerdings nur der Displayport-1.2a-Eingang, der 144 Hertz Bildrate unterstützt, während der HDMI-1.4-Port nur maximal 60 Hertz liefert. Daneben gibt es immerhin vier USB-3.0-Ausgänge und zwei Stereo-Lautsprecher mit 9 Watt Leistung mit einer erstaunlich guten Sound-Qualität. An der Unterseite des Bildschirms sitzt mittig eine LED-Lichtleiste, die sich spieleabhängig einstellen lässt.

AUSSTATTUNG

Acer Predator Z35 (Note: 4,25)

Paneltyp / Seitenverhältnis

VA / 21 : 9

Anschlüsse

1 Displayport, 1 HDMI, 4 USB, 1 Audio-Buchsen analog

Extras

HDCP ja, Pivot nein, drehbar nein, höhenverstellbar ja, Farbtemperaturvorwahl ja, Lautstprecher ja, Webcam nein, Mikrofon nein, Sonstiges –

Handhabung

Das Bildschirmmenü des Acer Predator Z35 bietet viele auf den Spieleeinsatz zugeschnittene Einstellmöglichkeiten unter anderem auch einige Presets. Das Menü ist übersichtlich tabellarisch aufgebaut und lässt sich über Tasten, die an der rechten unteren Gehäuseseite liegen intuitiv nutzen. Während die USB-Ports gut zugänglich an der Gehäuserückseite liegen, ärgert die Lage der beiden Video-Zugänge. Sie liegen in einer tiefen Aussparung mittig an der Unterseite des Gehäuses. Um das Videokabel anzuschließen muss man den Bildschirm um- oder auf die Seite legen.

HANDHABUNG

Acer Predator Z35 (Note: 2,45)

Bedienbarkeit Menü

gut

Erreichbarkeit: Gerätetasten / Schnittstellen

gut / ausreichend

Handbuch

gut

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Acer Predator Z35 liegt im Betrieb bei knapp unter 60 Watt – das ist objektiv nicht wenig. Durch die Größe des Bildschirms und der maximalen Helligkeit ist der Verbrauch aber als vergleichsweise moderat einzustufen. Im Standby-Modus sinkt der Strombedarf auf 0,8 Watt.

STROMVERBRAUCH

Acer Predator Z35 (Note: 1,81)

Betrieb

58,6 Watt

Standby

0,8 Watt

Aus

0,8 Watt

ALLGEMEINE DATEN

Acer Predator Z35

Testkategorie

TFT-Bildschirme

TFT-Bildschirme

Acer

Internetadresse von Acer

www.acer.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

999 Euro

Acers technische Hotline

0900/1002237

Garantiedauer des Herstellers

36 Monate

 

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Android-Tablet mit Halo-Tastatur im Test

Schreiben, tippen oder touchen – das Lenovo Yoga Book verbindet alle Eingabemethoden. Kein Android-Tablet ist flexibler.

Innovationen gab es zuletzt wenige bei Tablets: Jetzt übernimmt Lenovo mit dem Yoga Book wieder eine Vorreiterrolle. Das Android-Gerät wagt einen Spagat zwischen Notebook und Tablet – denn Bildschirm und Tastatur sind über ein 360-Grad-Scharnier fest miteinander verbunden. Und das Yoga Book geht noch einen Schritt weiter: Denn es lässt sich auch wie ein Notizblock verwenden.

TEST-FAZIT: Lenovo Yoga Book

Testergebnis (Noten)

Lenovo Yoga Book

Testnote

gut ( 2,27 )

Preis-Leistung

preiswert

Bedienung und Geschwindigkeit(30 %)

2,82

Mobilität (25 %)

2,60

Bildschirm (22 %)

1,97

Ausstattung (20 %)

2,05

Service (3 %)

2,78

Aufwertung

Stift, Tastatur (-0,15)

Das Lenovo Yoga Book verbindet in einzigartiger Weise die Eingabe per Touchscreen, Tastatur und Stift. So können Sie sich in jeder Situation für die jeweils beste Methode entscheiden. Während die Stifteingabe sehr gut funktioniert, ist die Holo-Tastatur gewöhnungsbedürftig. Wer ein 2in1-Gerät vor allem für die Texteingabe sucht, ist mit einem Convertible oder Detachable mit echter Tastatur besser bedient. Über diese Zusatzfunktionen vergisst Lenovo nicht den Kernbereich eines Tablets – die Akkulaufzeit überzeugt ebenso wie die Bildschirmqualität und das Design. Das macht das Yoga Book zusammen mit den flexiblen Eingabemöglichkeiten zu einem der derzeit empfehlenswertesten Android-Tablets.

Pro

+ innovative Stift- und Tastaturbedienung

+ helles, hochauflösendes Display

+ gute Akkulaufzeit

+ großer Speicher

Contra

– Bedienung nicht durchgehend flüssig

Das alles ermöglicht das sogenannte Kreativpad: In die Tablet-Basis blendet das Yoga Book bei Bedarf eine Touchscreen-Tastatur ein. Mit deren Sensortasten können Sie Texte eingeben, Vibrations- und Tonrückmeldungen sollen dabei die Haptik echter Tasten ersetzen. Der Vorteil dieses tastenlosen Halo-Keyboards im Vergleich zu anderen Convertibles: Die Tastatur schaltet sich ab, wenn Sie das Display über 180 Grad drehen. So fühlt sich das Yoga Book wirklich wie ein Tablet an, wenn Sie es in die Hand nehmen, weil Sie auf der Rückseite nicht in Tasten greifen, sondern in eine ebene Fläche.

Mit dem Stift des Yoga Book lassen sich Notizen auf Papier sofort digitalisieren.

Mit dem Stift des Yoga Book lassen sich Notizen auf Papier sofort digitalisieren.

Vergrößern Mit dem Stift des Yoga Book lassen sich Notizen auf Papier sofort digitalisieren.

© Lenovo

Schreiben auf Papier und wie auf Papier

Per Knopfdruck wird der Tastaturbereich zur Schreibfläche für den mitgelieferten Stift: Über die elektromagnetischen Sensoren (EMR) digitalisiert das Lenovo Book Eingaben mit dem passiven, batterielosen Stylus und zeigt die Handschrift oder Zeichnungen auf dem Display an. Das funktioniert auch mit Papier, das Sie auf der EMR-Fläche platzieren: Lenovo legt dem Yoga Book einen passenden Schreibblock bei.

Ebenfalls im Lieferumfang befinden sich Tintenminen für den Stift: Haben Sie diese eingesetzt, können Sie auf das Papier schreiben, während das Geschriebene gleichzeitig digitalisiert auf dem Bildschirm erscheint. Das alles funktioniert sehr einfach und problemlos mit der vorinstallierten App Lenovo Note Saver. Sie können in der App Stiftstärke und -farbe auswählen und die Notizen als PDF abspeichern sowie teilen. Der Stift unterstützt bis zu 2048 Druckstufen. Schreiben und das Digitalisieren der Schrift funktioniert mit jedem Papier, nicht nur mit dem Schreibblock von Lenovo – der hat aber die passenden Maße, sodass die Eingabeposition auf dem Papier weitgehend der auf dem Display entspricht. Einen normalen Stift können Sie natürlich nicht verwenden – ohne den EMR-Stift erscheint die Schrift lediglich auf dem Papier.

Wechselt man die Minen wie im Handbuch beschrieben, geht auch das einfach und schnell: Sie nutzen die Aussparung in der Stiftkappe, um die Mine aus dem Stift zu ziehen und setzen dann die andere ein. Die Handschrift in Text umzuwandeln funktioniert nicht mit der Lenovo App. Auch mit One Note für Android geht das nicht: Sie können aber die Notiz vom Lenovo Book über One Note synchronisieren, dann in der Windows-App öffnen und dort umwandeln.

Halo-Tastatur: Die Touchscreen-Tasten werden bei Bedarf eingeblendet.

Halo-Tastatur: Die Touchscreen-Tasten werden bei Bedarf eingeblendet.

Vergrößern Halo-Tastatur: Die Touchscreen-Tasten werden bei Bedarf eingeblendet.

© Lenovo

Tippen mit dem Halo-Keyboard

Sehr viel gewöhnungsbedürftiger ist das Tippen auf der Halo-Tastatur: Die eingeblendeten Tasten sind zwar ausreichend groß. Trotzdem irritiert der fehlende Tastenhub zunächst sehr. Außerdem lässt die Tastatur sehr schnelles Tippen nicht zu, da sie dann hin und wieder Buchstaben verschluckt. Außerdem können 10-Finger-Tipper nicht wie bei einer richtigen Tastatur die Finger auf den Tasten ablegen, da die Sensortasten sonst auslösen.

Bei längeren Texten sind die Wortkorrekturvorschläge hilfreich, die das Lenovo Book am unteren Rand des Bildschirms einblendet. Bei sehr kurzen Eingaben, etwa von URLs nerven sie aber: Denn Sie müssen sie zunächst mit einem Druck auf die Enter-Taste wegdrücken, bevor Sie mit einem erneuten Tipp auf Enter die gemachte Texteingabe bestätigen und der Browser darauf reagiert.

Die Tastaturbedienung ist nicht optimal auf Android abgestimmt: Es gibt anstelle der Windows-Taste eine Taste, die zum Homescreen führt, aber keine Zurück-Taste in den Apps oder zum Wechsel zwischen den Homescreens – das müssen Sie über den Touchscreen lösen. Lenovo strickt für Android eine Bedienung, die versucht, Windows nachzuahmen: Geöffnete Apps werden zum Beispiel unten in einer Leiste eingeblendet. Außerdem können Sie Apps über die Multi-Windows-Funktion von der Vollbildansicht verkleinern und nebeneinander platzieren: Das funktioniert aber nur bei bestimmten Apps.

Seinen Namen trägt das Lenovo Yoga Book zurecht: Die Größe des Tablets liegt zwischen DIN A4 und DIN A5, im Hochformat hält man es für und wie ein Buch. Das dreiachsige 360-Grad-Scharnier im Uhrenarmband-Design läuft über die ganze Länge des Gehäuses und hält im Notebook-Modus das Display sicher im eingestellten Winkel.

Wie bei einem Notebook sitzen alle Anschlüsse des Lenovo Book in der Gehäusebasis. Allerdings sind es Schnittstellen im Tablet-Format, also USB und HDMI in der Micro-Ausführung. Eine Typ-C-Buchse fehlt. Die Foto-Kamera sitzt rechts oben in der Basis, beim Umdrehen also auf der Rückseite rechts unten. Der 64 GBG große interne Speicher lässt sich per Micro-SD-Karte um 128 GB aufstocken.

Gute Akkulaufzeit, starker Bildschirm

Als Tablet kann das Lenovo Yoga Book absolut überzeugen: Sein Gewicht bleibt mit 690 Gramm noch im Rahmen für ein 10-Zoll-Tablet mit Tastatur. Die Akkulaufzeit fällt mit jeweils 8,5 Stunden bei der Video-Wiedergabe und WLAN-Surfen gut aus.

Der Bildschirm zeigt Full-HD-Auflösung und mit 226 ppi eine angenehm hohe Punktedichte, die für eine scharfe Darstellung sorgt. Die Helligkeit liegt bei rund 400 cd/qm, der Kontrast bei hohen 1100:1. Damit können Sie auch unter freiem Himmel den Bildschirminhalt einigermaßen gut erkennen.

Die Bedienung ist durchaus flüssig, nur beim Surfen fällt auf, dass der Chrome-Browser im Zusammenspiel mit der eingebauten Atom-CPU nicht der schnellste ist. Zoom- und Scrollgesten funktionieren auf vielen anderen Android-Tablets deutlich verzögerungsfreier. Dass das Lenovo Book mit 4 GB Arbeitsspeicher ausgestattet ist, mag in der Version mit Windows 10 auffallen, die 100 Euro mehr als die getestete Android-Variante kostet. Unter Android macht es keinen merklichen Unterschied. Immerhin: Das WLAN mit 11AC und zwei Antennen arbeitet mit 127 Mbit/s im Test angenehm schnell.

Bedienung und Geschwindigkeit

Lenovo Yoga Book (Note: 2,82)

Bildschirm / Bildschirm-Tastatur / Mehrfinger-Gesten / Bildschirm-Technik

angenehm / angenehm / ja / kapazitiv

Spracheingabe

ja

abspielbare Video- / Audio- / Fotoformate

3GP, ASF, AVI, MKV, MOV, MP4 / AAC, FLAC, MP3, OGG, WAV, WMA / BMP, GIF, JPG, PNG, TIFF

Browser: Geschwindigkeit (Sunspider) / 3D Mark (Ice Storm Unlimited) / Gfx Bench (T.Rex) / mittlere Ladezeit für Webseiten

733.7 Millisekunden / 16826 Punkte/ 37 Bilder pro Sekunde / 9,50 Sekunden

WLAN-Geschwindigkeit

127,0 MBit/s

Startzeit: aus ausgeschaltetem Zustand / aus Bereitschafts-Modus

34 / 1 Sekunden

Mobilität

Lenovo Yoga Book (Note: 2,60)

Akkulaufzeit: Internetzugriff per WLAN / Video abspielen

8:25 Stunden / 8:21 Stunden

Gewicht (mit Akku) / Gewicht Netzteil

690 / 84 Gramm

Bildschirm

Lenovo Yoga Book (Note: 1,97)

Diagonale / Auflösung / Punktedichte

10,1 Zoll (25,7 Zentimeter) / 1920 x 1200 Bildpunkte / 224 ppi

Helligkeit / Kontrast / Entspiegelung

418 cd/m² / 1100:1 / gering

Ausstattung

Lenovo Yoga Book (Note: 2,05)

Prozessor

Intel Atom x5-Z8550 (1,44 GHz, 4 Kerne)

Arbeitsspeicher

4 GB

Maße (L x B x H)

17,6 x 25,8 x 0,99 Zentimeter

Betriebssystem

Android 6.0.1

eingebauter Speicherplatz (Art) / davon frei

64 GB (Flash) / 49 GB

Wireless-LAN / Bluetooth / UMTS / GPS

11ac / 4.0 / nicht vorhanden / ja

Anschlüsse

1x USB 2.0 (Micro), 1x HDMI (Micro)

Kartenleser (Formate)

ja (Micro-SD)

Einschub für SIM-Karte

nein

Kamera

ja (3264 x 2448 Pixel)

Internetkamera

ja (1920 x 1080 Pixel)

Audioausgang

1

Mikrofon

ja

Lichtsensor

ja

Lieferumfang

Schreibblock, Netzteil, USB-Kabel, Stift mit Wechselminen

Allgemeine Daten

Lenovo Yoga Book

Internetadresse von Lenovo

www.lenovo.com/de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers / Straßenpreis)

499 Euro / 495 Euro

Technische Hotline

07032/1549201

Garantie

12 Monate

Service

Lenovo Yoga Book (Note: 2,78)

Handbuch: deutsch / gedruckt / umfangreich / als PDF

ja / nein / ja / ja

Garantie

12 Monate

Service-Hotline / deutsch / Wochenenddienst / Erreichbarkeit / durchgehend / per E-Mail erreichbar

07032/1549201 / ja / nein / 10 Stunden / ja / ja

Internetseite / deutsch / Handbuch verfügbar / Treiber verfügbar / Hilfsprogramme verfügbar

www.lenovo.com/de / ja / ja / nein / ja

 

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Mit blitzschnellen 240 Hertz: Benq-Monitor im Test

Der Gaming-Monitor Zowie XL2540 von Benq zielt mit seiner superschnellen Bildwiederholrate von 240 Hertz auf den kompromisslose PC-Spieler, die für ihr Hobby auch etwas mehr Geld ausgeben. Unser Test zeigt, wie sich der 24,5-Zöller bei anspruchsvollen Spielen schlägt.

E-Sportler bevorzugen Gaming-Monitore mit kleineren Bildschirmen um ihre Spieleumgebung in einem Blick zu haben. Entsprechend ist der Benq Zowie XL2540 mit einem kompakten 24,5-Zoll-Panel ausgestattet. Highlight des Gaming-Monitors ist die native Bildwiederholrate von rasend schnellen 240 Hertz. Dazu ist das Modell mit einem ebenfalls sehr flotten TN-Panel ausgestattet, das eine Reaktionszeit von lediglich einer Millisekunde aufweist. Die Auflösung des Benq Zowie XL2540 liegt bei 1920 x 1080 Bildpunkten (Full HD). Überraschend unterstützt der Bildschirm weder die G-Sync- noch die Freesync-Technik zur Synchronisierung der Bildrate zwischen Panel und Grafikkarte. Mit 549 Euro ist der Gaming-Monitor zudem nicht gerade günstig. Im Test haben wir uns den schnellen Bildschirm ganz genau angesehen. In der folgenden Bildergalerie können Sie sich einen guten Eindruck über den Gaming-Monitor Benq Zowie XL2540 verschaffen.

Im Test zeigt der Benq Zowie XL2540 auch bei sehr komplexen und grafisch aufwendigen Spielen seine Klasse. Zusammen mit einem entsprechend potenten PC plus kräftiger Grafikkarte laufen auch modernste Action-Games schnell und flüssig und bieten zudem ein sehr direktes Spielgefühl. Obwohl der Gaming-Monitor auf G-Sync und Freesync verzichtet, tauchen während der Tests keinerlei Bildfehler auf. Positiv sind zudem die hohe Bildhelligkeit, der gute Kontrast und die sehr homogene Helligkeitsverteilung über den gesamten Bildschirm.

BenQ XL2540 25″

Vergleichstest Gaming-Monitore

BILDQUALITÄT

Benq Zowie XL2540 (Note: 1,96)

Blickwinkelabhängigkeit: horizontal / vertikal

gut / gut

Bildschärfe DVI/HDMI

gut

Farblinearität / Farbraum

gut / gut

Maximale Helligkeit

343 Candela/m²

Helligkeitsverteilung

92 Prozent

Kontrast

765 : 1

Reaktionszeit

1 Millisekunden

Ausstattung

Der Benq Zowie XL2540 besitzt vier Video-Eingänge, wobei jedoch nur die Schnittstellen HDMI Version 2.0 und Displayport Version 1.2a die maximale Bildrate von 240 Hertz unterstützen. Positiv: Entsprechende Video-Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Daneben gibt es je einen Mikrofon- und Kopfhörer-Port. Um die Konzentration des Spielers noch besser auf sein Game zu fokussieren, besitzt der Benq Zowie XL2540 zwei Blenden. Diese beiden „Scheuklappen“ lassen sich links und rechts am Panel-Rand anschrauben und nach Belieben verstellen.

AUSSTATTUNG

Benq Zowie XL2540 (Note: 3,40)

Paneltyp / Seitenverhältnis

TN / 16 : 9

Anschlüsse

1 Displayport, 2 HDMI, 1 DVI, VGA, 2 USB, 2 Audio-Buchsen analog

Extras

HDCP ja, Pivot ja, drehbar ja, höhenverstellbar ja, Farbtemperaturvorwahl ja, Lautstprecher nein, Webcam nein, Mikrofon nein, Sonstiges 240 Hz Bildwiederholrate

Handhabung

Der Benq Zowie XL2540 lässt sich bequem und schnell ohne Werkzeug aufbauen und bietet vielfältige ergonomische Einstellmöglichkeiten, um den Bildschirm optimal an den Einsatzort anzupassen. In der Höhe lässt er sich auf dem stabilen Fuß um bis zu 14 Zentimeter verstellen und in einem weiten Bereich drehen und kippen. Das Bildschirmmenü ist auf Spieler zugeschnitten und bietet diverse Konfigurationsvarianten, die auch elektronische Hilfen wie einen Blaulicht-Filter und einen Black Equalizer umfassen. Für die wichtigen Spielvarianten bietet der Gaming-Monitor vielfältige Presets und speicherbare persönliche Einstellungen. Besonders einfach geht die Bedienung des Benq Zowie XL2540 über den S-Switch, eine kleine kabelgebundene Fernbedienung, die in eine Aussparung der Fußplatte passt.

HANDHABUNG

Benq Zowie XL2540 (Note: 1,70)

Bedienbarkeit Menü

gut

Erreichbarkeit: Gerätetasten / Schnittstellen

gut / gut

Handbuch

gut

Stromverbrauch

Der Stromverbrauch liegt je nach Nutzung zwischen niedrigen rund 23 und durchschnittlichen 30 Watt. Im Standby-Modus sinkt der Strombedarf auf 0,8 Watt.

STROMVERBRAUCH

Benq Zowie XL2540 (Note: 1,33)

Betrieb

30,0 Watt

Standby

0,8 Watt

Aus

0,8 Watt

ALLGEMEINE DATEN

Benq Zowie XL2540

Testkategorie

TFT-Bildschirme

TFT-Bildschirme

Benq

Internetadresse von Benq

www.benq.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

549 Euro

Benqs technische Hotline

09001/236733

Garantiedauer des Herstellers

36 Monate

 

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Mit 180 Hertz: Asus Gaming-Monitor im Test

Der Asus ROG Swift PG248Q ist als reinrassiger Gaming-Monitor konzipiert. Durch die G-Sync-Technik und 180 Hz Bildrate verspricht der 24-Zöller hohen Spielespaß. Ob der TFT-Bildschirm diese Vorschusslorbeeren rechtfertigt, zeigt unser Test.

Der Asus ROG Swift PG248Q zeigt schon optisch, dass er ein Profi-Gaming-Bildschirm sein will. Mit seinem aggressiven kantigen Gehäuse und der roten „Light-in-Motion“ LED-Beleuchtung positioniert er sich eindeutig in der Gamer-Szene. Aber auch die inneren Werte überzeugen. Die G-Sync-Technik synchronisiert die Bildwiederholrate von Monitor und Nvidia-Grafikkarten und das Übertakten auf bis zu 180 Hertz sorgt für sehr schnelle Reaktionszeiten.
In der folgenden Bildergalerie können Sie sich einen guten Eindruck über den Gaming-Monitor Asus ROG Swift PG248Q verschaffen.

Bildqualität

Asus PG248Q 24″ schwarz

Asus verbaut im Gaming-Monitor ein sehr schnelles TN-Panel mit einer Reaktionszeit von nur einer Millisekunde, ebenfalls sehr gut für Spiele. Die daraus resultierende deutliche Blickwinkelabhängigkeit spielt bei Gaming-Geräten keine Rolle, da der Spieler ja immer zentral vor dem Bildschirm sitzt.

Vergleichstest Gaming-Monitore

Das sehr schnelle Display liefert deshalb im Test zusammen mit der G-Sync-Synchronisierung und der hohen Bildrate von 180 Hertz auch bei Highend-Spielen ein absolut sauberes Bild und ein sehr schnelles direktes Spielen ohne erkennbare Eingabeverzögerung. Zudem fehlen jegliche Bildunschärfe und andere störende Einflüsse. Eine hohe Bildhelligkeit, die scharfe Darstellung und der satte Kontrast komplettieren den positiven Gesamteindruck.

BILDQUALITÄT

Asus ROG Swift PG248Q (Note: 1,97)

Blickwinkelabhängigkeit: horizontal / vertikal

gut / gut

Bildschärfe DVI/HDMI

gut

Farblinearität / Farbraum

gut / gut

Maximale Helligkeit

300 Candela/m²

Helligkeitsverteilung

83 Prozent

Kontrast

1090 : 1

Reaktionszeit

1 Millisekunde

Ausstattung

Diverse elektronische Hilfen wie die Flickerfree-Technik, der Blaulicht-Filter und Gaming-Hotkeys verbessern zusätzlich den Spielespaß – eine zusätzliche Hilfe sind die ergonomischen Einstellmöglichkeiten. Der Asus ROG Swift PG248Q lässt sich um rund 12 Zentimeter in der Höhe verstellen und in einem weiten Bereich auf dem Fuß drehen. Auch eine Pivot-Funktion fehlt nicht. Neben dem Displayport-Eingang stehen ein HDMI-Port und zwei USB-3.0-Ausgänge zur Verfügung.

AUSSTATTUNG

Asus ROG Swift PG248Q (Note: 4,03)

Paneltyp / Seitenverhältnis

TN / 16 : 9

Anschlüsse

1 Displayport, 1 HDMI, 2 x USB, 1 Audio-Buchsen analog

Extras

HDCP ja, Pivot ja, drehbar ja, höhenverstellbar ja, Farbtemperaturvorwahl ja, Lautstprecher nein, Webcam nein, Mikrofon nein, Sonstiges Overclocking

Handhabung

Das Bildschirmmenü ist auf den Spieleeinsatz optimiert und bietet vielfältige Einstellmöglichkeiten für Gamer. Gesteuert wird das übersichtlich angeordnete Bildschirmmenü über einen kleinen Joystick an der rechten Rückseite des Bildschirms. Zusammen mit den programmierbaren Hotkeys und den umfangreichen ergonomischen Einstellungen lässt sich der Asus ROG Swift PG248Q damit sehr schnell und einfach auf die persönlichen Spielpräferenzen einstellen.

HANDHABUNG

Asus ROG Swift PG248Q (Note: 1,70)

Bedienbarkeit Menü

gut

Erreichbarkeit: Gerätetasten / Schnittstellen

gut / gut

Handbuch

gut

Stromverbrauch

Im Betrieb verbraucht der Asus ROG Swift PG248Q rund 33 Watt – nicht wenig für einen 24-Zoll-Bildschirm mit TN-Panel. Im Standby-Modus sinkt der Verbrauch auf nur 0,8 Watt.

STROMVERBRAUCH

Asus ROG Swift PG248Q (Note: 1,38)

Betrieb

33,0 Watt

Standby

0,8 Watt

Aus

0,8 Watt

ALLGEMEINE DATEN

Asus ROG Swift PG248Q

Testkategorie

TFT-Bildschirme

TFT-Bildschirme

Asus

Internetadresse von Asus

www.asus.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

499 Euro

Asuss technische Hotline

01805/010920

Garantiedauer des Herstellers

36 Monate

 

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Gaming-Notebook mit GTX 1080 – Aorus X7 DT v6 im Test

19.12.2016 – Tests:Waschechte Gaming-Power für unterwegs: Das X7 DT v6 von Aorus ist ein Notebook, dass sich mit seiner Leistung nicht hinter Desktop-PCs verstecken muss. Dafür sorgen eine GTX 1080, ein übertakteter Intel Core i7-6820HK und 32 GB RAM. Außerdem gibt’s eine RGB-Tastatur, ein QHD-Display und vieles mehr. Klingt nach einem absoluten Gaming-Traum. Ob sich das Notebook auch in der Praxis gut schlägt, erfahren Sie in diesem Video.

 

Geliefert von PC-Welt.de

Besonders robuste externe Festplatte im Test

Die Rugged-Serie von LaCie zeichnet sich besonders durch ihre Robustheit aus. Dafür sorgt das teilgummierte Gehäuse in knalligem Orange, das einen Sturz aus bis zu 1,2 Metern aushalten soll.

Die LaCie Rugged USB-C ist eine externe USB-3.0-Festplatte im 2,5-Zoll-Format, die als Besonderheit gehäuseseitig eine USB-C-Buchse verbaut hat. Über diese können Sie das Laufwerk wahlweise per USB-C oder das gewohnte USB-A am PC beziehungsweise Notebook anschließen. LaCie legt für beide Standards ein Kabel mit entsprechendem Stecker bei.

Die LaCie Rugged USB-C hat am Gehäuse eine USB-C-Anschluss. Der Hersteller legt aber auch ein Adapterkabel für USB-A bei.
Die LaCie Rugged USB-C hat am Gehäuse eine USB-C-Anschluss. Der Hersteller legt aber auch ein Adapterkabel für USB-A bei.

Vergrößern Die LaCie Rugged USB-C hat am Gehäuse eine USB-C-Anschluss. Der Hersteller legt aber auch ein Adapterkabel für USB-A bei.

© LaCie

Ausstattung: Viel Cache, viel Software

Im Inneren der Festplatte steckt die Seagate ST4000LM016-1N2170, ein SATA/600-Laufwerk mit 16 MB Cache und 5400 Umdrehungen pro Minute. Die von uns getestete 4-TB-Version ist ab Werk bereits in drei Partitionen unterteilt, von denen eine bereits eingerichtet ist. Auf ihr befindet sich die mitgelieferte Software, beispielsweise der LaCie Backup Assistent für Datensicherungen.

AUSSTATTUNG

LaCie Rugged USB-C 4 TB (Note: 3,30)

Anschlüsse: USB 3.0 / E-SATA

USB 3.0 / nein

mitgelieferte Kabel

USB, USB-C

mitgelieferte Software

LaCie Backup Assistent, Eco Mode for Energy Savings

Extras

fallresistent bis 1,2 Meter, spritzwassergeschützt

Handhabung: Robust, aber schwer

Die externe LaCie-Festplatte verbraucht vor allem im Leerlauf sehr viel Strom. Außerdem wurde sie im Dauerbetrieb etwas zu warm. Mit 337 Gramm gehört die Rugged USB-C auch zu den schwereren Festplatten. Das ist allerdings der robusten Gummiummantelung des Gehäuses geschuldet.

LaCie Rugged USB-C USB3.0 4TB

Externe Festplatten im Vergleich

HANDHABUNG

LaCie Rugged USB-C 4 TB (Note: 2,74)

Stromverbrauch: Leerlauf / Last

2,0 / 2,9 Watt

Temperatur nach Dauerbelastungstest

30° Celsius

Geschwindigkeit: Hohe Datenraten

Bei sequenziellen Lesen erzielt die LaCie Rugged USB-C hohe Datenraten, und auch beim sequenziellen Schreiben schneidet sie gut ab. Die erfreulichen Ergebnisse spiegeln sich auch in unseren Praxistests wieder: So braucht die Platte für das Kopieren eines DVD-Films auf eine schnelle SSD nur 36 Sekunden.

Das Auslesen von 1000 MP3-Dateien absolviert das Laufwerk in 46 Sekunden – ebenfalls schnell. Und auch die andere Richtung, also das Schreiben des DVD-Films beziehungsweise der 1000 MP3-Dateien von unserer SSD auf die Testplatte, geht schnell über die Bühne. Dafür ist die Zugriffszeit etwas zu lang.

GESCHWINDIGKEIT

LaCie Rugged USB-C 4 TB (Note: 2,03)

theoretische Lesegeschwindigkeit: minimal / maximal

0,4 / 129,0 MB/s

theoretische Schreibgeschwindigkeit: minimal / maximal

6,8 / 127,8 MB/s

Zugriffszeit: durchschnittlich / maximal

9,1 / 17,6 Millisekunden

DVD-Film (4,2 GB) auf Festplatte schreiben

0:45 Minuten (96,8 MB/s)

DVD-Film (4,2 GB) von Festplatte lesen

0:36 Minuten (119,1 MB/s)

1000 MP3-Dateien auf Festplatte schreiben

1:10 Minuten (113,6 MB/s)

1000 MP3-Dateien von Festplatte lesen

0:46 Minuten (74,2 MB/s)

TEST-FAZIT: LaCie Rugged USB-C 4 TB

TESTERGEBNIS (NOTEN)

LaCie Rugged USB-C 4 TB

Testnote

gut (2,36)

Preisurteil

teuer

Geschwindigkeit (60%)

2,03

Handhabung (25%)

2,74

Ausstattung (10%)

3,30

Service (5%)

2,53

Auf-/Abwertung

– (-)

LaCie bringt mit der Rugged USB-C eine robuste externe Festplatte, die dank USB-C auch mit einer aktuellen Schnittstelle ausgestattet ist. Sie kann mit ihrer hohen Geschwindigkeit überzeugen, muss sich allerdings Kritik wegen ihres hohen Stromverbrauchs gefallen lassen.

Pro

+ arbeitet sehr schnell

+ robustes Gehäuse

+ Kabel für USB-C und USB-A

Contra

– verbraucht viel Strom

ALLGEMEINE DATEN

LaCie Rugged USB-C 4 TB

Testkategorie

Festplatten (extern)

Festplatten-Hersteller

LaCie

Internetadresse von LaCie

www.lacie.com/de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

280 Euro

LaCies technische Hotline

07621/1617900

Garantie des Herstellers

24 Monate

DIE TECHNISCHEN DATEN

LaCie Rugged USB-C 4 TB

Kapazität: nominell / verfügbar

4000 / 3725,90 GB

Preis pro GB

7,5 Cent

 

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GoPro Hero5 Black im Praxis-Test

Komplett neu: Die Hero5 Black kommt mit besserem Design, wasserdichtem Gehäuse und Sprachsteuerung. Wir haben die starke GoPro-Actioncam im ausführlichen Test.

GoPro spendiert seiner Hero5 Black ein neues und vor allem schickes Design, das zudem auch noch wasserdicht ist. Hinzu kommen Sprachsteuerung, Touchscreen und Bildstabilisierung.

Test-Fazit zur GoPro Hero5 Black

Hohe Bildqualität in 4K-Auflösung, hoher Funktionsumfang und einfach Bedienung via Sprachsteuerung und integriertem Touchscreen machen die Hero5 Black tatsächlich zu der bislang leistungsstärksten GoPro-Actioncam. Darüber hinaus ist die Kamera endlich ab Werk bis 10 Meter wasserdicht! Nur die Akkulaufzeit könnte länger sein.

Pro:

+ GPS, Sprachsteuerung, Touchscreen und 4K

+ wasserdicht

+ schickes Design

Contra:

– Akkulaufzeit ist okay, könnte besser sein

GoPro Hero5 Black: Jetzt mit Sprachsteuerung und wasserfestem Gehäuse

Das Design der neuen Hero5 Black ist schick und vor allem schlicht. Die neuen LEDs sind sehr dezent verbaut - klasse!
Das Design der neuen Hero5 Black ist schick und vor allem schlicht. Die neuen LEDs sind sehr dezent verbaut - klasse!

Vergrößern Das Design der neuen Hero5 Black ist schick und vor allem schlicht. Die neuen LEDs sind sehr dezent verbaut – klasse!

© GoPro

Mattgrau mit abgerundeten Ecken, samtweicher Oberfläche und einem 2 Zoll großen Touch-Display auf der Rückseite – GoPro präsentiert die Hero5 Black im völlig neuen Gewand. Die Kamera ist auch erstmals ohne Extra-Tauchgehäuse wasserdicht bis maximal 10 Meter. In unserem Test übersteht die Hero5 Black mehrere Tauchgänge sowohl im Süß- als auch im Salzwasser problemlos.

Nachteil des Features: GoPro verzichtet auf das Tauchgehäuse im Lieferumfang wie bei den Vorgängern, mit dem Sie bis zu 60 Meter unter Wasser noch filmen können. Für die meisten Nutzer reichen aber wohl 10 Meter in der Praxis. Im Lieferumfang sind jetzt nur noch ein Skeleton zur Befestigung an GoPro-Zubehören und ein USB-C-Kabel enthalten.

Der Lieferumfang der Hero5 Black enthält neben der Kamera noch ein Gehäuse, um es an Zubehören zu befestigen sowie Klebe-Pads und ein USB-C-Kabel.
Der Lieferumfang der Hero5 Black enthält neben der Kamera noch ein Gehäuse, um es an Zubehören zu befestigen sowie Klebe-Pads und ein USB-C-Kabel.

Vergrößern Der Lieferumfang der Hero5 Black enthält neben der Kamera noch ein Gehäuse, um es an Zubehören zu befestigen sowie Klebe-Pads und ein USB-C-Kabel.

© GoPro

Gopro HERO5 Black

Sprachsteuerung: Die Hero 5 Black hört auf insgesamt 13 Sprachbefehle wie „GoPro – Foto machen“ oder „GoPro- Video aufnehmen“. Tatsächlich reichen zum Starten einer Aufnahme auch „Foto“ oder „Video“ mit vorangestelltem „GoPro“. Auch die verschiedenen Modi lassen sich so öffnen. In der Praxis erfüllt das durchaus seinen Sinn, wenn die Kamera an einem Selfie-Stick hängt. Das Mikrofon ist sensibel und hört uns auch bei mäßigem Wind. Nimmt dieser zu, muss man entsprechend lauter werden.

Lesetipp: Die besten Actioncams

Touchscreen: Die Bedienung der Hero5 Black ist dank des fest eingebauten Touchscreens auf der Rückseite sehr simpel. Nur, wenn sich etwa nach einem Tauchgang noch Wasser auf dem Display und an dem Finger des Nutzers befindet, reagiert dieser kaum bis gar nicht auf unsere Eingaben. Im Test stellen wir auch fest, dass während eines Tauchgangs das Wasser auf den Touchscreen wirkt und die Videoeinstellung verändert. Das passiert nicht immer, kommt aber vor.

Die GoPro Hero5 Black besitzt einen integrierten 2 Zoll großen Touch-Bildschirm, über den Sie nicht nur die Live-Vorschau sehen, sondern auch aufgenommene Videos wiedergeben können.
Die GoPro Hero5 Black besitzt einen integrierten 2 Zoll großen Touch-Bildschirm, über den Sie nicht nur die Live-Vorschau sehen, sondern auch aufgenommene Videos wiedergeben können.

Vergrößern Die GoPro Hero5 Black besitzt einen integrierten 2 Zoll großen Touch-Bildschirm, über den Sie nicht nur die Live-Vorschau sehen, sondern auch aufgenommene Videos wiedergeben können.

© GoPro

Bedienung: Neben der Sprachsteuerung und dem Touchscreen verbaut GoPro zwei Tasten – auf der rechten Seite befindet sich der Modus-Button und oben der Auslöser. Regulär starten Sie die Hero5 Black über einen langen Druck auf die Mode-Taste. Wenn Sie eine Situation aber besonders schnell einfangen müssen, drücken Sie einfach auf den Auslöser der ausgeschalteten Kamera, wodurch diese direkt hochfährt und die Videoaufnahme automatisch startet – sehr cool!

Sie können die Actioncam auch wie gewohnt mit der passenden App GoPro Capture bedienen und auf die aufgenommenen Medien zugreifen. Trotz guter WLAN-Verbindung kann es aber vor allem bei längeren 4K-Aufnahmen zu Verzögerungen bei der Übertragung bzw. der Wiedergabe kommen.

Drücken Sie den Auslöser bei ausgeschalteter Kamera, starten Sie diese und die Videoaufnahme automatisch.
Drücken Sie den Auslöser bei ausgeschalteter Kamera, starten Sie diese und die Videoaufnahme automatisch.

Vergrößern Drücken Sie den Auslöser bei ausgeschalteter Kamera, starten Sie diese und die Videoaufnahme automatisch.

© GoPro

GPS: Die Hero5 Black zeichnet während der Videoaufnahmen auch GPS-Daten auf. Mit der GoPro-Software Quick for Desktop können Sie anschließend die Videos schneiden und bearbeiten und jetzt auch Telemetriedaten einblenden wie Höhe, Geschwindigkeit und G-Kräfte.

GoPro Hero5 Black: Videoqualität und Akkulaufzeit

Die Bildqualität der neuen GoPro-Kamera ist ausgesprochen gut! Besonders die 4K-Aufnahmen bei maximal 30 Bildern pro Sekunde. Bei Zeitlupenaufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde müssen Sie allerdings runter auf 720p, während Zeitraffervideos nur mit 4K im Weitwinkel möglich sind. GoPro setzt außerdem erstmals auf eine Software-basierte Videostabilisierung, die bis maximal 2,7K-Videos die Bewegungen teilweise ausgleicht – bei 4K ist sie nicht verfügbar.

GoPro verbessert gegenüber den Vorgängern auch die Akkulaufzeit. Dennoch sollten Sie bei längeren Ausflügen, bei der die Kamera immer wieder zum Einsatz kommen soll, entweder eine Powerbank mitnehmen oder einen zweiten GoPro-Akku . 4K-Aufnahmen verbrauchen im Test etwa doppelt so viel der Akkuladung wie FHD bei gleichen fps. In der Praxis können Sie die Kamera etwa 2 Stunden nutzen, mit 4K entsprechend weniger. Gerade das Display frisst natürlich Strom, dieser schaltet sich aber automatisch bei Nichtbenutzung ab, um Energie zu sparen.

GoPro Hero 5 Black: Preis und Verfügbarkeit

Die Hero5 Black ist seit Anfang Oktober 2016 bei allen gängigen Verkaufsplattformen verfügbar. Die UVP gibt GoPro mit knapp 430 Euro an!

 

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Kompakter Kombidrucker im Test

Der Epson Expression Premium XP-640 ist ein kompakter Tinten-Multifunktionsdrucker für zu Hause mit vielen Talenten, wie der Test zeigt.

Wenn Sie einen Tinten-Multifunktionsdrucker für zu Hause suchen, der möglichst viele Funktionen in einem kleinen Gehäuse unterbringt, kommt der Epson Expression Premium XP-640 eventuell in die engere Auswahl. Denn trotz seiner geringen Maße bietet er eine automatische Duplex-Einheit fürs doppelseitige Drucken und Kopieren. Dazu hat er zwei Papierfächer – eines für maximal 100 Blatt Normalpapier und eines für bis zu 20 Blatt Fotopapier. Das ist in puncto Normalpapier zwar nicht der üppigste Vorrat, aber für zu Hause reicht er oft aus. Darüber hinaus kann der XP-640 geeignete CDs und DVDs bedrucken – eine Sonderfunktion für Liebhaber, die relativ selten in Tinten-Kombidruckern für zu Hause eingebaut ist.

TEST-FAZIT: Epson Expression Premium XP-640

TESTERGEBNIS (NOTEN)

Epson Expression Premium XP-640

Qualität (40%)

2,28

Geschwindigkeit (20%)

3,75

Handhabung (15%)

2,43

Ausstattung (15%)

3,93

Service (10%)

1,09

Auf-/Abwertung

-0,25 (Wifi Direct, Epson Connect, App, Google Cloudprint, Apple Airprint)

Testnote

gut (2,48)

Preisurteil

sehr preiswert

Der Vorteil am Epson Expression Premium XP-640 ist die Funktionsfülle auf kleinem Raum. Dass der Hersteller auch eine Vorrichtung zum Bedrucken von CDs, eine Duplex-Einheit und zwei Papierfächer untergebracht hat, ist erstaunlich. Gleichzeitig müssen Sie mit dem Multifunktionsdrucker Kompromisse im Papiervorrat bei Normalpapier machen. In der Regel wird das Gerät jedoch die Anforderungen zu Hause erfüllen. Die Seitenpreise bleiben dagegen auch dann teuer, wenn Sie XL-Patronen aus dem Multipack einsetzen. Für Vieldrucker eignet sich das Modell nicht. Gelegenheitsnutzer finden im XP-640 jedoch ein vielseitiges Multifunktionsgerät, das im Anschaffungspreis günstig ist. Epson gewährt darauf eine erweiterte Garantie von drei Jahren, wenn Sie das Gerät registrieren. Das gilt auch für die Ausführung XP-645, dem baugleichen Modell in einem weißen Gehäuse.

Pro

+ kompakte Maße

+ viele Schnittstellen

+ CD-Druckfunktion

Contra

– gesalzene Seitenpreise

– teils starker Tintenauftrag

Weitere Ausstattung – inklusive Kartenslot

Dass Epson möglichst viele Einsatzwünsche mit einem Gerät erfüllen will, zeigt die Schnittstellenausstattung des Expression Premium XP-640. Neben USB 2.0 lässt sich der Multifunktionsdrucker per WLAN und Wi-Fi Direct ansteuern. Dazu hat er einen USB-Host-Anschluss sowie einen SD-Kartenslot an der Gerätevorderseite. Auch die üblichen Wege des Mobildrucks deckt der All-in-One-Drucker mit Apple Airprint, Google Cloudprint, Epson Connect und der App Epson iPrint ab. Allein auf eine Fax-Funktion muss der Anwender verzichten.

AUSSTATTUNG

Epson Expression Premium XP-640 (Note: 3,93)

Anschlüsse

USB 2.0, USB-Host, SD-Karteneinschub, Wi-Fi 802.11n, Wi-Fi Direct

Extras

2. Papierfach, Flachbettscanner, Bildschirm, Duplexdruck, Randlosdruck, CD-/DVD-/Blu-Ray-Druck, Direktdruck

Software

Easy Photo Print, Easy Photo Scan, Print CD, Event Manager

Treiber

Windows XP, Vista, 7, 8, 10, Mac-OS

Faxen ohne PC möglich

nein

Das vorhandene Display ist zwar klappbar, aber kein Touch-Schirm im klassischen Sinne. Denn der Screen mit den Funktionssymbolen ist nicht berührungsempfindlich, die Pfeile und weiteren Tastenfelder rechts daneben dagegen schon. Was anfangs ein wenig ungewohnt oder auch leicht veraltet wirkt, erweist sich im Verlauf des Tests als bedienfreundlich. Die Navigation durch die Menüpunkte klappt schnell, die Tasten reagieren flott auf den Fingerdruck.

Trotz des kleinen Gehäuses des Epson Expression XP-640 finden sich zwei Papierfächer - eines für bis zu 100 Blatt Normapapier, eines für maximal 20 Fotopapiere
Trotz des kleinen Gehäuses des Epson Expression XP-640 finden sich zwei Papierfächer - eines für bis zu 100 Blatt Normapapier, eines für maximal 20 Fotopapiere

Vergrößern Trotz des kleinen Gehäuses des Epson Expression XP-640 finden sich zwei Papierfächer – eines für bis zu 100 Blatt Normapapier, eines für maximal 20 Fotopapiere

© Epson

Verbrauch – fünf separate Tintenpatronen

Epson Expression Premium XP-530

Im Epson Expression Premium XP-640 stecken fünf Einzelpatronen, die vom Druckkopf getrennt sind. Dabei ist die Schwarztinte pigmentiert, die Tinten für Cyan, Magenta, Yellow und Photo-Black jeweils farbstoffbasierend. Auf Basis von XL-Tanks errechnen sich im günstigsten Fall 8,8 Cent für das farbige und 3,5 Cent für das schwarzweiße Blatt. Die Photoschwarz-Patrone bleibt in dieser Berechnung außen vor, da Epson für sie keine Reichweitenangabe in A4-Seiten, sondern nur in „Fotos“ macht. Allerdings ist das keine Einheit, die sich mit A4-Seiten vergleichen lässt. Der Hersteller gibt für die XL-Patrone eine Reichweite von 400 Fotos an. Daraus ergeben sich weitere Kosten von 4,7 Cent pro Foto allein für diese Tinte. Mit und ohne Berücksichtigung des Photoschwarztanks erzeugt das Tintenkombimodell vergleichsweise hohe Seitenpreise.

VERBRAUCH

Epson Expression Premium XP-640

Stromverbrauch: Aus / Ruhemodus / Betrieb

0,0 / 0,6 / 15,0 Watt

Seitenkosten: Schwarzweiß / Farbe

3,5 / 8,8 Cent pro Seite

Qualität der Drucke, Scans und Kopien

Die pigmentierte Schwarztinte erzeugt eine gute Deckung auf dem Papier. Bei Texten sehen wir durch die Lupe zwar leicht raue Buchstabenränder, mit bloßem Auge betrachtet, gehen sie nicht zu Lasten der Lesbarkeit. Die Farbgebung ist harmonisch, wenn auch etwas kalt. Das macht sich bei Hauttönen besonders bemerkbar. Der Tintenauftrag ist satt. Es lohnt sich die Treibereinstellungen anzupassen, um Tinte zu sparen. Bei Fotos hebt die zusätzliche Schwarztinte den Kontrast stark an. In dem meisten Fällen profitieren die Fotos davon. Die Kopien haben ein sichtbares Raster, entsprechen in Größe und Proportion jedoch genau dem Original. Die Scans sind in den Bereichen Rot und Blau überbetont, aber bis in die Tiefe scharf.

Vergleichstest: Die besten Tinten-Multifunktionsdrucker

Keine Eile im Arbeitstempo

Wie bei Multifunktionsdruckern für zu Hause üblich, lässt sich der Epson Expression Premium XP-640 nicht durch den Testparcours hetzen. Er ist gleichzeitig auch nicht ausgesprochen langsam. Wir messen für zehn gedruckte Textseiten 49 Sekunden – ein mittlerer Wert, der im Duplex-Modus auf 1:45 Minuten ansteigt. Mit 22 Sekunden ist ein A4-Foto auf Normalpapier schnell fertig. Auf Fotopapier dauert der Vorgang 2:12 Minuten – ein Wert im oberen Mittelfeld. Das gilt auch für die Scan- und Kopierzeiten. Für ein Heimgerät kommt das Epson-Modell insgesamt auf ordentliche Tempoergebnisse.

GESCHWINDIGKEIT

Epson Expression Premium XP-640 (Note: 3,75)

Drucken (s/w): 1 Seite Text, Qualitätsmodus / 10 Seiten Text, Normalmodus / Grafik, Normalmodus / Grafik, Qualitätsmodus

0:44 / 0:49 / 0:16 / 1:03 Minuten

Drucken (Farbe): 10 Seiten PDF / A4-Foto, Normalmodus / A4-Foto, Fotopapier / randl. Foto (10 x 15 cm)

1:51 / 0:22 / 2:12 / 1:21 Minuten

Scannen: Farbe, Text, Vorschau, Graustufen

0:14 / 0:10 / 0:10 / 0:10 Minuten

Kopieren (s/w): 5 Seiten, 1 Seite

0:38 / 0:19 Minuten

Kopieren (Farbe): 1 Seite

0:22 Minuten

ALLGEMEINE DATEN

Epson Expression Premium XP-640

Testkategorie

Multifunktionsgeräte

Multifunktionsgerät-Hersteller

Epson

Internetadresse von Epson

www.epson.de

Preis (unverbindliche Preisempfehlung)

140 Euro

Epsons technische Hotline

01805/234120

Garantie des Herstellers

36 Monate (nach Registrierung)

DIE TECHNISCHEN DATEN

Epson Expression Premium XP-640

Drucktechnik / Anzahl der Druckfarben / Anzahl der Patronen

Tintenstrahl / 5 / 5

Treiberversion: Drucker / Scanner

2.50.00 / 1.0.0.0

TESTERGEBNISSE

Epson Expression Premium XP-640

Qualität

Drucken (s/w): Text, Qualitätsmodus / Text, Normalmodus / Grafik, Normalmodus / Grafik, Qualitätsmodus

sehr gut / sehr gut / gut / gut

Drucken (Farbe): PDF, Normalmodus / A4-Foto, Normalmodus / A4-Foto, Qualitätsmodus/ randl. Foto (10 x 15 cm), Qualitätsmodus

gut / sehr gut / sehr gut / gut

Drucken: Farbtreue (Treffer)

8 von 24

Scannen: Bildschärfe

scharf

Scannen – Treffer: farbtreu / zu hell / zu dunkel

3 / 4 / 3

Scannen – Farbstich: Rot / Grün / Blau / Gelb

5 / 2 / 6 / 1

Scannen: Gesamteindruck

gut

Kopieren (s/w)

gut

Kopieren (Farbe)

befriedigend

Handhabung

Software: Drucker / Scanner

sehr gut / sehr gut

Transportarretierung / Handbuch: ausführlich / deutsch / gedruckt / als PDF

nein / ja / ja / nein / nein

Bedienfeld / Patronenwechsel / Farben einzeln tauschbar / Platzbedarf / Verarbeitung / Papiertransport / max. Papiervorrat

einfach / einfach / ja / 1957 cm² / gut / gut / 120 Blatt

Service

Garantiedauer

36 Monate

Service-Hotline / deutschsprachig / erreichbar (Stunden) / durchgehend / per E-Mail erreichbar

01805/234120 / ja / 9,5 / ja / ja

Internetseite / deutschsprachig / Handbuch-Download / Treiber und Firmware / Hilfsprogramme

www.epson.de / ja / ja / ja / ja

 

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Aktuelle Farblaser-Kombidrucker im Test

Ein Farblaser-Multifunktionsdrucker ist mehr als ein Drucker, denn er kann zusätzlich kopieren, scannen und faxen. Dem Test stellen sich Farblaser-Kombis der Einsteigerklasse ab 300 Euro.

Der Farblaserdrucker hat sich als Helfer am heimischen Arbeitsplatz etabliert. Reicht Ihnen das Drucken allein nicht aus, ist ein Farblaser-Multifunktionsdrucker die Alternative. Er kann auch scannen, kopieren und eventuell sogar faxen. Trotz der vielen Funktionen sind Farblaser-Multifunktionsgeräte inzwischen recht kompakt gebaut. Gerade die Modelle der Einstiegsklasse lassen sich auf dem Schreibtisch oder direkt daneben unterbringen.

Unter den Farblaser-Multifunktionsgeräten im Test nutzt derzeit einzig das Modell Brother DCP-9017CDW Leuchtdioden (LED) zum Belichten, die restlichen Geräte Laserstrahl. Die Mehrheit der Testkandidaten setzt auf Single-Pass-Druckwerke. Gleichzeitig finden sich im Einsteiger-Segment aber auch noch Multi-Pass-Druckwerke – im Testfeld etwa im Samsung Xpress C480FW. Sie büßen im Farbdruck an Geschwindigkeit ein, denn die Farben werden nacheinander und nicht gleichzeitig übertragen.

Haben Sie ein Farblaser-Multifunktionsgerät einmal angeschafft, wollen Sie es mehrere Jahre nutzen. Während dieser Zeit fallen neben dem Papier Zusatzkosten für Toner und Strom an. Gerade wer viel druckt und kopiert, sollte auf die Seitenpreise achten. Günstige Schwarzweiß-Seiten erzeugt insbesondere der Multifunktionsdrucker Samsung ProXpress C3060FR mit 1,4 Cent, aber auch die Modelle HP Color Laserjet Pro MFP 477fdn und Xerox Workcentre 6515DNI mit 2,4 Cent. Gleichzeitig sind die Modelle HP Color Laserjet Pro MFP M277dw mit 3,3 Cent oder das Dell Color MFP H625cdw mit 2,6 Cent gut vertretbar in den Folgekosten. Unter den besten 10 Geräten fordert derzeit das Samsung Xpress C480FW mit 3,9 Cent den höchsten Unterhalt beim Schwarztoner.

Samsung ProXpress C3060FR

Bei den Kosten für das Farbblatt liegt momentan das Modell Samsung ProXpress C3060FR mit 7,6 Cent vorne. Mit 17,5 Cent erzeugt wiederum das Gerät Samsung Xpress C480FW die teuerste Farbseite. Alle Testkandidaten haben geringer befüllte Starter-Toner im Lieferumfang. Ausnahme: Dell Color MFP H625cdw. Hier entspricht die Erstbefüllung der Standardreichweite. Sind spezielle Startertoner an Bord, entsprechen Reichweiten von 500 bis 700 Seiten pro Farbe geringen Füllmengen wie etwa beim Samsung Xpress C480FW. Mittlere Erstausstattung liegt bei 1200 Seiten pro Farbe wie etwa beim Dell C2665dnf, üppige Erstbefüllung stellen wir beim Samsung ProXpress C3060FR fest: Hier reichen die Tonerkartuschen für 4000 schwarzweiße und 2500 farbige Seiten. Einen eigenen Weg beschreitet das Multifunktionsgerät HP Color Laserjet Pro MFP M277dw: Es hat nicht nur neue Kartuschen mit JetIntelligence, die dank niedrigeren Schmelzpunkten beim Toner zu einem moderaten Energiebedarf beitragen. Es bringt auch eine Standard-Schwarzkartusche mit, die für 1500 Seiten reichen soll und beschränkt sich nur bei den Farben auf echte Starter-Varianten mit jeweils 700 Seiten Reichweite.

Für Verwirrung sorgt derzeit das Modell Ricoh SP C250SF: Laut Handbuch sollen sich die XL-Toner des nächst höhreren Modells Ricoh SP C252SF einsetzen lassen, was die Seitenpreise auf günstige 2,0 Cent für das schwarzweiße und 8,0 Cent für das farbige Blatt bringt. Allerdings berichten Anwender, dass die XL-Kartuschen nicht kompatibel mit dem Ricoh SP C250SF sind. Der Hersteller selbst bleibt trotz mehrfacher Nachfrage von PC-WELT stumm. Wir raten deshalb von den XL-Tonern ab. Auf Basis der Standardtoner erreicht das Multifunktionsgerät 3,3 Cent für das schwarzweiße und 16,9 Cent für das farbige Blatt – im Falle von Farbe ist das das Doppelte! Damit büßt das Gerät die günstigen Seitenpreise ein und verliert so die Platzierung in der Top 10.

Vergleichstest: Die besten Farblaserdrucker

Für einen geringen Stromverbrauch ist entscheidend, dass sich ein Gerät nach dem Betätigen des Ausschalters komplett vom Netz trennen lässt. Das ist bei der Mehrheit der Testkandidaten der Fall. Ausnahmen bilden das Samsung-Modell Xpress C480FW, das nicht unter 0,3 Watt geht, das Dell Color MFP H625cdw, das ausgeschaltet noch 0,6 Watt zieht und das Xerox Workcentre 6515DNI, das ausgeschaltet noch 0,2 Watt verbraucht. Auch bei den Maschinen für die Arbeitsgruppe sind echte Ausschalter nicht immer selbstverständlich, wie das Samsung ProXpress C3060FR zeigt, das ausgeschaltet noch 0,1 Watt zieht. Beim Stromverbrauch im Energiesparmodus setzt das HP Color Laserjet Pro MFP M477fdn derzeit mit 0,1 Watt den Bestwert. Richtige Energieverschwender in der Wartezeit zwischen den Druck-, Scan- und Kopierjobs sind inzwischen selten geworden. Im Schnitt liegt der Verbrauch zwischen 3 und 7 Watt.

Kaufberatung: Tinte oder Toner – den richtigen Drucker finden

Lärmentwicklung am Arbeitsplatz

Auch das Betriebsgeräusch ist ein wichtiges Auswahlkriterium bei Farblaser-Multifunktionsdruckern. Immerhin stehen die Gesellen dicht neben dem Schreibtisch oder sogar darauf. Unter den Testgeräten entpuppen sich HP-Geräte als wenig störend. Hier schalten die Lüfter sehr schnell ab, wenn der Druck- oder Kopiervorgang erledigt ist. Gut hörbar sind dagegen die Dell-Modelle Color MFP E525w sowie Color MFP H625cdw, das Samsung Xpress C1860FW sowie ProXpress C3060FR und der Multifunktionsdrucker Brother DCP-9017CDW. Im Schnitt geht der Trend bei Farblaser-Multifunktionsgeräten zum schnellen Umschalten in den Energiesparmodus. Das mindert die Geräuschbelästigung und senkt gleichzeitig den Energiebedarf – zwei Fliegen mit einer Klappe.

Steht das Gerät eine Weile still, soll es wieder flott aufwachen, um die nächste Aufgabe zu erledigen. Wir testen das anhand einer Textseite aus dem Energiesparmodus. Mit 14 Sekunden erledigt das das Kombi Samsung ProXpress C3016FR am schnellsten. Ist jedoch dicht gefolgt vom HP Color Laserjet Pro MFP M277dw mit 15 Sekunden. Auch die Geräte HP Color Laserjet Pro MFP M477fdn und Samsung Xpress C1860FW lassen sich mit 18 Sekunden nur ein wenig mehr Zeit. Am längsten benötigt das Brother DCP-9017CDW mit 27 Sekunden.

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Qualität im Drucken, Scannen und Kopieren

Neben den genannten Faktoren bleibt die Qualität der Drucke, Scans und Kopien ein zentrales Kaufkriterium. Hier ist Aufatmen angesagt, denn keiner der getesteten Farblaser-Multifunktionsdrucker liefert im Test wirklich schlechte Ergebnisse ab. Die Druck-Einheiten kommen oft aus dem Single-Function-Bereich und haben sich dort schon bewährt. Die Stärke der Kombidrucker liegt im Textdruck mit scharfen Buchstaben und guter Deckung. Bei Farbe liefern die Multifunktionsgeräte größere Qualitätsunterschiede. Das liegt nicht zuletzt an den eingesetzten Druckersprachen. PCL 6 ist hier die beliebteste Variante. Reine GDI-Drucker, die den Windows-Rechner zur Seitenaufbereitung nutzen, sind dagegen auf dem Rückzug. PS 3 (Postscript) wird in den meisten Fällen nur emuliert, wie etwa beim Brother DCP-9017CDW.

Auch im Scannen haben sich die Testteilnehmer verbessert. Für Büroaufgaben reicht ihre Qualität aus. Für Aufgaben, bei denen es auf Tiefenschärfe ankommt, eignen sich Farblaser-Multifunktionsgeräte weniger. Die Qualität der Scan-Einheit beeinflusst auch die Güte der Kopien. Wiederum gilt: Bei Routinejobs im Arbeitsalltag können Sie sich auf Ihr Kombigerät verlassen. Trotzdem gibt es Auffälligkeiten: So kann das Samsung Xpress C1860FW randlose Fotos nur mit Rand einscannen. Das heißt für Sie: Der Scan muss nach dem Digitalisieren weiter bearbeitet werden, um ihn tatsächlich randlos zu bekommen – das ist umständlich. Die Testergebnisse im Detail finden Sie im Testbericht zu jedem Farblaser-Multifunktionsgerät. Den Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger stellen wir hier kurz vor. 

Aktueller Testsieger
Aktueller Testsieger

Testsieger: Samsung ProXpress C3060FR

Im Test zeigt der Samsung ProXpress C3060FR, dass er den Druck-, Kopier- und Scanbedarf in der Arbeitsgruppe mehrerer Anwender erledigen kann. Denn dafür arbeitet der Multifunktionsdrucker schnell genug, liefert hohe Qualität und verursacht geringe Folgekosten. Damit eignet sich das Kombigerät auch für Anwender, für die das Erstellen von individuellen Software-Lösungen kein ausschlaggebendes Argument ist. Für sie mag die Erweiterbarkeit durch optionale Papierkassetten eventuell wichtiger sein. Dann ist das Samsung-Modell einen Blick wert, auch wenn der Anschaffungspreis im ersten Moment relativ hoch erscheint.

Ausführlicher Testbericht: Samsung ProXpress C3060FR

Samsung ProXpress C3060FR im Preisvergleich

Aktueller Preis-Leistungs-Sieger
Aktueller Preis-Leistungs-Sieger

Preis-Leistungs-Sieger: Dell C2665dnf

Mit dem Document Hub erweitert Dell beim Dell C2665dnf die Einsatzmöglichkeiten für ein Farblaser-Multifunktionsgerät. Das ist einerseits praktisch. Andererseits muss der Anwender dabei die Datensicherheit im Auge behalten. Immerhin lässt sich auf Cloud-Dienste zugreifen und Datenströme zum Drucker und wieder in die Cloud lenken. Kein geeigneter Weg für richtig sensible Daten. Aber abgesehen davon erweist sich das Dell C2665dnf als robuster Büroarbeiter, der eine überzeugende Qualität abliefert. Die Folgekosten gehen für Schwarzweiß-Dokumente in Ordnung, für Farbedrucke sind sie noch akzeptabel. Das Preis-Leistungsverhältnis fällt insgesamt sehr gut aus.

Ausführlicher Testbericht: Dell C2665dnf

Dell C2665dnf im Preisvergleich

 

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