Was Sie über Bluetooth 5 wissen sollten

Ab sofort ist mit «Bluetooth 5» die neue Kernspezifikation für Bluetooth verfügbar. Das hat die Bluetooth Special Interest Group (SIG) diese Woche bekannt gegeben.

Die Spezifikationen zu Bluetooth 5 wurden im Juni verabschiedet. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) macht den Standard nun offiziell verfügbar. Das heisst: Gerätehersteller können ab sofort ihre Hardware auf den Markt bringen. Der neue Standard soll die maximale Geschwindigkeit zwischen Sender und Empfänger verdoppeln. Zugleich vervierfacht die verbesserte Funktechnik die Reichweite von Low-Energy-Verbindungen. Statt bisher nur 100 Meter ist nun eine Reichweite von bis zu 400 Metern möglich. Darauf freuen dürften sich nicht nur Musikhörer mit drahtlosen Lautsprechern. Die Bluetooth Special Interest Group (SIG) erhofft sich vor allem eine grössere Unabhängigkeit von Geräten und Apps, da je länger je mehr «komplexere Datenmengen» übertragen werden. Analysten von ABI Research gehen gemäss der Medienmitteilung der Bluetooth SIG davon aus, dass bis zum Jahr 2021 gegen 48 Milliarden internetfähige Geräte installiert seien, von denen fast ein Drittel auf Bluetooth basieren. 

Bluetooth 5 steht für das Internet der Dinge

Potenzial sieht die SIG besonders in grossen Gebäuden wie Wohnhäusern und Aussenbereichen. Eine Sonderrolle ist den sogenannten Bluetooth-Beacons beschieden. Zahlreiche Funksender können sich in Zukunft mit smarten Geräten verbinden, ohne dass diese ständig gekoppelt werden müssen. Damit wird langfristig mehr Interaktion von Geräten im Raum möglich. Als typische Beispiele nennt SIG die Überwachung von Gepäcksstücken an Flughäfen oder dank Einbindung von Navigationsdiensten eine bessere Unterstützung von Sehbehinderten, um ortsbasierte Informationen vorlesen zu können. Möglich wird das durch die Verachtfachung der Datenpacket-Übertragung. In der Stadt der Zukunft werden nach Schätzungen von Analysten wesentlich mehr Beacons (Low-Energy-Sender) zum standortbasierten Datenabgleich oder zur Navigation genutzt werden. 

Die Hauptvorteile von Bluetooth 5

  • Verdopplung der Übertragungsgeschwindigkeit
  • 800 Prozent mehr Kapazität bei einzelnen Sendepaketen
  • Vervierfachung der Reichweite
  • Verbesserte Übertragungs- und Komprimierungsverfahren

Von Bedeutung sind diese Vorteile auch bei Szenarios wie Wearables (wie Fitness-Armbänder), bei denen häufig in regelmässigen Abständen kleine Datenmengen verschickt werden. Welche Reichweiten mit Bluetooth 5 möglich sind, hängt letzten Endes von den Chipfertigern ab. Im Audiobereich wird sich nichts Wesentliches ändern, zumal bereits mit dem aptX-Codec sehr hohe Qualität erreicht wird.

Erste Hardware wohl ab 2017

Wie schnell Bluetooth 5 erste Hardware-Gehversuche macht, bleibt noch abzuwarten. Mit ersten Geräten ist aber auf Anfang 2017 zu rechnen. Ein Software-Update für Bluetooth 5 wird es nicht geben, jedoch wird der Standard auch weiterhin abwärtskompatibel bleiben. Man wird auch mit einem Bluetooth-5-fähigen Smartphone über ältere Bluetooth-4-Lautsprecher Musik abspielen können. Um alle Vorteile von Bluetooth 5 nutzen zu können, werden aber neue Geräte erforderlich sein.

 

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Sony PS4 Pro im Test: Lohnt sich ein Upgrade?

Die leistungsfähigere PlayStation 4 Pro ist seit letztem Donnerstag im Handel erhältlich. Mit einem Strassenpreis von rund 420 Franken kostet die Konsolenneuauflage gut einen Hunderter mehr als die PS4 (Slim). Und doch gehört sie zu keiner neuen Generation, sondern ist hundertprozentig mit der PS4 kompatibel. Hauptunterschied: Die Rechenleistung wurde quasi verdoppelt. Die zweite Hälfte der gespiegelten Compute Units (CU) wird dann im «Pro-Modus» aktiv. Äusserlich sieht man das der zusätzlichen «Konsolenschicht» an, die oben draufgeklatscht wurde. Ausserdem wurde die Taktfrequenz der Jaguar-CPU mit ihren acht Kernen nach oben geschraubt. Mit ca. 3,3 Kilo ist die Pro ca. 500 Gramm schwerer als das 2013 eingeführte Originalmodell. Ein wenig grösser ist sie auch (29,5 × 5,5 × 32,7 cm statt 27,5 x 5,3 x 30,5 cm).

Die PS4 Pro ist bereits die dritte Konsole der PS4-Ära Die PS4 Pro ist bereits die dritte Konsole der PS4-Ära Zoom© sgr / PCtipp

Drei Modelle einer PS4-Konsole

Nicht weniger als drei PS4-Konsolen sind nunmehr von Sony auf dem Markt erhältlich: unter anderem das Ur-Modell von 2013 und seit September die kompaktere PS4 mit weniger Stromhunger. Aber wen adressiert Sony nun mit welchem Modell? Sony sagte am PlayStation-Event, die kleine, günstige PS4 sei für alle Kunden, die jetzt einsteigen wollen und von den Exklusivinhalten der PlayStation-Welt profitieren wollen. Das ist angesichts des mittlerweile grossen Spielangebots durchaus eine attraktive Option. Aber soll man diese Konsole nun auch all denjenigen empfehlen, die noch ein bisschen länger auf ihrem Full-HD-Fernseher bleiben?

Gleich zwei neue PS4-Konsolen hat Sony am September-Event angekündigt Gleich zwei neue PS4-Konsolen hat Sony am September-Event angekündigt Zoom© Screenshot / Sony/PlayStation Meeting

Gleich zur Sprache kam bei Ankündigung der kleineren PS4 nämlich die PS4 Pro. Grund: Der 4K-TV-Markt wächst! Man habe sich schon bei der Einführung der ersten PS4 entsprechende Gedanken gemacht, sagte Mark Cerny, Sonys Lead System Architect. Der Zeitpunkt zur Einführung einer parallel existierenden PS4 für Technik-Fans scheint also jetzt – noch in dieser PlayStation-Generation – gekommen. Vielleicht auch, weil Microsoft mit «Project Scorpio» bereits auf Ende 2017 eine deutlich leistungsstärkere Xbox als nächsten Generationssprung in Aussicht stellt und man nicht im Abseits stehen will. Denn lange waren sich Gerüchteklopfer uneins, ob die PS4 Pro alias «PS4 Neo» überhaupt noch in diesem Jahr kommt.

Wie die PS4 «Slim» ist nun das Standardmodell ein wenig kompakter als die neue PS4 Pro Wie die PS4 «Slim» ist nun das Standardmodell ein wenig kompakter als die neue PS4 Pro Zoom© sgr / PCtipp

Kein echtes 4K

Insgesamt profitiert die PS4 Pro mit der stärkeren Hardware von einer Gesamtrechenleistung von 4,2 statt 1,84 Teraflops. Volle 4K-Auflösung ist damit aber nur bei älteren Spielen möglich. Man kennt das auf dem PC: Sogar eine ältere Nvidia GeForce GTX 780 Ti kann «Skyrim» mit allen Details noch fast problemlos in 4K darstellen, wird dann aber von anspruchsvolleren Games wie «Doom» wegen der höheren Geometrielast zu schnell in die Knie gezwungen. Die PS4 Pro greift hier ein wenig in die Trickkiste und offeriert den Entwicklern einen dicken Werkzeugkasten an Rendering-Techniken. Viele Spiele sehen aber selbst mit hochskalierten Auflösungen von Bildinhalten, die intern aus Zwischenbereichen wie 1800p berechnet werden, umwerfend aus. Davon profitieren sogar Full-HD-Anzeigegeräte mit mehr Bildern pro Sekunde. Dabei wird das Kantenflimmern, unabhängig vom TV-Gerät reduziert. Bei Spielen, die nicht für die PS4 Pro optimiert sind, fährt die Konsole einen Teil ihrer AMD-Rechenkerne herunter und reduziert die Taktfrequenz.

In Spielen wie «Rise of The Tomb Raider» kann man die Auflösung und die Bilder pro Sekunde je nach TV-Gerät und Performance umschalten In Spielen wie «Rise of The Tomb Raider» kann man die Auflösung und die Bilder pro Sekunde je nach TV-Gerät und Performance umschalten Zoom© Screenshot / PCtipp

Auch die PlayStation VR macht sich die doppelte Rechenpower zunutze. Bemerkbar macht sich das dort vor allem bei schärferen Konturen und aufgehellten Oberflächen von Objekten, wie wir in Cryteks «Robinson: The Journey» feststellen konnten (siehe Screenshots auf der letzten Seite). Bei Games wie «Ratchet & Clank» sieht man auf einem HDR-fähigen 4K-Fernseher kontrastreichere Explosionen und atemberaubende Sonnenuntergänge. Leider können wir HDR nicht gut auf Screenshots zeigen: Man muss es mit eigenen Augen auf einem 4K-HDR-Fernseher sehen. Hier gilt die Faustregel: Je stärker ein HDR-fähiger TV ausgeleuchtet ist, desto mehr sieht man die Unterschiede. Je nach TV ist dazu eine kleine Anpassung in den Einstellungen erforderlich. Auf Sony-Bravia-Geräten mit Android-TV muss man beispielsweise das HDMI-Signal in den Einstellungen auf HDR bzw. «Optimiertes Format» umschalten.

Zum Start gibt es von Sony schon über 30 optimierte Titel, die entweder den «Pro»-Modus als Patch erhielten oder diesen bereits mitbringen. Für den Aufhübschmodus wird man aber (natürlich) nicht noch einmal zur Kasse gebeten. Wenn es so ist, wie Mark Cerny sagt (so hoffen wir), soll der Mehraufwand für die PS4-Pro-Nachbearbeitung bei einem Prozent liegen. Daran zweifeln wir noch ein wenig. Ein Negativbeispiel ist etwa «Watch Dogs 2», wo der Patch erst Wochen nach dem Release folgen soll. Das sollten die Entwickler nun wirklich gleich zum Launch eines neuen Games fertig bringen. Nicht jede(r) von uns will Spiele nur wegen besserer Optik später einmal durchspielen.

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Test: Apple Watch 2

Prolog

In den vielen Jahren als Redaktor ist mir kein Gerät wie die Apple Watch untergekommen. Ich trage meine seit dem ersten Verkaufstag – zuerst skeptisch, dann mit schnell wachsender Begeisterung. Heute würde ich den kleinen Computer am Handgelenk nicht mehr missen wollen.

Doch das ist nur eine Hälfte der Geschichte, und die banale noch dazu. Denn bei jedem Gespräch über die Apple Watch werde ich irgendwann mit dieser einen, verzwickten Frage konfrontiert, die mich bis heute sprach- und ratlos macht: «Wozu brauche ich die?»

Die Frage hat es in sich. Bereits der Funktionsumfang ab Werk ist enorm, von den unzähligen Apps im Store ganz zu schweigen. Doch «wozu die Apple Watch gut ist», muss jeder für sich entdecken; es gibt nur wenig Hilfe von aussen. Während die Vorzüge von Kameras, Computern, Toastern und anderen Strom-Junkies leicht zu beschreiben sind, windet sich die Apple Watch bei jedem Versuch wie ein glitschiger Aal aus meinen Händen. So auch bei dieser Einleitung.

Apple Watch, Series 2 Apple Watch, Series 2 Zoom© Apple, Inc.

Einige sehen in der Apple Watch einen Fitnesstracker. Andere eine Kamerafernsteuerung, einen Lichtschalter, eine Nachrichtenzentrale, eine Kreditkarte oder was auch immer. Nur selten decken sich zwei Anforderungsprofile. Ich verwende die Apple Watch zwar für viele Dinge, aber die Kernanwendungen sind profan: Benachrichtigungen, Timer, E-Mails, Freisprecheinrichtung und natürlich Apple Pay. Das klingt nach wenig; doch, was die Apple Watch so besonders macht, ist die Eleganz und Leichtigkeit, mit der diese Dienste förmlich auf dem Tablett serviert werden – Häppchen für Häppchen.

Funktioniert ausgezeichnet: die Apple Watch als Freisprecheinrichtung Funktioniert ausgezeichnet: die Apple Watch als Freisprecheinrichtung Zoom© ze / PCtipp

Und selbst diese einfachen Dienste provozieren die unvermeidliche Antithese: «Ich will nicht ständig erreichbar sein!». Dabei bewahrt mich die Apple Watch genau vor diesem Schicksal. Denn wenn eine E-Mail eingeht, muss ich nicht mehr auf dem iPhone nachsehen. Stattdessen reicht eine minimalistische Drehung mit dem Handgelenk, um zu prüfen, ob sie eine genauere Betrachtung wert ist. (Meistens ist sie es nicht.) Das iPhone bleibt in der Tasche. Und in den Ferien wird die Synchronisierung zwischen Apple Watch und E-Mail-Client einfach abgeschaltet, damit wirklich Ruhe herrscht.

Die Erinnerungen an Aufgaben und Termine werden auf ein dezentes Klopfen am Handgelenk reduziert, das niemand stört. Wenn in der lärmigsten Strasse ein Anruf eingeht, wird dieser nicht mehr überhört, weil mich die Apple Watch anstupst. Und so weiter. Die Apple Watch wirkt wie ein persönlicher Diener, der einem die Informationen nachträgt oder sie unterdrückt – gerade so, wie es seinem Herrn in den Kram passt.

Nur für iPhones

Obwohl es sich herumgesprochen hat, sei es der Vollständigkeit halber erwähnt: Die Apple Watch funktioniert nur mit einem iPhone 5 oder neuer. Für Android-Anwender ist die Apple Watch hingegen so nützlich wie eine Plastikuhr, die aus einem Kaugummiautomaten gezogen wurde.

Und jetzt wird es Zeit für die nüchternen Fakten.

Gehäuse und Display

Mit der Apple Watch Series 2 behält Apple den eingeschlagenen Kurs bei – zumindest beim Design. Das Gehäuse ist einen Millimeter höher geworden, doch davon abgesehen sind die beiden Generationen kaum zu unterscheiden.

Das ändert sich, sobald die «alte» und die neue Generation nebeneinanderliegen: Die Series 2 leuchtet mit 1000 Nits doppelt so hell. Davon ist in Räumen wenig zu sehen, weil die Helligkeit automatisch heruntergeregelt wird. Doch im Sonnenlicht liegen zwischen den beiden Modellen Welten: Die Strahlkraft des neuen Displays übertrifft den Vorgänger deutlich und erlaubt zu jeder Zeit eine komfortable Ablesung:

Der Unterschied zwischen den beiden Displays ist schwer zu übersehen Der Unterschied zwischen den beiden Displays ist schwer zu übersehen Zoom© ze / PCtipp

Tempo und watchOS 3

Der neue S2-Prozessor arbeitet rund 50 Prozent schneller der Vorgänger: Apps öffnen sich nahezu augenblicklich und die Oberfläche zeigt sich durchs Band reaktionsfreudig.

Allerdings ist dieser Temposchub nicht nur der neuen Hardware geschuldet. Das Update auf watchOS 3 sorgte bereits bei der Series 1 für eine deftige Motivationsspritze, sodass sich das Urmodell wie ausgewechselt anfühlt – und das im besten Sinn des Wortes. watchOS 3 wirft aber auch verschiedene Bedienkonzepte über den Haufen, die mit der ersten Apple Watch eingeführt wurden; selbst gestandene Anwender müssen in einigen Bereichen umlernen.

So zeigt ein Druck auf die Seitentaste nicht mehr die wichtigsten Kontakte, sondern das neue Dock. Es listet die zuletzt verwendeten Apps auf. Noch besser: Wichtige Apps von Drittanbietern lassen sich «festpinnen», damit sie die Daten im Hintergrund aktualisieren und so noch schneller die gewünschten Informationen liefern. Andere Funktionen wie Time Travel wurden in ihrer Bedeutung herabgestuft und sind auf den ersten Blick verschwunden. Doch was vermeintlich weggenommen wurde, lässt sich in den Einstellungen reaktivieren, im Fall von Time Travel in der Apple-Watch-App auf dem iPhone in der Einstellung Uhr.

Viele Kanten wurden geschliffen, aber das bedingt auch ein Umlernen Viele Kanten wurden geschliffen, aber das bedingt auch ein Umlernen Zoom© Screenshot / PCtipp

Beim unverzichtbaren Timer werden jetzt populäre Zeiten wie die Viertelstunde mit einem Tippen gestartet. Die Auswahl der Zifferblätter ist deutlich gewachsen, neue Kombinationen werden bequem am iPhone zusammengestellt. Die App Training wurde um Workouts für Rollstuhlfahrer erweitert. Und so weiter. Kurz, die Apple Watch fühlt sich heute sehr viel erwachsener an als bei ihrer Vorstellung vor zwei Jahren.

Die Zifferblätter lassen sich auf unzählige Arten neu zusammenstellen Die Zifferblätter lassen sich auf unzählige Arten neu zusammenstellen Zoom© Screenshot / PCtipp

GPS inklusive

Mit dem integrierten GPS-Modul beseitigt Apple einen der grössten Kritikpunkte der Series 1. Das iPhone muss nicht länger dabei sein, um beim Sport in der freien Natur die Strecke aufzuzeichnen. Dabei wird nicht nur das GPS-Signal hinzugezogen, sondern auch die Positionsdaten der bekannten Wi-Fi-Netze und sogar lokal gespeicherte Informationen. Allerdings ist die GPS-Auswertung der Apple Watch kein Selbstläufer, sondern muss von den App-Entwicklern durch ein Update unterstützt werden.

Wasserdicht

Die Apple Watch übersteht jetzt Wassertiefen von bis zu 50 Metern. Die integrierte Training-App umfasst deshalb die neuen Kategorien Freiwasser und Beckenschwimmen. Beim Schwimmen erkennt die Apple Watch die Anzahl der Runden, den Schwimmstil und die zurückgelegte Distanz. Die Zeit wird natürlich ebenfalls gemessen. Alle diesen Daten bilden die Grundlage, um den Kalorienverbrauch zu berechnen.

Das Display wird im Wasser automatisch gesperrt, um Fehleingaben oder ein unerwünschtes Verhalten durch den Wasserdruck zu vermeiden. Zurück an Land, sorgt ein Drehen der Krone dafür, dass diese Sperre aufgehoben wird. Gleichzeitig spuckt der Lautsprecher das angesammelte Wasser mit einer Tonfolge aus dem Gehäuse aus.

Für Schwimmer gibt es neue Workouts (links); das eingedrungene Wasser kann auch manuell mit einem Tippen auf den Wassertropfen aus dem Lautsprecher gepustet werden Für Schwimmer gibt es neue Workouts (links); das eingedrungene Wasser kann auch manuell mit einem Tippen auf den Wassertropfen aus dem Lautsprecher gepustet werden Zoom© Screenshot / PCtipp

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PlayStation VR nach zwei Wochen im Dauertest

Sonys PlayStation VR ist der erste Versuch eines Konsolenherstellers, Virtual Reality auf Spielebene massentauglich zu machen. PCtipp hat die Cyberbrille für PS4 schon vor und während der Gamescom getestet. Gleich vorweg: Viele unserer positiven Ersteindrücke haben sich im Langzeittest definitiv bestätigt. Einige Einschränkungen gegenüber den technisch besseren VR-Systemen von Oculus und HTC bestehen aber mit dem VR-Helm für die Masse durchaus. Dafür überzeugen uns die Spiele mehr. Aber eins nach dem anderen.

Sonys VR-System: Die Move Controller und die Kameraleiste sind nicht im Lieferumfang enthalten Sonys VR-System: Die Move Controller und die Kameraleiste sind nicht im Lieferumfang enthalten Zoom© Sony Computer Entertainment

Pfannenfertige Lösung

Mit gut 460 Franken ist Sonys Spielbrille für die virtuelle Spielwiese nicht ganz günstig, aber doch um einiges günstiger als die Hightech-Lösungen für den PC. Zum Vergleich: Die HTC Vive kostete zum Launch inklusive Zollgebühren etwas über 1000 Franken, und ohne einen zünftigen Rechenknecht mit Vierkern-i5-CPU und einer starken Grafikkarte (mindestens Nvidia GeForce GTX 970) geht da nichts. Clevere Ansätze, die Hardware-Anforderungen mit vorausrechnenden Durchschnittsbildwiederholraten massiv zu reduzieren, sind zwar schon da. Wie lange aber diese Umsetzung dauert, ändert nichts am gegenwärtigen Preisbarometer in der VR-Landschaft. Einen Vorteil hat das günstigere VR-System aber: Das Head Mounted Display (HMD) ist in wenigen Minuten spielbereit und muss dazu nur an der Spielkonsole angeschlossen werden. Einzige Anforderung: Man braucht ein wenig Platz in der Stube. Zu empfehlen sind ein Sitzabstand von bis zu drei Metern und zwei Meter Bewegungsfreiheit in der Breite.

PCtipp-Redaktor Simon Gröflin hat PlayStation VR zwei Wochen lang getestet PCtipp-Redaktor Simon Gröflin hat PlayStation VR zwei Wochen lang getestet Zoom© sgr / PCtipp

Was nicht mitgeliefert wird

Ausserdem erforderlich für die LED-Bewegungsverfolgung vom HMD und der Spielsteuerung ist eine PS4-Kamera für rund 70 Franken. Was Sony auch nicht mitliefert, sind die beiden Move-Controller, die zwar bei vielen Spielen nicht Pflicht sind, ohne die es aber bei einigen Titeln nur halb so viel Spass macht. Man bekommt die beiden Bewegungsstäbe mit LED-Gummiball inzwischen in einem «Twin Pack» ab 84 Franken. Also muss man noch gut 160 Franken zum Anschaffungspreis des VR-Headsets dazurechnen. Apropos Verfügbarkeit: Ausverkauft ist das VR-Gadget bereits seit dem 13. Oktober und Sony gab an, die Produktion bis Jahresende zu erhöhen. Wer PlayStation VR jetzt bei Onlinehändlern wie World of Games oder Brack.ch bestellen will, kann mindestens bis Mitte Dezember (wenn nicht länger) warten. Marktforscher rechnen damit, dass Sony bereits in diesem Jahr mehr als 2,6 Millionen Einheiten verkaufen wird.

Die beiden Move-Controller (und die PS4-Kamera) liefert Sony nicht mit Die beiden Move-Controller (und die PS4-Kamera) liefert Sony nicht mit Zoom© sgr / PCtipp

Alles gut erklärt

Was einem einmal mehr beim Auspacken auffällt: Die erste Generation im VR-Gaming ist auch hier noch mit vielen Kabeln verbunden. Dazu gehören natürlich HDMI-Kabel, USB-Kabel, Netzkabel und ein Anschlussadapter für VR-Brille und Netzteil. Das Signal wird über ein kleines quadratisches Böxchen, das Sony als «Prozessoreinheit» bezeichnet, via USB und HDMI durch TV und PS4 geschlauft. Eigentlich handelt es sich bei der «Processing Unit» um nichts anderes als eine Art HDMI-Splitter, denn die PSVR ist letztendlich nur ein weiterer Monitor. Die Unit kann aber auch die gleichzeitige Signalübertragung über TV und HMD bewerkstelligen.

Der Lieferumfang der PlayStation VR Der Lieferumfang der PlayStation VR Zoom© sgr / PCtipp

Schnelle Inbetriebnahme

Das hat auch einen Vorteil: Man könnte Sonys Zukunfts-Gadget sogar anstelle eines Fernsehers zum Spielen oder Betrachten von Inhalten auf einer virtuellen Grosskinoleinwand verwenden, wozu wir aber auf Dauer wegen der geringeren Auflösung als Full HD in Augennähe nicht raten. Enthalten ist ausserdem ein Stereokopfhörer, den man via 3,5-mm-Klinke an der angekabelten Fernbedienung des VR-Systems anschliesst. Die kleine Fernbedienung mit Druckknöpfen dient zum Ein- und Ausschalten der PSVR und zur Lautstärkeregelung. Sogar eine Demo Disc liefert Sony mit. Lobenswert: Der Hersteller hat alle Teile, besonders die Kabel, mit angehefteten Nummernschildern versehen, und das nicht bloss aus Verwechslungsgründen, sondern auch zur schnellen Inbetriebnahme. Sehr stresshemmend bei der Auspack-Euphorie: Die Einrichtung wird VR-Neulingen in einem A4-Installationsheft Schritt für Schritt erklärt.

Noch mehr Kabel wegen der Verbindungsbox zwischen PS4 und TV Noch mehr Kabel wegen der Verbindungsbox zwischen PS4 und TV Zoom© sgr / PCtipp

Nachteile mit der Verbindungsbox

Abgesehen vom Kabelsalat mit der Prozessoreinheit, ist die Einrichtung tatsächlich in fünf bis zehn Minuten erledigt. Leider gibt es mit dem dazwischengeschalteten Splitter auch zwei Nachteile: Wie aus Sonys FAQ hervorgeht, kann damit über das HDMI-Signal der PS4 keine HDR-Ausgabe erfolgen: Eine Faust aufs Auge für all diejenigen, die sich gerade einen nigelnagelneuen 4K-Fernseher mit Unterstützung für erweiterte Kontraste (HDR) angeschafft haben und auf die bestellte PS4 Pro warten. Man müsste also die Verbindungseinheit der PSVR jedes Mal wieder entkoppeln und die Konsole wieder direkt per HDMI mit dem TV verbinden. Sony, liefere uns bitte hier eine Lösung nach!

Die Processing Unit: im Grunde nichts anderes als ein HDMI-Splitter Die Processing Unit: im Grunde nichts anderes als ein HDMI-Splitter Zoom© sgr / PCtipp

Einen weiteren Nachteil gibt es mit der Processing Unit: Man benötigt einen zusätzlichen USB-Anschluss der PS4. Also nichts mit Aufladen der beiden Move Controller, die dazu auf eine Datenverbindung der Konsole angewiesen sind. Es sei denn, man besitzt ein zusätzliches Ladedock. Aber, wozu soll man immer noch mehr Geld und Platz für weiteres Zubehör investieren? Ich jedenfalls nicht. Am einfachsten lädt man die Move Controller während einer normalen PS4-Session nach, weil die Splitterbox bzw. die Konsole im normalen Betrieb nicht zwingend auf die USB-Verbindung der Signalbox angewiesen ist.

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Google Maps integriert Kalender

Google Maps kann nach dem neusten Update auch auf den Google-Kalender zugreifen, um ortsbasierte Termine anzuzeigen.

Bildergalerie Google-Maps-Tricks, die Sie kennen sollten Google-Maps-Tricks, die Sie kennen sollten 8 Fotos Zoom

Google Maps greift nach einem Update auch auf den Google-Kalender zu. Voraussetzung ist, dass man mit demselben Google-Konto eingeloggt ist und Orte im Kalender eingetragen hat. Ist ein Kontakt mit einer Adresse hinterlegt, kann der Kartendienst des Suchmaschinenriesen nun dessen Wohnort auf der Karte anzeigen. Im Suchfeld kann man dazu direkt den Namen des Kontakts eintippen. Wem die Zusammenführung der Google-Dienste nicht geheuer ist, kann den Kontaktzugriff unter Einstellungen/Persönliche Inhalte mit dem Schalter bei Google Kontakte deaktivieren.

Ihre Zuhause- und Arbeitsadresse können Sie neu unter «Meine Orte» mit Labels bearbeiten (links). Die Google-Kontakte-Zusammenführung verweigern Sie mit diesem Schalter (rechts) Ihre Zuhause- und Arbeitsadresse können Sie neu unter «Meine Orte» mit Labels bearbeiten (links). Die Google-Kontakte-Zusammenführung verweigern Sie mit diesem Schalter (rechts) Zoom© Screenshot / PCtipp

Die Rede ist ausserdem von einer Markierungsfunktion für häufig genutzte Orte. So kann man jetzt auch seine Zuhause- und Arbeitsadresse mit einem Sticker versehen, um die Orte mittels Sprachsuche («OK Google») einfacher zu finden. Das geschieht offenbar über den obersten Menüpunkt Meine Orte. Über das Dreipunktemenü bei Zuhause oder Arbeit kann man dort beispielsweise mittels Symbol ändern ein Label festlegen. Hotel- oder Flugbuchungen, die via Gmail eintrudeln, werden laut Google künftig auch unter Meine Orte angezeigt. 

 

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Kompakt und leise: Test der PlayStation 4 Slim

Die kompaktere «PlayStation 4 Slim» ist seit dem 15. September für Fr. 299.– im Handel erhältlich. Sony positioniert sein neues Modell als Einstiegsmöglichkeit für alle, die bis jetzt noch nicht mit der PS4 in Berührung gekommen sind. Allerdings wird dieser Kaufanreiz für manche Spieler, die schon einen moderneren TV mit 4K-Auflösung ihr Eigen nennen, weniger ins Gewicht fallen. Denn mit der leistungsstärkeren PlayStation 4 Pro, die am 10. November den Markt betritt, will Sony auch diese Lücke schliessen. Optimierte Titel werden zwar weiterhin auf beiden System abspielbar sein, jedoch auf der Pro (je nach Spiel) mit einer höheren Auflösung als Full HD ausgegeben. In unserem Testbericht wenden wir uns einem ausführlichen Vergleich mit der Standardkonsole zu. Ein paar Randnotizen zu Microsofts neuer Xbox One S dürfen dabei auch nicht fehlen, da wir dort ebenfalls Strom- und Lärmmessungen vorgenommen haben.

Optisch kann man sich über den etwas raueren Kunststoff streiten, womit das neue Modell aber weniger kratzanfällig ist Optisch kann man sich über den etwas raueren Kunststoff streiten, womit das neue Modell aber weniger kratzanfällig ist Zoom© sgr / PCtipp

Gewichtsverlust

Die neue PS4, die Sony selber übrigens nicht als «Slim» bezeichnet, sondern schlichtweg als «PlayStation 4» (Modell: CUH-2000), ist mit einem Kilo Gewichtsverlust nicht nur leichter, sondern auch von einem etwas raueren Kunststoff ummantelt. Kennzeichnend für das schlichtere Design sind zudem die abgerundeten Kanten. Viel mehr Platz im Regal wird mit dem Neuanwärter nicht frei: Mit Dimensionen von 26,5 x 3,9 x 28,8 cm hat sie im Vergleich zum Vorgänger (27,5 x 5,3 x 30,5 cm) weniger abgespeckt als die Xbox One S.

Die neue PlayStation 4 (oben) nimmt kaum Platz im Regal ein Die neue PlayStation 4 (oben) nimmt kaum Platz im Regal ein Zoom© sgr / PCtipp

Bei der Modellverkleinerung ist Sony einen ähnlichen Weg wie Microsoft gegangen, da beide Konsolen auf ein AMD-Chipset setzen. Im Falle von Sonys Neuling konnte das SoC (System on a Chip) von 28 auf 16 Nanometer geschrumpft werden (Microsofts Vorgänger basierte auf einem 22-nm-Chipset). Die Taktraten der Grafik- und CPU-Einheit wurden dabei nicht angehoben; bei Microsoft geringfügig – jedoch ohne erkennbare Vorteile. Wir hatten zum Vergleich ein Modell der CUH-1200-Serie zur Verfügung, das damals gegenüber der allerersten PS4-Version mit einem etwas leichteren Netzteil und einer kompakteren Speicheranordnung erneuert wurde.

Detailverbesserungen

Besonders gefällt uns der einfachere Zugang zum Festplatteneinschub: Die rückseitige Plastikabdeckung ist mit einem Handgriff entfernt, und es muss nur noch eine Torx-Schraube gelöst werden, um die Festplatte auszuwechseln.
Praktisch: Zum Auswechseln der Festplatte muss nur eine Plastikabdeckung entfernt werden Praktisch: Zum Auswechseln der Festplatte muss nur eine Plastikabdeckung entfernt werden Zoom© sgr / PCtipp Sonst gibts nur geringfügige Änderungen an der verbauten Anschlusstechnik: Die Ein- und Ausschalttaste ist nach links in den «Sandwich-Schlitz» des Gehäuses gewandert. Von den Anschlüssen entfernt hat Sony leider den optischen Audio-Ausgang, dafür den HDMI-Ausgang auf Version 2.0 aufgefrischt. Wer einen schnellen WLAN-AC-Router zu Hause rumstehen hat, kann sich freuen: Eingebaut haben die Japaner auch einen flinkeren 5-GHz-WLAN-Chip nach IEEE 802.11ac. Die frontseitigen USB-Anschlüsse wurden ausserdem ein wenig auseinandergespreizt. Vielleicht auch für die kommende PlayStation VR.

Die Power- und Laufwerkstasten sind nach links gewandert Die Power- und Laufwerkstasten sind nach links gewandert Zoom© sgr / PCtipp

Sony hat übrigens mit der letzten Firmware in der Version 4.0 gerade eben für alle PS4-Konsolen ein Upgrade verteilt, das den Games auf geeigneten TVs mit starker Backlight-Ausleuchtung erweiterte Kontraste beschert. Noch sind dazu (wie der Xbox One S) noch keine Spiele oder Updates aufgetaucht, welche die bestehende Bibliothek aufhübschen. Das soll angeblich auch über den älteren HDMI-1.4-Port der früheren Modelle noch klappen, weil HDR nicht viel mehr Bandbreite erfordert. Auf 4K oder höhere Auflösungen als Full HD ausgelegt ist die Slim jedoch nicht, auch wenn ein Highspeed-HDMI-Kabel beiliegt.

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Xbox One S im Test

Schon drei Jahre hat die erste Xbox One auf dem Buckel. Nun bringt Microsoft ein grosses Hardware-Update. Doch für wen lohnt sich die neue Xbox One S?

Die Xbox One S ist eigentlich schon seit dem 2. August in der Schweiz erhältlich, jedoch in den Läden seither restlos ausverkauft. Laut Microsoft Schweiz erfreut sich die Upgrade-Konsole grosser Beliebtheit. Der Stubenneuling wird voraussichtlich aber in wenigen Wochen wieder erhältlich sein. Vorbestellbar ist die weisse Neufassung ab Fr. 298.– (500 GB), während man etwa für das 2-TB-Bundle mit dem kommenden «Gears of War 4» (erscheint am 11. Oktober) gut einen Hunderter mehr springen lassen muss. Dafür werden inzwischen Lagerbestände der drei Jahre alten Vorgeneration geräumt, von der mittlerweile das Einstiegsmodell (mit 500 GB) schon ab 199 Franken erhältlich ist.

Strahlt in weissem Gewand: die Xbox One S Strahlt in weissem Gewand: die Xbox One S Zoom© Microsoft

Hauptunterschiede

Das Gehäuse der Xbox One S weist laut Microsoft 40 Prozent weniger Volumen auf. So, wie wir das Vormodell kennen, scheint uns diese Grössenangabe doch ein wenig übertrieben. In der Realität dürften es gefühlt 20 bis 30 Prozent weniger sein. Der grosse Vorteil jedoch: Microsoft integriert diesmal das Netzteil direkt ins Gehäuse und man muss rückseitig nur noch das Kaltstromkabel anschliessen. Mir persönlich war die alte Xbox One viel zu gross und erinnerte mich von den Gehäusedimensionen her zu stark an die allererste Xbox. Schon nur, um dafür Platz zu schaffen – und trotz meiner Sammelleidenschaft für alte Konsolen –, verabschiedete sich das 2002er-Urmodell irgendwann von mir mit einem lauten Donnern in einer leeren Abfalltonne eines Elektrohändlers. Bei der Xbox One S fühlt man sich dann doch eher wieder an die «Slim-Version» der Xbox 360 erinnert, und das gefällt.

Im Vergleich zur Xbox 360 ist die Xbox One S dann doch noch ein wenig länger, aber weniger dick Im Vergleich zur Xbox 360 ist die Xbox One S dann doch noch ein wenig länger, aber weniger dick Zoom© sgr / PCtipp Einiges kompakter ist die neue Xbox One S auf alle Fälle Einiges kompakter ist die neue Xbox One S auf alle Fälle Zoom© Screenshot/YouTube / Typical Reviews Die alte Xbox One war wirklich wuchtiger und von den Dimensionen her fast so gross wie die erste Xbox Die alte Xbox One war wirklich wuchtiger und von den Dimensionen her fast so gross wie die erste Xbox Zoom© sgr / PCtipp

Die neue Xbox One ist vollständig kompatibel mit dem Vorgängermodell und den Spielen (seit November 2015 ist die Xbox One übrigens auch abwärtskompatibel mit zahlreichen Xbox-360-Titeln). Die Xbox One S spielt im Gegensatz zu Sonys PlayStation 4 Pro, die im November erscheint, sogar 4K-UHD-Blu-rays ab. Dazu wurden auch die Taktraten des Grafikchips sowie die Speicherbandbreite minim erhöht. Darüber hinaus streamt die multimediale Konsole Inhalte von Amazon und Netflix in 4K-Auflösung. Ausserdem unterstützt die Hardware auf geeigneten 4K-Fernsehern dynamische Kontraste (HDR) auch bei kommenden Spieletiteln wie «Gears of War 4» oder «Forza Horizon 3». (Erst kürzlich hat auch Sony mit einem entsprechenden Firmware-Upgrade für PS4-Konsolen nachgezogen.) Die HDR-optimierten Xbox-Titel werden aber erst ab Ende September bzw. Anfang Oktober erhältlich sein. Den Unterschied werden wir an dieser Stelle noch nachtesten.

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