Windows 10 Build 14997-Leak: Detail-Verbesserungen

Windows 10 Build 14997 ist im Internet aufgetaucht. Microsoft hat darin die Einstellungen-App überarbeitet und das Startmenü flexibler gemacht. Außerdem hat Microsoft den Browser Edge verbessert.

Über die Weihnachtsfeiertage ist eine neue Windows-Version geleakt worden: Windows 10 Build 14997 für Desktop-Rechner.

Die neue Build ist nicht offiziell frei gegeben und auch nicht für die Installation für jedermann gedacht. Sie ermöglicht aber einen ersten Blick auf die mit dem Creators Update kommenden Änderungen in Windows. Windowscentral hat sich die Build 14997 angeschaut. Die Veränderungen und Neuerungen kurz zusammengefasst:

Das Windows-Startmenü zeigt rechts oben ein Kaffee-Tassensymbol, das sich nicht anklicken lässt. Vielleicht ist das ein Platzhalter für eine kommende neue Funktion. Zudem lassen sich nun Ordner im Startmenü anlegen, in denen sich Live-Kacheln zusammenfassen lassen.

Microsoft Windows 10 Home 64-Bit OEM DE

Im Einstellungsmenü gibt es viele Veränderungen wie beispielsweise einen neuen Eintrag für Apps. Die Bildschirmauflösung lässt sich außerdem jetzt schneller anpassen. Zudem gibt es jetzt erstmals eine Einstellmöglichkeit für den neuen Blue-light-Modus (Nachtmodus). Aktiviert man diesen, dann reduziert Windows den Anteil des blauen Lichts auf dem Bildschirm. Das soll die Augen schonen und das Einschlafen erleichtern.

Themes lassen sich nun ebenfalls leichter ändern. Für die Update-Funktion von Windows gibt es jetzt eine Einstellung, mit der sich das Aufspielen von Updates um bis zu 35 Tage nach Bereitstellung der Updates verzögern lässt.

Microsoft Edge trägt in der Build 14997 die Versionsnummer 39.14997.1001. Sie bietet eine verbesserte Tab-Verwaltung. Weitere Verbesserungen betreffen Cortana, die Share-Funktion, die Storage-Verwaltung, das Bluetooth-Management und die Farbeinstellungen. Auch bei der Oberfläche des Windows Defender gibt es kleine Korrekturen und ein Refresh Windows-Tool.

 

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Polizei will Mörder mit Amazon Echo überführen

Ein Mann steht unter Mordverdacht. Die Polizei will ihn mit Hilfe von Amazon Echo überführen.

Die Polizei in Bentonville, einer Stadt im US-Bundesstaat Arkansas, bittet Amazon um Mithilfe bei der Aufklärung eines Mordfalls aus dem Jahr 2015, wie The Verge berichtet.  

In der Wohnung von James Andrew Bates war im November 2015 ein Mann namens Victor Collins tot in der Badewanne aufgefunden worden. Erwürgt und ertränkt. Bates bestreitet, dass er Collins ermordet habe.

Bates besitzt in seiner Wohnung mehrere Smart-Home-Geräte, darunter auch einen Nest-Thermostaten und ein Amazon Echo. Die Polizei verlangt nun von Amazon die Herausgabe der Audio-Aufzeichnungen und aller sonst von Amazon Echo erfassten Daten. Zudem fordert die Polizei die Herausgabe aller Vertragsdaten und sonstiger Informationen, die Amazon über Bates gesammelt hat.

Amazon hat der Polizei zwar die Liste mit den Käufen von Bates übergeben. Doch die von Echo aufgezeichneten Daten will Amazon aus Datenschutzgründen nicht herausrücken. Eine richterliche Anordnung liegt dazu noch nicht vor.

Die Polizei hat das Echo-Gerät beschlagnahmt und will nun die darauf befindlichen Daten unabhängig von Amazon auslesen lassen. Denn Echo besitzt in der Tat auch einen eigenen Speicher, auf dem Daten liegen. Laut Amazon startet Echo immer erst dann mit einer Aufzeichnung, wenn das Startwort “Alexa” gesprochen wird. Das bedeutet aber auch, dass Echo eben immer mitlauschen muss, was in der Wohnung passiert. Offensichtlich hofft die Polizei, dass Reste dieses „Mitgelauschten“ noch im Speicher des beschlagnahmten Echo-Gerätes liegen. Oder aber dass Echo versehentlich aktiviert wurde und deshalb Gespräche aus der Mordnacht aufgezeichnet hat.

Derzeit ist noch völlig unklar, ob die Polizei überhaupt für die Tat verwertbare Daten auf Echo findet. Doch ein anderes Gerät aus Bates‘ Wohnung liefert bereits ein Indiz für das Verbrechen. Denn ein smarter Wasserzähler hat aufgezeichnet, dass Bates in der Mordnacht eine große Menge Wasser verbrauchte. Vielleicht um die Mordspuren zu verwischen?

Unabhängig davon, wie dieser Fall ausgeht, so macht er klar, wie Smart-Home-Geräte in unsere Privatsphäre eindringen und unter Umständen sogar gegen uns verwendet werden können.

 

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Firefox-Support für Windows XP und Vista endet

Mozilla bringt ab März 2017 keine neuen Funktionen für Firefox auf Windows-XP- und Vista-PCs. Frühestens ab September 2017 gibt es auch keine Sicherheits-Updates mehr.

Wer immer noch Firefox auf Rechnern mit Windows XP oder Windows Vista für Surf-Ausflüge in die Weiten des Internets verwendet, der bekommt ab März 2017 zumindest keine neuen Firefox-Funktionen mehr hinzu. Denn ab März 2017 stellt Mozilla.org keine Feature-Updates von Firefox für Windows XP und Windows Vista mehr bereit. Die entsprechenden Nutzer migriert Mozilla dann auf die ESR-Version von Firefox, wie Mozilla-Repräsentant Sören Hentzschel schreibt.

Firefox 52 wird letztes Feature-Upate

Damit wird der bis März 2017 erscheinende Firefox 52 das letzte Feature-Update für Nutzer von Windows XP und Windows Vista sein. Am 7. März 2017 soll Firefox 52 nach dem aktuellen Stand der Planung erscheinen.

Sicherheits-Updates bis 9/2017

Neu entdeckte Sicherheitslücken schließt Mozilla dagegen noch etwas länger in Firefox für Windows XP und Windows Vista. Bis mindestens September 2017 will Mozilla.org für Firefox auf XP- und Vista-Systemen Sicherheits-Updates bereitstellen. Mitte 2017 will Mozilla basierend auf den dann vorliegenden Nutzerzahlen von Windows XP und Windows Vista den Zeitpunkt nennen, zu dem Mozilla jeglichen Support für Firefox auf XP und Vista einstellt.

Microsoft stellt seit April 2014 keine Sicherheits-Updates für Windows XP mehr bereit. Für Windows Vista wird Microsoft den Support ab April 2017 einstellen.

Google hat für den Browser Chrome den Support für XP und Vista bereits komplett eingestellt.

 

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FreeDOS 1.2 steht zum Gratis-Download bereit

DOS-Fans aufgepasst: FreeDOS 1.2 steht zum Download bereit. Gratis. Damit können Sie alte DOS-Spiele wiederbeleben.

FreeDOS ist in der Version 1.2 erschienen. Diese Alternative zu Microsoft DOS können sich interessierte DOS-Nutzer kostenlos hier herunterladen. FreeDOS ist kostenlos und quelloffen. Details zu FreeDOS 1.2 lesen Sie in diesem Wiki. Die Bedienung erfolgt logischerweise über DOS-Befehle.

Dafür nutzen Sie FreeDOS 1.2

Typischer Einsatzzweck von FreeDOS: Sie können damit alte DOS-Spiele spielen. Aber auch alte DOS-basierte Anwendungssoftware lässt sich damit betreiben. Die Hardware-Ansprüche von FreeDOS sind sehr bescheiden: Ein 386er-Prozessor, 2 MB Arbeitsspeicher und 40 MB freier Festplattenplatz sollten reichen. Sie können mit FreeDOS also einen alten, längst ausgemusterten Rechner wieder zu neuem Leben erwecken.

Tipp: In einer virtuellen Maschine installieren

Falls Sie FreeDOS 1.2 nicht als einziges Betriebssystem nutzen wollen, dann empfiehlt es sich FreeDOS in einer virtuellen Maschine zu installieren. Dann können Sie FreeDOS 1.2 zum Beispiel auch auf einem modernen Windows-Rechner nutzen.

Alle Änderungen zum Vorgänger FreeDOS 1.1 finden Sie hier aufgelistet. Seit dem Erscheinen von FreeDOS 1.1 sind rund fünf Jahre vergangen.

Die wichtigsten CMD-Befehle für Windows zur Netzwerk-Analyse

Sie können ausgewählte DOS-Spiele-Klassiker aber auch im Browser spielen: 10 DOS-Spiele-Perlen gratis im Browser spielbar

 

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PC-WELT wünscht Ihnen fröhliche Weihnachten

PC-WELT wünscht Ihnen ein frohes Fest. Wir berichten auch zwischen Weihnachten und Neujahr tagesaktuell aus der IT-WELT.

Die PC-WELT-Redaktion wünscht Ihnen ein frohes und besinnliches Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Genießen Sie die freien Tage mit Ihrer Familie und erholen Sie sich vom Stress des Arbeitsalltags.

PC-WELT an den Weihnachtsfeiertagen: 24., 25. und 26.12.

Falls Sie auch über die Weihnachtsfeiertage Lust auf Internet, PC, Windows, Linux, Hardware, Software, Apps, Smartphones und Tablets haben haben – kein Problem. Wir stellen an Heiligabend und am ersten und zweiten Weihnachts-Feiertag spannende IT-Ratgeber online. Mit Tipps und Tricks und Hintergrundinformationen. Zur gemütlichen Lektüre mit einem Glas Glühwein in der Hand. Ganz ohne Zeitdruck.

Vielleicht haben Sie aber auch gar keine Zeit zum Lesen. Weil Sie ein spannendes Bastelprojekt über die Feiertage umsetzen wollen? Wie zum Beispiel den 3D-Drucker von Fischertechnik zusammen zu bauen und damit erste Druckversuche in 3D zu unternehmen? Uns hat dieses Projekt jedenfalls großen Spaß gemacht.

Auf unserer Facebook-Seite tut sich über die Feiertage ebenfalls etwas.

27. bis 30. Dezember 2016

In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester berichten wir wie gewohnt über die Neuigkeiten aus der Welt der Bits & Bytes. Mit News, Tipps und Ratgebern. Auf pcwelt.de und auf unserer Facebook-Seite und auf Twitter.

Silvester und Neujahr: 31.12 und 1.1.

Zum Jahreswechsel gilt die gleiche Ansage wie zu den Weihnachtsfeiertagen: Falls Sie Lust auf tiefergehende IT-Informationen haben, dann stöbern Sie einfach in den Ratgebern, wie wir am 31.12.2016 und am 1.1.2017 online stellen.

Start in das Jahr 2017

Ab dem 2. Januar 2017 sind wir dann wieder wie gewohnt mit unserer kompletten Berichterstattung für Sie da.

CES 2017 in Las Vegas (5.1. bis 8.1.2017)

Übrigens: Von der CES in Las Vegas, die am 5. Januar 2017 ihre Pforten öffnet, berichten wir vor Ort.

Der Weihnachtsbaum im Foyer des Verlagsgebäudes von IDG Deutschland (pcwelt.de, macwelt.de)

Der Weihnachtsbaum im Foyer des Verlagsgebäudes von IDG Deutschland (pcwelt.de, macwelt.de)

Vergrößern Der Weihnachtsbaum im Foyer des Verlagsgebäudes von IDG Deutschland (pcwelt.de, macwelt.de)

 

 

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PCtipp zockt VR: Diese Spiele lohnen sich

Mit dem Markteintritt von HTC Vive, Oculus Rift und PlayStation VR hat sich in diesem Jahr einiges getan. Steht VR nun vor dem Durchbruch? Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle VR-Plattformen bei ihrem Markteintritt überraschend positive Bewertungen einheimsen konnten. Bei den Spielen stellen wir unterschiedliche Stärken und Schwächen fest. Wir blicken zurück und wagen eine Einschätzung für das nächste Jahr. Einerseits wollen wir kurz auf die Stärken und Schwächen der einzelnen VR-Systeme eingehen, andererseits präsentieren wir Ihnen in der Bilderstrecke (rechts oben) unsere Lieblingsspiele des Jahres.

HTC Vive

Im April bekamen die ersten VR-Enthusiasten ihre Cyberbrille von HTC geliefert (Testbericht). Nach der aufwendigen Installation und Positionierung der beiden Laser-Tracking-Einheiten liefert HTCs Vive aber das bisher eindrücklichste und akkurateste VR-Erlebnis. Ohne eine Mindestspielfläche von zwei auf zweieinhalb Metern macht das Spielen im Raum aber nur halb so viel Spass. Man spielt meistens im Stehen, während kleine Fotosensoren am Headset und an den Controllern von den Laser-Basisstationen bestrahlt werden.

Ausblick: Mit Games wie «Arizona Sunshine» oder «The Gallery» merkt man: Sowohl Indie-Programmierer als auch professionellere Studios können schon gut mit der komplexen Entwicklungsumgebung umgehen. Obwohl es mittlerweile einige Hundert Early-Access-Spiele auf Steam gibt, geht es langsam vorwärts. Geplante Umsetzungen von Krachern wie «Skyrim», «Doom 4» und «Fallout 4» lassen uns schon einmal freudig in die Zukunft blicken. Fehlt aber noch das Zünglein an der Waage: Auf mehr Exklusiv-Inhalte mit Vives Roomscaling-Technik würden wir uns noch mehr freuen.

Die VR-Brillen sind bis jetzt auf dem Markt besser angekommen, als ursprünglich erwartet, aber es gibt noch viel Potenzial; HTC Vive, Oculus Rift, PlayStation VR und Samsung Gear VR (v.l.n.r.) Die VR-Brillen sind bis jetzt auf dem Markt besser angekommen, als ursprünglich erwartet, aber es gibt noch viel Potenzial; HTC Vive, Oculus Rift, PlayStation VR und Samsung Gear VR (v.l.n.r.) Zoom© pd / PCtipp

Oculus Rift

Die weniger Platz beanspruchende Oculus Rift, bei der man meist sitzend oder stehend spielt, ist einiges leichter, jedoch für Brillenträger (je nach Kopf und Brille) ein wenig eng. Dafür gibt es zum Glück Hilfsmittel wie Kontaktlinsen oder korrigierende Einschubgläser von Drittanbietern. Preislich kostet das Produkt der Facebook-Tochter nicht unbedingt weniger als HTCs Version, wenn man die neuen Touch-Controller dazurechnet. Diese wussten im Test unserer Kollegen von Games.ch zu überzeugen, wobei es einige Spiele schon länger auf anderen Plattformen gibt. Trotzdem hat der Oculus Store mehr «vollwertige» VR-Spiele als Steam VR zu bieten, die für mehrere Stunden Spielspass sorgen.

Ausblick: Die Oculus-Plattform hat sowohl für Samsungs Gear VR als auch für den PC schon einige sehr gute Spiele im Angebot, die für längeren Spielspass sorgen (siehe Bilderstrecke oben). Das vollständige 360-Grad-Erlebnis mit der Bewegung im Raum ist nun auch mit der Touch-Steuerung zum Greifen nahe. Wir freuen uns aber vor allem auf eines: auf noch mehr Spiele!

PlayStation VR

Das erste Konsolen-VR-System für die Masse ist erfolgreich durchgestartet (Testbericht). Alles, was man nebst PS4-Konsole zur Einrichtung noch braucht, ist eine PlayStation-4-Kamera und idealerweise die beiden Move-Controller. Besonders beeindruckt der Tragekomfort des leichten VR-Helms und der scharfe Fokus bei Schriften und Objekten aus der Nähe. Dafür lässt sich hier der Augenabstand nicht einstellen, was auf einem Auge zu leichten Unschärfen führen kann.

Ausblick: PSVR bietet nicht ganz die Hardware-Power der Oculus- und Vive-Plattform und verhält sich auch bei der Bewegungsverfolgung nicht ganz so präzis. Bis jetzt sind wir aber mehr als positiv überrascht von den ersten Inhalten.

Fazit

Noch immer steckt VR in den Kinderschuhen und ist mit vielen Kabeln behaftet. Die Spiele gewinnen aber so langsam an Schwung. Wir finden bei der HTC Vive das Eintaucherlebnis im Raum und mit den Hand-Controllern am eindrücklichsten. Oculus und Sony haben dagegen mehr ausgereifte Spiele im Angebot.

Kauftipps: Zum Abschluss ein paar wichtige Tipps, wenn Sie mit einer der neuen VR-Gaming-Brillen liebäugeln. Bei der aktuell teuersten VR-Brille HTC Vive (899 Franken) ist eine freie Bewegungsfläche von 1,5 × 2 Metern erforderlich (besser mehr). Bei Sonys PlayStation VR (499 Franken) sollten Sie nicht weiter als 3 Meter vom Fernseher entfernt sitzen. Für die High-End-Brillen Oculus Rift (799 Franken) und HTC Vive ist zudem ein schneller Gaming-PC mit einem Vierkern-Core-i5-Prozessor von Intel und einer Grafikkarte des Typs Nvidia Geforce GTX 970 Pflicht.

 

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Hacker legen Hinweisportal zum Berliner Anschlag lahm

Die Hinweisseite des Bundeskriminalamts zum Berliner LKW-Anschlag war gestern für einige Stunden offline. Hacker griffen sie mit einer DDoS-Attacke an.

Das BKA hat ein Hinweis-Portal eingerichtet, auf dem Zeugen Bild- und Video-Hinweise zum LKW-Anschlag am 19. Dezember 2016 auf dem Breitscheidplatz in Berlin hochladen können. Das Hochladen ist auch anonym möglich.

Wie das Hamburger Abendblatt als erstes berichtet hat, war dieses Hinweisportal am Dienstag, den 20.12.2016, zwischen 17 und 19.30 Uhr nicht mehr erreichbar. Grund war laut dem Zeitungsbericht eine DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service), bei der der angegriffene Server mit so vielen Anfragen überschüttet wird, dass er schließlich nicht mehr reagieren konnte und die Seite offline ging. Ab 19.30 war die BKA-Hinweis-Seite wieder erreichbar, das BKA hatte Maßnahmen zur Abwehr der DDoS-Attacke ergriffen.

Angreifer führen solche DDoS-Angriffe in der Regel mit Hilfe von Botnetzen durch. Viele mit dem Internet verbundene Rechner schicken dann auf den Befehl des Hackers hin zeitgleich ihre Anfragen an das auserkorene Ziel. Die Besitzer der PCs merken davon in der Regel nichts.

Hacker missbrauchen IoT-Geräte für Botnetze

In letzter Zeit rückt allerdinge eine neue Gerätegruppe in den Fokus der DDoS-Angreifer: Geräte aus der Welt des Internet of Things (IoT). Denn viele Webcams, intelligente Haushaltsgeräte oder auch moderne Babyfons sind zwar mit dem Internet verbunden, besitzen aber keinen Passwortschutz beziehungsweise verwenden nur ein leicht zu erratendes Standard-Passwort.

Solche ungeschützten oder nur schwach geschützten IoT-Geräte sind leichte Beute für Angreifer und können dann als Ausgangsbasis für einen DDoS-Angriff dienen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Attacke, die im Oktober Amazon, Netflix, Spotify, Reddit und andere große Webseiten für mehrere Stunden unerreichbar gemacht hat. Weil die Server des Internet-Dienstleisters Dyn unter einem DDoS-Angriff in die Knie gingen. Die damaligen Anfragen stammten von gekaperten Webcams, IP-Überwachungskameras und Routern, Druckern und Festplattenrekordern sowie wohl auch Babyfons.

 

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EuGH verbietet allgemeine Vorratsdatenspeicherung

Der Europäische Gerichtshof verbietet eine generelle Massenüberwachung des Telefon- und Mailverkehrs. Nur eine gezielte Vorratsdatenspeicherung in konkreten Fällen ist erlaubt.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden: „Die Mitgliedstaaten dürfen den Betreibern elektronischer Kommunikationsdienste keine allgemeine Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung auferlegen“. Eine „allgemeine und unterschiedslose Vorratsspeicherung von Verkehrs- und Standortdaten“ ist nicht rechtens.

Gezielte Vorratsdatenspeicherung ist rechtens – mit Auflagen

Dagegen ist die Vorratsdatenspeicherung aber in konkreten Fällen erlaubt (gezielte Vorratsdatenspeicherung). Aber nur zur „Bekämpfung schwerer Straftaten“. Der Umfang der gespeicherten Informationen müsse auf „das absolut Notwendige“ beschränkt werden, so die Richter.

Die Mitgliedsstaaten der EU müssen bei ihren Gesetzen zur Vorratsdatenspeicherung aber diverse Punkte einschränken: Bei der gezielten Vorratsdatenspeicherung müssen die Mitgliedsstaaten die Kategorien der zu speichernden Daten, die erfassten Kommunikationsmittel, die betroffenen Personen und die vorgesehenen Dauer der Speicherung auf das absolut Notwendige beschränken.

Das EuGH stellt zudem fest, dass eine unabhängige Stelle den Zugriff der Behörden auf die Daten kontrollieren muss. Die erfassten Daten müssen zudem innerhalb der EU gespeichert werden.

Anlass für das jetzt ergangene Urteil des EuGH war die Anfrage eines schwedischen und eines britischen Gerichts dazu, ob eine Speicherpflicht gegen EU-Recht verstoße.

Die Auswirkungen des EuGH-Urteils auf das 2015 beschlossene Gesetz der Bundesrepublik Deutschland zur Vorratsdatenspeicherung müssen noch geprüft werden: Telekommunikationsunternehmen, Internetprovider und andere Zugangsanbieter müssen nach diesem Gesetz verdachtsunabhängig die Verbindungsdaten aller Bürger für Internet- und Telefon-Verbindungen (Telefonnummer, IP-Adresse, Standort; nicht aber die Inhalte) zehn Wochen lang speichern (wer hat wann mit wem telefoniert oder gemailt). Die Standortdaten von Handys und anderen Mobilgeräten müssen vier Wochen lang gespeichert werden. Daraus lassen sich Bewegungsprofile erstellen.

Die verdachtsunabhängige Speicherung in Deutschland könnte zum Beispiel der EuGH-Vorgabe widersprechen, nach der nur in konkreten Fällen zur Bekämpfung schwerer Straftaten Daten gespeichert werden dürften.

 

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Live Audio: Facebook wird zum Radiosender

Mit Live Audio startet das soziale Netzwerk Facebook in dieser Woche das Pendant zum Live-Video-Feature.

Neben Video-Inhalten will sich Facebook künftig auch verstärkt auf Audio-Content konzentrieren. Passend dazu launcht das soziale Netzwerk in dieser Woche die neue Live-Audio-Funktion . Das Feature richtet sich an Nutzer, die zwar live senden möchten, dazu jedoch kein Video benötigen.

Live Audio eignet sich beispielsweise für Podcasts, Nachrichten oder Interviews. Ebenso wie bei Live Videos können Hörer neue Inhalte über ihren Feed entdecken und Beiträge kommentieren. Im Gegensatz zu den Live-Video-Übertragungen funkioniert Live Audio auch in Lokalitäten mit schwacher Netzabdeckung.

Live Audio startet heute mit dem News-Radio BBC World Service, dem Talk-Radio LBC, dem Buchverlag Harper Collins sowie den beiden Autoren Adam Grant und Britt Bennett. Im nächsten Jahr sollen weitere hinzukommen. Live Audio funktioniert bei Android-Nutzern auch nach dem Verlassen der Facebook-App, iOS-Nutzer können sich beim Hören leider nur innerhalb der App bewegen.

Die 22 besten Facebook-Tipps: Ihr Account unter Kontrolle

 

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Apples Programmiersprachen hui -, C, C++ und Java pfui

Spannend für Programmiereinsteiger: Die großen Drei unter den Programmiersprachen verlieren deutlich, doch Objective-C und Swift legen kontinuierlich zu.

Der Tiobe-Index für Dezember 2016 bestätigt den Trend des Vormonats. Erneut verloren die drei wichtigsten Programmiersprachen. Und erneut legte ein Newcomer weiter zu – beide Apple-Sprachen kommen zusammen auf fast 4,5 Prozent Marktanteil.

Java, C und C++

Java liegt unangefochten auf Platz 1. Von Dezember 2015 auf Dezember 2016 verlor die einst von Sun entwickelte und jetzt von Oracle betreute Programmiersprache 3,12 Prozent. Sie liegt damit bei knapp 17,86 Prozent.

Apples Programmiersprachen wachsen, C, C++ und Java verlieren

Apples Programmiersprachen wachsen, C, C++ und Java verlieren

Vergrößern Apples Programmiersprachen wachsen, C, C++ und Java verlieren

© Tiobe

C ließ von 12/2015 auf 12/2016 erheblich Federn: 7,73 Prozent beträgt der Rückgang auf jetzt nur noch 8,73 Prozent. C++ wiederum liegt nach wie vor auf Platz 3 und zwar mit 5,34 Prozent und einem Rückgang von 0,61 Prozent.

Der starke Verlust von C ändert aber nichts an dessen Bedeutung. Denn der Tiobe-Index sagt nicht, welches die wichtigste Programmiersprache ist. Sondern nur, nach welcher Programmiersprache am meisten gesucht beziehungsweise welche Sprache im Internet am meisten erwähnt wird. Insbesondere bei so populären Themen wie der App-Programmierung spielt C keine Rolle. Ergo suchen gerade Programmiereinsteiger wenig nach C.

PHP und Javascript

Die beiden für Webseiten-Programmierer wichtigen Skriptsprachen PHP und Javascript liegen bei 2,92 und 2,86 Prozent. Beide Sprachen konnten in der Zeit von 12/2015 auf 12/2016 leicht zulegen.

Objective-C und Swift

Richtig spannend ist der anhaltende Aufwärtstrend der Apple-Sprachen, die mit der Entwicklungsumgebung Xcode programmiert werden. Objective-C, die ältere der beiden Sprachen für die Entwicklung von iOS- und macOS-Anwendungen, legte von Dezember 2015 auf Dezember 2016 um 0,97 Prozent auf jetzt 2,33 Prozent zu.

Swift, die neue Programmiersprache von Apple, die von etlichen Altlasten befreit ist, legte im gleichen Zeitraum um 0,73 Prozent auf 2,13 Prozent zu. Somit kommen die beiden Programmiersprachen von Apple mittlerweile auf rund 4,46 Prozent.

Go

Den stärksten Zuwachs unter den Top 20 verzeichnet übrigens Go, die neue Sprache von Google: Sie gewann von 12/2015 auf 12/2016 1,74 Prozent auf jetzt 1,94 Prozent dazu.

So setzt sich der Tiobe-Index zusammen

Der Tiobe-Index wertet die Beliebtheit beziehungsweise die Nachfrage nach Programmiersprachen im Internet aus, indem er unter anderem Suchanfragen und Einträge bei Google, Bing, Yahoo, Wikipedia, Amazon, Youtube und Baidu analysiert. Der Index wird monatlich neu erstellt. Der Index sagt nichts über die Qualität einer Programmiersprache und auch nichts über die Menge der weltweit vorhandenen Codezeilen aus.

 

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