Neue App: SBB Reiseplaner Preview im Test

Bahn, Bus, Velo oder Auto: Um die Reise von Tür zu Tür zu planen, haben die SBB schon wieder eine neue App veröffentlicht. Doch wie brauchbar ist sie wirklich?

Individualiserte Reiseplanung von Tür zu Tür, aber jeweils mit dem schnellsten und günstigsten Transportmittel. Dazu haben die SBB bereits wieder eine App veröffentlicht, allerdings vorerst noch als Vorschauversion für iOS und Android. Mit dem mobilen Helfer verfolgen die Schweizerischen Bundesbahnen das Ziel, die verschiedensten Verkehrsmittel wie Privatauto, Mietvelostationen, Fusswege und Carsharing-Stationen bis zum Zielort vergleichbar und kombinierbar darzustellen. Als Beispiel genannt wird etwa eine geplante Zugreise, bei der man schon am gewünschten Standort ein Mobility-Fahrzeug in der App reserviert hat. Ausserdem ist die Speicherung von Suchprofilen möglich, damit beispielsweise auch jedes Mal das vorhandene Halbtax-Abo bei der Preisanzeige berücksichtigt wird.
Die neue Reiseplaner-App der SBB mit Kartenausschnitt von OpenStreetMap Die neue Reiseplaner-App der SBB mit Kartenausschnitt von OpenStreetMap Zoom© Screenshot / PCtipp

Flüssige Bedienung

Die Bedienung der App ist einfach. Wie bei der regulären SBB-App gibt man Start- und Zielort ein, worauf man mit Symbolen auf verschiedene Reisemöglichkeiten wie Zug, Bikesharing, Auto und Kombinationen aufmerksam gemacht wird. Sicher praktisch an der App ist das Haupt-Feature, immer die schnellstmögliche Route zu finden. So weiss ich als GA-Besitzer und Automobilist vielleicht nicht auf Anhieb, ob ich je nach ÖV-Netz schneller mit dem Zug oder mit dem Auto zum «H.R. Giger»-Museum in Gruyère gelange. Wie schon vermutet, wird bei diesem Suchvorgang die Autoroute als schnellste Option eingeblendet. Bei einer Kombination von Zug und ÖV zeigt der Handy-Reiseplaner immerhin den Abfahrtsbahnhof Lenzburg an, den ich mit dem Auto schneller erreiche, statt den langwierigen Umweg über Ortsbus und Regionalzug zu wählen. Bei der reinen Autoroute wird ein Benzinpreis von 120 Franken veranschlagt, was unmöglich auf den Spritverbrauch eines Kleinwagens zutreffen kann. Ungefähr die Hälfte des Preises würde bei 160 Kilometern eher zutreffen.
Aufgeführte Reiserouten lassen sich mit den Kacheln detaillierter filtern (Bild links). In den Einstellungen ist zudem das Ein- und Ausblenden von Kartenelementen möglich (Bild rechts) Aufgeführte Reiserouten lassen sich mit den Kacheln detaillierter filtern (Bild links). In den Einstellungen ist zudem das Ein- und Ausblenden von Kartenelementen möglich (Bild rechts) Zoom© Screenshot / PCtipp
Eingrenzbar ist die Auswahl primär nach Abfahrtszeit, Kosten und Reisedauer. Noch detaillierter auflisten kann man sich die Routen über die einzelnen Symbole (siehe linkes Bild im Screenshot). Allerdings wird es je nach der gewählten Route (in meinem Fall über Fribourg und Bulle) mit Bikesharing schnell kompliziert, weil an diesen Bahnhöfen keine Velostationen verfügbar sind. In diesem Fall wird unter den entsprechenden Kacheln einfach keine Route eingeblendet. Ein Pluspunkt: Die OpenStreetMap-basierte Karte lässt sich in den Einstellungen anpassen (siehe rechtes Bild im Screenshot): Parkhäuser, Hotels und Sehenswürdigkeiten können so auf Wunsch ein- und ausgeblendet werden. Der Kartenabschnitt wird bei der Routenplanung jeweils unterhalb der angezeigten Reiseoptionen eingeblendet.

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Actioncams: der grosse Vergleichstest

Actionkameras gibt es für jedes Budget. Der PCtipp hat vier spannende Geräte genauer unter die Lupe genommen.

von Beat Rüdt, fby 14.12.2016

Actionkameras wurden ursprünglich für Extremsportler entwickelt, die ihr Können in der Luft oder im Wasser und bei jedem Wind und Wetter unter Beweis stellen wollten. Die vier wichtigsten Anforderungen dabei: stossfest, wasserdicht, möglichst klein und trotzdem mit perfekten Videoaufnahmen. Im Weiteren sind die Bedienbarkeit während des Einsatzes, eine lange Akkulaufzeit und die Montagemöglichkeit an Sportgeräten, Helmen sowie Zubehör wie Brustgürtel etc. Faktoren, die den Kaufentscheid beeinflussen können. Wer unter diesen Voraussetzungen Videos produziert, muss vor allem eines: alles aufs Wesentliche reduzieren. 

Welche Actioncams wir getestet haben, sehen Sie in unserem Video:

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Test: Brack Order Button

Brack will den Bestellvorgang weiter vereinfachen. Das soll mit einem smarten Bestellknopf und einer eigenen App funktionieren. Hier ein erster Test.

Ab sofort gibt es von Brack mit dem «Brack.ch Order Button» («BOB») ein smartes, physisches Gerät, mit dem man auf Knopfdruck eine Bestellung im Brack-Onlineshop auslösen kann. Sinn ergeben kann das beispielsweise bei ausgehendem Druckerpapier oder anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs wie Waschmittel oder Büromaterial. Das handballengrosse Mini-Device für rund 30 Franken verfügt über vier Tasten und ist mit einem WLAN-Funkmodul ausgestattet. Mit der Brack.ch-App für Android und iOS lassen sich mittels Shop-Suche oder Scannen von EAN-Codes einzelne Produkte den vier physischen Einzeltasten von «BOB» zuweisen. Ist das alles erledigt, reicht ein längeres Drücken auf eine der vier Bestelltasten, und die gewünschte Ware wird verschickt. Hat man versehentlich ein ganzes Palett Toilettenpapier bestellt, ist das aber kein Problem: Im Bestellverlauf der App kann jede einzelne Bestellung noch bis 17 Uhr mit einer simplen Fingerberührung storniert werden. Praktisch: Dank eines Klebe-Magnetplättchens haftet das Amazon-inspirierte Gadget auch problemlos an einer Kühlschranktür oder an der Waschmaschine. Soweit so gut, aber funktioniert das alles auch? Hier unser Ersteindruck.

Bestellen auf Knopfdruck: Brack habe sich bei seinem Konzept auch ein wenig von Amazon inspirieren lassen Bestellen auf Knopfdruck: Brack habe sich bei seinem Konzept auch ein wenig von Amazon inspirieren lassen Zoom© Screenshot / Brack

Lieferumfang

Im Lieferumfang enthalten ist das kleine Bestellkästchen inklusive Micro-USB-Ladekabel. Eine Mini-Anleitung erklärt in drei Bildern, wie man das in Betrieb nimmt. Zu unserer Überraschung legt der Onlinehändler sogar drei Bögen mit passgenauen Button-Stickern bei, die sich für sämtliche Warenkategorien wie Feuchttücher, Engergydrinks, Kaffee – ja sogar für Windeln und Baby-Brei – eignen. Dazu gibt es noch einige Etiketten, die man selber beschriften kann. Die Installation ist denkbar simpel. Man sollte den kleinen Bestellboten zuerst ein wenig mit dem USB-Ladekabel aufladen. Alles, was dann noch nötig ist, ist eine Punkt-zu-Punkt-WLAN-Verbindung zum Smartphone, damit der Button im heimischen Netzwerk gefunden wird. Man wird dabei Schritt für Schritt von der App begleitet. Der Knopf funktioniert danach unabhängig vom Smartphone.

Die App ist interessant: Anders als bei Amazon können die Schaltflächen des Bestell-Buttons beliebig angepasst werden Die App ist interessant: Anders als bei Amazon können die Schaltflächen des Bestell-Buttons beliebig angepasst werden Zoom© sgr / PCtipp

Ersteinrichtung

Hat alles geklappt, bestätigt eine grün aufleuchtende LED am Rande der vier Knopf-Schaltflächen die Initialisierung. Danach wird man in der App von der Aufforderung begrüsst, sich einen «neuen Button» anzulegen, sobald man sich mit seinem Kundenkonto in der Handy-App eingeloggt hat. Genauer gemeint ist damit ein Layout für vier mögliche Produkte aus dem Brack-Shop. Zum Auswählen der Artikel landet man auf einer abgespeckten mobilen Web-Ansicht des Onlineshops, in der man aber dank guter Filtermasken schnell mit Suchbegriffen in den jeweils übergeordneten Kategorien landet. Obwohl bis jetzt alles sehr flüssig über die Bühne geht, kam es doch hie und da zu kleineren Hängern. Auf einem Galaxy S7 etwa wollte die anfängliche Shop-Suche wegen einer Fehlermeldung zuerst nicht starten, genauso wie bei einem Nexus 6P zunächst ein paar WLAN-Verbindungsprobleme auftraten. Ein Plus: Die Produktbilder in dem virtuellen Tastengitter werden mit grossen Symbolen gezeigt, damit man in der App gleich erkennt, wie der Bestell-Button konfiguriert ist.

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App-Test: Bushido Bear

Ninja Bear und seine Freunde beschützen den Wald vor Dämonen und anderen Monstern.

Der Hüter des Waldes wird langsam alt. Doch die Bedrohung durch Dämonen und andere Bösewichte bleibt bestehen. Es liegt nun an Ninja Bear und seinen Freunden, den Wald zu beschützen und dem bisherigen Hüter eine geruhsame Pension zu ermöglichen.

Ninja Bear kämpft in seinem Wald gegen das Böse Ninja Bear kämpft in seinem Wald gegen das Böse Zoom

Bushido Bear ist ein Geschicklichkeitsspiel von den Machern von Alphabear, einer ausgezeichneten Scrabble-Interpretation. Das Spiel selbst ist eine Art Horde-Mode-Game. Der Spielercharakter bewegt sich per Tipp und greift mit Wischbewegungen Gegner an, die in Wellen erscheinen. Je mehr Gegner man pro Schlag erwischt, desto mehr Punkte erhält man. Berührt man einen Gegner, ist man tot. Besitzt man mehr als einen Bären, kann man einen zweiten Helden in den Kampf schicken, um den Gefallenen zu rächen.

Ein wirkliches Spielziel gibt es in Bushido Bear nicht. Man versucht schlicht so viele Wellen wie möglich zu besiegen und dabei seine Punktzahl in die Höhe zu treiben. In späteren Wellen wird der Schwierigkeitsgrad ordentlich nach oben geschraubt. Man muss sich also nicht wundern, wenn man schnell einmal das Zeitliche segnet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist, dass man an den Gegnern vorbeirasen muss, nicht etwa in die Gegner hinein. Da Bushidobären ihre Schwerter seitlich halten, greifen sie auch nur zur Seite an.

Wie schon bei Alphabear sind die Charaktere von Bushido Bear allesamt Bären in verschiedenen Ausführungen. Ninja Bear ist der erste Charakter, den man spielen lernt. Weitere Bären lassen sich durch das Sammeln von Punkten ergattern. Zusätzlich gibt es spassige Sidegrades zu erspielen, wie beispielsweise regenbogenfarbige Linien, die hinter den Schwertern nachziehen oder neue Schwerter mit abgefahrenem Design.

Neben dem spassigen und ordentlich fordernden Spielprinzip trumpf Bushido Bear vor allem mit seinem Stil. Grafik und Charaktere sind mit viel Charme und Humor gestaltet und lockern das stressige Gameplay angenehm auf. Die Punktejagd lohnt sich nur schon dafür, alle Bären freizuschalten.

Erste Schritte braucht es nicht wirklich. Das Spiel erklärt seine sowieso simplen Funktionen beim Spielstart selbst und absolut ausreichend.

Bushido Bear gibt es für Android und iOS.

 

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Titlebee

Eine einfache Software bringt Untertitel in jedes Video.

Untertitel sind für vieles gut. Als Quasi-Simultanübersetzung, als Unterstützung für Hörgeschädigte oder einfach für alle, die gerade keinen Ton haben können oder wollen. Mit Titlebee können Sie einfach Untertitel zu bestehenden Filmdateien erstellen und diese in verschiedenen Formaten ausliefern. Die Untertitel können entweder einzeln im SRT-Format exportiert oder direkt in den Film eingebettet werden. Dabei ist sowohl ein Softsub als auch ein Hardsub möglich. Beim Softsub wird die Textdatei in einer mehrschichtigen Videodatei (Titlebee verwendet MKV) eingebettet und kann auf Wunsch von der Abspiel-Software ein- oder ausgeblendet werden. Beim Hardsub wird der Text fix über das Bild gelegt und kann nicht wieder entfernt werden. In fast allen Fällen sind Softsubs zu bevorzugen.

Mit Titlebee lassen sich einfach Untertitel erstellen Mit Titlebee lassen sich einfach Untertitel erstellen Zoom

Erste Schritte

Glücklicherweise ist es einfach, Untertitel zu erstellen. Viel einfacher als mit der Software Titlebee geht es nicht. Die kostenlose Variante bietet zwar nicht gerade viele Funktionen oder Optionen, dafür ist die Bedienung extrem einfach. Ziehen Sie die gewünschte Videodatei auf das Titlebee-Fenster und das Video wird geladen. Auf der rechten Seite sehen Sie die Timeline, auf der Sie mit einem Doppelklick ein neues Textelement erstellen können. Die Textelemente können Sie frei auf der Timeline verschieben. Im Hauptbildschirm sehen Sie das Video mit den live eingeblendeten Untertiteln. Optionen finden Sie in der Menüleiste.

Titlebee ist für einfache Zwecke kostenlos. Mit dem Gratispaket können Sie drei Projekte verwalten und erhalten einfachen Support per Mail. Die kostenpflichtigen Pakete sind sehr teuer (zwischen 390 und 1200 Franken) und bieten mehr Platz für Projekte sowie besseren Support. Als Privatperson reicht das Gratisangebot aber locker. Die Software ist verfügbar für Windows und benötigt ein kostenloses Nutzerkonto.

 

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Reisefertig mit Google Trips

Reisen kann zu Stress führen. Die kostenlose App «Google Trips» normalisiert den Blutdruck.

Beim Reisen stellen sich üblicherweise zwei Fragen: «Wie komme ich da hin?» und «Was mache ich, wenn ich da bin?». Auf beide Fragen will Google Trips zahlreiche Antwort liefern.

Die eine Sache ist die Reise selbst. Trips verbindet sich mit dem Gmail-Konto. Dort befinden sich all die Reservationen, Tickets und Vouchers, die im Internet gebucht wurden. Diese werden von Trips automatisch gebündelt, in die richtige Reihenfolge gebracht und von überflüssigen Informationen befreit. So bleiben sie jederzeit in Griffnähe. Es ist fast so, als hätte man seinen eigenen Sekretär im Schlepptau. Dieses Vorgehen kennen wir von TripIt und anderen Apps.

Am Ziel angekommen, widmet sich Trips der zweiten Frage. Passend zur Umgebung werden interessante Orte und Sehenswürdigkeiten aufgelistet, Restaurants empfohlen oder beliebte Aktivitäten vorgeschlagen. Dabei lässt Google natürlich seine Muskeln spielen, indem es alle möglichen Erfahrungsberichte, Öffnungszeiten und andere Details nachreicht, welche die Suchmaschine im Laufe der Jahre gesammelt hat. Doch auch Handarbeit ist involviert: Google selbst betont, dass über 200 Städte passend aufbereitet worden sind, um dem Benutzer die maximale Informationsfülle zu liefern.

Alles, was man auf Reisen dabei haben muss (administrativ gesprochen) Alles, was man auf Reisen dabei haben muss (administrativ gesprochen) Zoom© PCtipp / Screenshot

Alle diese Daten werden auf Wunsch mit einem Tippen heruntergeladen, sodass sie in der Fremde auch ohne teure Internetverbindung und Daten-Roaming zugänglich sind. Allerdings werden die Informationen während der internetlosen Zeit natürlich nicht automatisch aktualisiert.

Der einzige erwähnenswerte Nachteil besteht darin, dass Trips nur jene Daten sammelt, die über Bestätigungen per E-Mail zugefüttert werden. Unter Umständen muss also ein Teil der Unterlagen immer noch konventionell aufbewahrt werden.

So oder so: Google Trips gehört vor den Ferien auf jedes Smartphone. Das ganze Potenzial wird jedoch nur zusammen mit einem Gmail-Konto ausgenutzt. Googles Promo-Video finden Sie hier – und genau wie die App ist es zurzeit nur in Englisch verfügbar.

 

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